6.07.2013

Rippchen mit Doppelnamen

Hannelisa Butterberg-Harkenstein, ihres Zeichens Redakteurin in einer unser "Intelligenz"-Illustrierten, und angeblich auch Gewerkschafterin, plädierte bei einem Gespräch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für eine Frauenquote in den Medien. Mindestens 30 Prozent der Frauen sollten in Führungspositionen aufsteigen.
Bevor wir weitermachen, gehen wir mal kurz ein paar Schritte zurück in der Geschichte. Als Gott die Menschen schuf, hat er aus allerlei Kleinkram Adam zurechtgeknetet und ihm dann auch Leben eingehaucht. Und was hat er dann gemacht? Richtig. Aus einer überzähligen Adam-Rippe hat er Eva gebastelt. Wieso glauben Frauen darum eigentlich, sie könnten dem Manne gleichwertig sein?
Ich weiß, das ist bitter!
Was ich sagen will, ist, wir sollten solche Weiber nicht allzu voll nehmen. Denn es geht ihnen nicht um Gleichberechtigung schlechthin, sondern nur um eine ausgeprägte kleinbürgerliche Auffassung davon. Hätten sie Gleichberechtigung im Fokus, müssten sie auf die Barrikaden gehen, weil sehr viele Frauen beispielsweise in der Gastronomie der unteren Hälfte für Stundenlöhne ab 3,40 Euro arbeiten, dass heisst, sich gnadenlos ausbeuten lassen müssen.
Oder ist es niemanden bekannt, dass osteuropäische Frauen, die wir zur Behebung des Pflegenotstandes nach Deutschland holen, deren Dienstbereitschaft in privaten Haushalten 24 Stunden beträgt, sogar nur um die 2,50 Euro bekommen.
Dafür aber interessieren sich die kleinbürgerlichen Weiblein freilich nicht. Sie wollen nur eins, unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung näher an die Futtertröge.  Ich sag ja, Rippchen, nix anderes als Rippchen!


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