5.15.2008

Der Dalai Lama, "Buratino" und andere Lügner

Schon aufgefallen? China ist raus aus den Negativschlagzeilen der deutschen Medien. Das Wunder bewirkt hat die Erdbebenkatastrophe in Südchina. Die kam den deutschen politischen Weichenstellern nun wirklich zupass. Wochenlang hat man sich angesichts der Ereignisse in Tibet verbal auf alles chinesische scharf eingeschossen. Selbst die dümmlichste Behauptung, etwa die des Dalai Lama vom "kulturellen Völkermord" Chinas an den Tibetern, wurde fleißig kolportiert und kommentiert. Und es war den Medien von der Foto-Fälschung bis zur Falschaussage jedes Mittel recht, wenn es China belasten könnte.
Dabei hätte jeder, der es denn hätte erkennen wollen auch hätte erkennen können, dass es sich bei den "friedlichen Protesten" in Tibet um eine lang und gründlich vorbereitete Provokation von Exil-Tibetern in Verbindung mit dem später "prügelnden Rotkutten-Mob" handelte. Das Störmanöver im Vorfeld der olympischen Spiele sollte China weltweit diskreditieren. Freilich soll der Dalai Lama gesagt haben, er sei ausschließlich für gewaltfreien Protest. hStimmt das aber auch? Oder ist das wieder nur eine seiner nicht ungeschickten formulierten Schutzbehauptungen?
Antikommunismus - wer ihn auch praktiziert - verhält sich eben so. Die vermeintliche kommunistische Fliege an der Wand muss breit geschlagen werden - wenigstens mit Worten wenn es schon anders (militärisch oder wirtschaftlich?) bedauerlicherweise nicht geht. Da saßen die deutschen Medien in der selbst aufgebauten antichinesischen Falle und die Wirtschaft grummelte über so viel wirtschaftliche Interessen gefährdende Dummheit. Und so war die Erdbebenkatastrophe herzlichst willkommen. Uff! Ohne "Gesichtsverlust dank eines gewaltigen Erdbebens grade mal noch die von der Wirtschaft angemahnte Kurve gekriegt. Seitdem gibt es kaum noch kritische Anmerkungen. Der Tenor: Chinas Führung geht mit der Katastrophe offen wie nie um. China hat die Katastrophe im Griff und sogar das Militär heißt neuerdings ganz oft "Chinas Volksbefreiungsarmee".
Bloß - wo einer gewinnt, verliert auch einer! Und wer ist das? Der Dalai Lama natürlich. Obwohl er konsequent gegen seiner eigene Weisheit: "Gehe immer dahin, wo du noch nicht warst" verstoßend, sich wieder mal selbst zum zigtsen Male nach Deutschland eingeladen hat, wird ihn diesmal kein führender Bundespolitiker eine Sprechblasenbühne bieten. Die Kanzlerin ist unterwegs, Steinmeier auch und die übrigen winken ab. Was übrigens die Spitze der heuchlerischen Politik gegenüber dem Dalai Lama und dem Tibetischen Volk ist. Andererseits ist klar: Di Dalai-Lama-Kartoffel ist momentan zu heiß. Und darum muss er sich halt mit zuverlässigsten Freuden in der dritten politischen Reihe zufrieden geben: Koch und Rüttgers. Das Zusammentreffen der drei sollte sollte stutzig machen. Treffen sich da nicht mindestens zwei ausgemachte Lügner? Roland "Buratino" Koch, der Geldverstecker und brutalstmögliche Aufklärer und der Dalai Lama, der den Chinesen einen kulturellen Genozid unterjubeln möchte!
Ach ja und die deutschen Medien. Sie waren in China nicht Berichterstatter über den tibetischen Aufruhr sondern Teil der großangelegten Provokation. Vorsätzlich oder mißbraucht.

1 Kommentar:

blogsgesang hat gesagt…

Längst ist der Dalai Lama in Deutschland nur noch Spielball der Politik; es hilft ihm kaum, wenn sich ein Roland Koch quasi zu seinem Türöffner und Pressesprecher macht. Mehr:

http://www.blogsgesang.de/2008/05/15/koch-show-mit-dalai-lama/