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6.24.2015

NACHRICHTEN: Kaputtgespart, die Zweite

Am 17. Mai habe ich auf dieser Seite ("Schutz der Grenzen kaputtgespart") geschildert, wie die Menschen entlang der Grenzen zu Polen ud Tschechien heftigen Diebstählen ausgesetzt sind. Heute informiert mich meine Leib- und Magenzeitung darüber, warum das so ist und welche Gründe es dafür gibt:
Die Bautzener Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Caren Lay, habe dem Bundesinnenministerium eine entsprechende Frage gestellt. Und die Antwort lautete, dass die Bundespolizei seit 2009 die Zahl der unter anderem für den Grenzschutz zuständigen Beamten um mehr als die Hälfte - also 600 Beamte - reduziert habe. Kein Wunder also, die Geschichte der massenhaften Diebstählen. Und man muss noch bedenken. Die Zahl der noch vorhandenen Beamten sinkt weiter, beispielsweise wenn "Pegida" demonstriert oder ähnliche Protestbewegungen.
Der Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft, Jörg Radek, kommentierte diese Erkenntnis auch als einen dramatischen Personalabbau. Keine der freiwerdenden Stelle in der Inspektion würde neu besetzt.
Hallo Herr Radek, da bleibt eine Frage offen. Wieso äußern sie sich erst heute?

6.19.2015

Bisher sind 1,6 Millionen Syrier in die Türkei geflüchtet

"Weltweit sorgten vor wenigen Tagen diese Bilder hier für Aufsehen. Syrische Flüchtlinge - Frauen, Kinder und Männer - suchen in  der Türkei Schutz. Sie flüchten vor dem IS-Teror. Doch das türkische Militär drängte sie über Stunden mit Gewalt, Wasserwerfern und Schüssen zurück.
Hilflose Flüchtlinge im Stich lassen - undenkbar für die Politik in Deutschland" , plärrte die Moderatorin von "kontraste" gestern Abend aus der Bildröhre.


Gibts da was zu Lachen? Und ob! Nach einem aktuellem Bericht der UNHCR "eroberten" bislang 1,6 Millionen Syrier die Türkei, in Deutschland stellten bisher im Vergleich 173.000 Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern einen Asylantrag.
Die Propaganda ist uns heilig? Übrigens: Spitzenreiter bei neugestellten Asylanträgen ist Russland. 274.000 Anträge wurden gestellt. 99 Prozent davon kamen von Ukrainern.
Und noch was. Eine Schlagzeile in der "Junge Welt": Verschärftes Grenzregime: EU-Innenminister beraten in Luxemburg ihr Vorgehen gegen Flüchtlinge. 

Also, ausschalten und selbst darüber nachdenken!

6.17.2015

Die Welt in der wir leben - und was uns die Medien darüber erzählen (3)

Für die ostdeutschen Senioren hat sich die Lage nach 1990 verschlechtert


Von Matthias Krauß 

 »Was jedermann weiß, ist meistens falsch«, schrieb der US-Autor John Steinbeck in seinem Roman »Geld bringt Geld«. Als Beispiel wählte er die Vorstellung, Kinder bräuchten zum Einschlafen »Ruhe«. (Tatsächlich schlafen Kinder bei sonoren Geräuschen viel besser, wirkliche Stille macht ihnen eher Angst.) Eine Perle solcher Weisheiten ist die Vorstellung, es ginge ostdeutschen Rentnern heute »besser« als zu DDR-Zeiten. Angesichts der zunehmenden Altersarmut weiß die Super-Illu: »Aber so schlimm, wie es den DDR-Rentnern erging, kann es kaum werden.« Und Bundespräsident Joachim Gauck verriet unlängst: »Der größte Teil der Rentner ist heute – auch im internationalen Vergleich – recht umfassend abgesichert«. Dachte der Bundespräsident dabei an die Beamten seines nahen Umfelds? Für die ist freilich gesorgt, aber die ostdeutschen Rentner kann Gauck nicht gemeint haben.


Deren finanzielle Kraft und Mobilität ist heute wesentlich geringer als zu DDR-Zeiten. Und das ist beweisbar. Die heutige Durchschnittsrente in Brandenburg beträgt monatlich 780 Euro (Männer: rund 1.000 Euro, Frauen: unter 600 Euro). Von 780 Euro kann die Miete für eine kleine Wohnung plus Nebenkosten bezahlt werden (450 Euro). Im Rentnerklub bekommt gibt es billiges Mittagessen (100 Euro im Monat). Für Frühstück und Abendbrot werden weitere 100 Euro benötigt. Macht zusammen 650 Euro. Für alles übrige – inklusive Strom, Telefon und Gebühren für das in Deutschland eingeführte Zwangs-Pay-TV – bleiben 130 Euro. Der Rentner hat sich damit noch nichts gegönnt. Die Durchschnittsrente in der DDR betrug in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre 471 Mark. (Männer: 526 Mark, Frauen 418 Mark.) Tatsächlich war sie durch eine Reihe von Zusatzsystemen fast 100 Mark höher – aber bleiben wir beim Grundangebot von 471 DDR-Mark.
Davon zahlte der Durchschnittsrentner 30 Mark Miete, 20 Mark für Strom und Wasser, allenfalls 100 Mark für Lebensmittel, fünf Mark für seine Kohlen (übers Jahr gerechnet). 155 Mark kosteten ihn also die »Essentials«. Ihm blieben noch 316 DDR-Mark. Was konnte er damit anfangen? Er konnte dreimal quer durch die DDR mit der Eisenbahn zu seinen Enkeln fahren (ermäßigt zusammen 25 Mark), fünfmal Kino gehen (zusammen zehn Mark), sich drei Gaststättenessen leisten (mit Getränk 15 Mark), drei Bücher kaufen (zwölf Mark), fünf Skat- und Bierabende mit Freunden veranstalten (insgesamt 12,50 Mark), einmal das Auto betanken (36 Mark), seiner neuen Flamme einen Blumenstrauß schenken (drei Mark), sich eine neue Hose kaufen (wenngleich nicht schick: 30 Mark). Dann konnte er immer noch dreimal ins Theater gehen, (für ihn als Rentner zusammen zehn Mark), einem Kegelverein angehören und einem Briefmarkenverein (beides für ihn gratis oder praktisch kostenlos). Er konnte zwei Tageszeitungen und vier Zeitschrift beziehen. (Zusammen 15 Mark.) Und die DDR ermöglichte den meisten ihrer Bürger sogar den gebührenfreien Empfang von Westfernsehen. Der DDR- Rentner hätte Leser der Deutschen Bücherei Leipzig und gleichzeitig der Berliner Staatsbibliothek sein können (je eine Mark Jahresbeitrag). Zusammengerechnet 170,50 Mark.
Rentenhöhe und Preisstruktur der DDR hätten ihm ein erfülltes und kommunikatives Leben gestattet. Er hätte noch 145,50 Mark für Reparaturen, Geschenke, Sonderausgaben und eventuelle Urlaubsfahrten übrig gehabt. Genauer: 200,50 Mark als Mann und 92,50 als Frau. Für dieses Programm bräuchte der heutige Durchschnittsrentner in Brandenburg etwa doppelt so hohe Altersbezüge, wie er tatsächlich hat (mindestens 1.500 Euro).
Richtig, das Fernsehgerät, vor dem er einsam verdämmern darf, ist heute billiger. Richtig, der Zustand der damaligen Wohnungen war damals auch genug schlecht. Richtig, es gab für die meisten kein Telefon. Und bei einer Reise ins westliche Ausland ist es unerheblich, ob der heutige Rentner kein Geld in der Hand hält, oder Geld in einer für den Westen kuriosen Währung, wie der DDR-Rentner.

Quelle: "Junge Welt"vom 17. Juni 2015

6.15.2015

Die Welt in der wir leben - und was uns die Medien darüber erzählen (2)

Ein Ehepaar aus Radeberg hat vor Jahren der Immobilienfirma eines Kurzzeit-Dynamo-Präsidenten vertraut. Jetzt kämpfen sie vor Gericht und ringen um ihre Existenz.

Da reißt sich sogar Rottweiler Carlo zusammen. Aufgeregt bellend hat er noch vor wenigen Minuten die Ankömmlinge begrüßt. Nun sieht von seinem Zwinger aus ganz entspannt zu, wie Frauchen und Herrchen sich zum Foto aufstellen: vor einer grauen rissigen Wand, neben sich eine verstaubte Plastikpalme. Die hatten Anett und ]ens Zelewski vor geraumer Zeit aus dem
Hausrat aussortiert. ,,Vom Urlaub unter Palmen können wir sowieso nur noch träumen“, sagt Jens Zelewski. Der gelernte Lüftungsbauer ist erst 49, aber wegen einer Nervenkrankheit schon erwerbsunfähig, EU-Rentner also. Er trägt das mit Fassung, dass er wenig zum Lebensunterhalt beitragen kann, das nervt ihn schon mehr. Seine Frau Anett ist Sekretärin in einem .Autohaus. Das rund 100 Jahre alte Haus im Radeberger Ortsteil Großerkmannsdorf hat das Ehepaar von der Tante geerbt, vor 15 Jahren. Es müsste an der einen oder anderen
Stelle saniert werden, doch es fehlt das Geld. „Wir sind froh, wenn wir Monat für Monat über die Runden kommen“, sagt Anett Zelewski. Dann lädt sie zum Kaffee in die gute Stube.
Auf der Ablage des plüschigen Ecksofas im Wohnzimmer stapeln sich Kuscheltiere. Gegenüber steht ein Terrarium mit zwei Zwergbartagamen, australische Echsen, die mit Vorliebe Heuschrecken verspeisen. "Dieses Hobby leiste ich mir einfach noch“, sagt Jens Zelewski.
Nach mehrfachen lmmobilieneigentümern sieht all das nicht aus. Dabei sind das die Zelewskis. Außer dem Erbstück von der Tante gehört ihnen noch eine 53 Quadratmeter große Eigentumswohnung in einem Wohnblock in Leipzig-Schönefeld. Seit sieben Jahren. „Wir haben wirklich gedacht, das ist eine gute Altersvorsorge für uns. Doch inzwischen kriegen wir deshalb kaum noch Luft“, sagt Anett Zelewski, als sie mit frisch gekochtem Kaffee aus der
Küche kommt.



Damals, im Mai 2008, als noch zwei Gehälter da waren, klingelte bei den Zelewskis das Telefon. „Da stellte sich jemand von der Firma Ortus aus Coswig vor, von der wir noch nie was gehört hatten. Der Mann erzählte uns was von Vorsorge und Steuersparen, und da haben wir uns verabredet“, berichten sie. Es kam auch jemand, analysierte den Finanzstatus des Paares, übergab ein Firmenexposé der Ortus, machte Vorschläge, wie man mit einer Immobilienanlage Steuern sparen könne, sogar ohne eigenen Kapitaleinsatz. Der Mann war sehr sympathisch, konnte gut reden, der war sehr überzeugend“, schildert Jens Ze-
lewski. Man traf sich ein zweites, schließlich ein drittes Mal.
Am 12. juni 2008, abends um sechs, in einem großen Bürobau in Coswig, dem Sitz der Firma Ortus. „Dort war es sehr schick, im Foyer stand ein Oldtimer.“ Zelewskis bekamen einen anderen Gesprächspartner als bislang vorgesetzt. „Der drängte uns zum Abschluss, dies Entseheidung müsse heute noch fallen, hat der gesagL“ Kaufvertrag, Kreditvertrag, alles sei vorbereitet gewesen. „Wir haben dann zugestimmt.“
Noch am selben Abend sei es im Mercedes des Verkäufers zu einer Notarin nach Riesa gegangen. Kurz nach Mitternacht war das Radeberger Paar Eigentümer einer Wohnung in Leipzig, die sie gar nicht kannten. Der Kaufpreis betrug 87.000 Euro, komplett finanziert von der Deutschen Kreditbank in Berlin. Der Zinssatz betrug 6,2 Prozent, festgeschrieben bis 2018, null Tilgung. Zelewskis zahlen also zehn Jahre lang nur Zinsen - Monat für Monat rund 450 Euro - ohne dass ihr Kredit geringer wird. Als „Sicherheit“ hat sich die Bank nicht nur eine Grundschuld auf die Leipziger Wohnung eintragen lassen, sie hat auch
Zugriff auf eine fondsgebundene Rentenversicherung über 90.000 Euro, die die Zelewskis eigens für den Immobilienkauf ebenfalls über die Ortus abgeschlossen hatten. Das sind Weitere 145 Euro monatlich. Die Police lauft bis zum Sommer 2036, Jens Zelewski wäre dann
70 Jahre alt. Erst dann soll der Kredit mit dem Geld aus der Versicherung getilgt werden. „Wir waren uns der Tragweite nicht bewusst“, gibt Jens Zelewski zu. „Und wir waren naiv.“ Alles in allem wird das Paar - wenn es so lange durchhält - fast 300.000 Euro aufbringen
müssen, um ihre Schulden für die kleine Leipziger Eigentumswohnung loszuwerden. Finanziert werden sollte all das aus Mieteinnahmen und Steuerersparnissen.
Zehntausende sind in Deutschland solchen angeblichen Steuerspar -und Altersvorsorge-Modellen aufgesessen. In der Branche ist pauschal von Schrottimmobilien die Rede. Von Wohnungen, die überteuert verkauft wurden, aus denen Mieterträge aber oft nicht fließen, weil sie immer wieder leer stehen. Anlegeranwälte betreuen im Fall Ortus/Deutsche Kreditbank allein in Ostsachsen rund 40 Mandanten. Zwei Jahre nach dem Kauf haben die Ze-
lewskis versucht ihre Leipziger Immobilie wieder loszuwerden; monatelang war keine Miete geflossen. Doch nach einem Gespräch bei Ortus löste sich ihr Vorhaben wieder in Luft auf. Einen Anwalt nehmen sie sich erst im Sommer 2012, nachdem sie im MDR einen kritischen Fernsehbericht über die Firma gesehen hatten. Die Geschichte der Ortus ist die von Sven Thieme. Ein Mann, der sich nach der Wende zunächst mit einer Heizungsfirma in Coswig selbstständig machte und dann ins Bauträgergeschäft einstieg. Die Ortus gründete er 1997.
In Dresden erregte Thieme Aufsehen, als er mit dieser Firma Millionen in das ehemalige Künstlerhaus und Hotel „Fe1senburg“ im Villen-Stadtviertel Weißer Hirsch steckte. Ende 1999 kommt Thieme erneut in die Schlagzeilen: Auf einigen seiner Baustellen in Dresden und Erfurt demonstrieren Handwerker, weil ihre Rechnungen nicht beglichen werden. Thieme
weist alle Vorwürfe zurück, Strafverfahren gegen ihn verlaufen im Sande. Im November 2001 schafft es der Coswiger sogar auf den Präsidentenstuhl des Fußballklubs Dynamo Dresden - allerdings nur für zwölf Tage. Dann wird er wieder abgesetzt. Die Publizität, die ihm das Dynamo-Amt vorübergehend verschafft, verursacht unangenehme Fragen zur Ortus. Ein Verwirrspiel beginnt. Mal verschwindet der Firmenname, mal taucht er wieder auf, Un-
ternehmenssitze sind mal in Königsbrück, mal in Dresden, mal in Coswig. Gesellschafter und Geschäftsführer wechseln. Gleichzeitig entstehen immer neue Firmen, in offiziellen Dokumenten taucht Thieme allerdings kaum mehr auf. Stattdessen findet sich dort nun der Name seiner damaligen Lebensgefährtin oder der eines Wirtschaftswissenschaftlers aus
dem Kreis Meißen oder der eines Mannes aus dem spanischen Malaga. Erst im Sommer 2005 fungiert Thieme wieder in offizieller Funktion: als Vorstand der Ortus AG. Weitere fünf Jahre später ist das Unternehmen sogar in eine europäische Aktiengesellschaft umgewandelt worden, der wohl einzigen, die je in Coswig beheimatet war. Zu dieser Zeit, im Herbst 2012, streitet der Anwalt der Zelewskis bereits heftig mit der Ortus. Die Firma weist alle Vorwürfe zurück: Man habe das Ehepaar nicht getäuscht. Die Ortus habe gar keine Verkaufs-
gespräche geführt, sie habe weder die Finanzierung vermittelt, noch die Wohnung überteuert verkauft.
Die von den Zelewskis benannten Berater seien nicht einmal Mitarbeiter der Ortus gewesen.
Tatsächlich nicht? In einer verrauchten Eckkneipe voller Dynamo-Wimpel und Modelleisenbahnen im Dresdner Arbeiterviertel Löbtau findet sich der Mann, der mit
den Zelewskis die ersten beiden Gespräche führte. „Natürlich haben wir gesagt, dass wir von der Ortus sind“, sagt er. „Nur: angestellt waren wir tatsächlich nicht. Wir
haben auf Provisionsbasis gearbeitet, als Selbstständige. Aber dass konnten Kunden nicht erkennen“.  Die Ortus habe ihm sogar einen Mercedes zur Verfügung gestellt, „finanz1eren aber mussten wir den dann selbst“. Er sei damals vor dem Arbeitsamt angesprochen worden, ob er nicht bei Ortus Geld verdienen wolle. „Das klang gut, das habe ich dann gemacht. Ich war von dem, was ich da tat, auch überzeugt. Im Rückblick aber schäme ich mich dafür.“
Zu Sven Thieme will sich der Mann nicht weiter äußern, denn: „Der war der König, flog öfter mit immer derselben Clique nach Malaga und war für uns niedrige Chargen so gut wie unnahbar.“
Als immer mehr Immobilienkunden der Ortus gegen die Firma gerichtlich vorgehen, verlegt die 2013 ihren Sitz nach Spanien, um dort liquidiert zu werden. Als Adresse fungiert seitdem ein Zimmer in der siebten Etage eines neunstöckigen Bürobaus im Zentrum von Malaga. Alsbald ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um hinterzogene Sozialversicherungsleistungen in Hohe von rund 500000 Euro. Der Zoll durchsucht Büros in Coswig und Radebeul, zudem ein Callcenter in Dresden. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Doch auch Zelewskis Anwalt Rainer Horbas aus Oschatz kommt nicht so wirklich weiter. Drei Jahre prozessiert er nun schon. Die Betrugsanzeige seiner Mandanten gegen Thieme wird wegen Verjährimg eingestellt. Im Schadenersatzverfahren gibt es einen Rückschlag, weil der gerichtlich bestellte Gutachter für die Eigentumswohnung in Leipzig einen Wert von knapp 57000 Euro ermittelte. „Sittenwidrig wäre der Immobilienkauf der Zelewskis nur gewesen, wenn der Kaufpreis doppelt so hoch gewesen wäre, wie der vom Gutachter ermittelte Wert“, sagt Horbas. ,,Das ist nicht der Fall, also können wir den Kaufvertrag auch nicht wegen Sittenwidrigkeit rückabwickeln“. Und die Verlegung der Oitus
nach Spanien macht die Sache auch nicht einfacher. Ende November vorigen Jahres fordert
das Landgericht Dresden den Anwalt Horbas auf, sich zu den Aussichten für seine Mandanten zu äußern, sollten deren Ansprüche „nach spanischem Konkursrecht“ verhandelt werden. Horbas hält es gar für moglich, dass das Gericht sämtliche seiner dort anliegenden acht Ortus-Filialen “wegen der internationalen Rechtsproblematik“ zum Europäischen Gerichtshof weitergibt.
Und Thieme? Schriftliche Fragen der „Sächsischen Zeitung“ beantwortete er nicht, telefonisch war er nicht erreichbar, an seiner Privatadresse nicht anzutreffen. Er hat allerdings erst in diesem Jahr wieder eine neue Firma gegründet, in Radebeul. Sie heißt: Competent Investment-Management Gmb.

Textquelle: "Sächsische Zeitung" Dresden

6.14.2015

Die Fuzzis der Öffentlich-rechtlichen drehen am Rad

Die diskutieren und diskutieren. Also, die die unser Geld halten, d.h. die Banken. Und jetzt auch noch die ehemaligen GEZ-Sammler. Das "Handelsblatt" schrieb heute: "Bargeld ist laut Gesetz ´das einzige unbeschränkte Zahlungsmittel` - dennoch akzeptiert die ehemalige GEZ es nicht als Zahlung. Dürfen die das?" (1)
Da ist nämlich einer (Mitarbeiter des "Handelsblatt"), dem die Zwangsabgabe für´s Fernsehengucken auf den Geist geht, auf eine fixe Idee gekommen. Gebühren zahlen wolle er schon, ließ der GEZler wissen, aber nicht vom Konto oder per Überweisung, sondern nur bar. Und so hat er eine Anfrage an die "GEZ" gestellt: Wo kann ich die Gebühren bar einzahlen? Die Antwort der Geldeintreiber lautet Ratlosigkeit und - wie es in diesem Einzelfall aussieht - Verzicht auf sein Geld. Wenn sich das rumspricht!!!!
Ich habe mich schon lange gefragt, warum die öffentlich-rechtlichen Schwätzer nicht eine Anmeldepflicht einführen, d.h., wer öffentlich-rechtliches Fernsehen gucken will, muss sich freischalten lassen und dann Gebühren zahlen. Alle anderen - die längst die Schnauze voll haben von ARD, ZDF und ihren Tochter-Sendern, also den Lautsprechern der Politik - nicht. Seht ihr das nicht auch so?

(1) http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/das-barzahlungsexperiment-mit-muenzen-und-scheinen-gegen-den-rundfunkbeitrag/11877136.html

6.13.2015

Die Welt in der wir leben - und was uns die Medien darüber erzählen

Wie viele Menschen leben in Deutschland unter der Armutsgrenze?

"Hallo,
aufgrund des Strassenbildes in meiner Umgebung mache ich mir große Sorgen um die Lage der Menschen in Deutschland. Ich lebe in einem eigentlich gut situiertem Vorort einer Großstadt, aber zunehmend muss ich mir ansehen, wie Menschen "heimlich" sich an die Mülltonnen heranmachen um nach Sachen zu suchen, die sie brauchen könnten. Oder wenn Abends Sperrmüll aufgestellt wird, ist der größte Teil davon am nächsten Tag weggetragen, bevor der Müllwagen gekommen ist.
Ständig erfahre ich, dass Menschen nicht genug zu Essen zu haben oder ihre Kinder nicht mehr in die Schulveranstaltungen schicken, weil sie die anfallenden Kostenanteile nicht mehr aufbringen können. Ich bekomme ständig schreiben von irgend welchen Vereinen die um eine Spende bitten. 
Besitzer von Lebensmittelläden berichten mir von Einkäufen auf Raten. Kioskbesitzer berichten, dass häufig Menschen zu denen kommen, die einzelne Zigaretten kaufen wollen.
Dies alles hat sich in den letzten Jahren und Monaten angehäuft und sind für mich ein Zeichen einer sichtbaren Armut.
Wozu sind Menschen in der Lage, wenn sie nicht genügend zu Essen haben oder ihre Kinder und Familien nicht ernähren können? Wo bleibt die Würde des Menschen, wenn er klang heimlich Mülltonnen nach Gebrauchsgegenständen durchwühlt?

Gruß . . ." 

 Die"SZ" ("Sächsische Zeitung") Dresden hat eine Serie begonnen, die die Zeit seit der Einführung der DM in Ostdeutschland betrachten will. Und ich will mich an der Serie beteiligen (allerdings hier nicht da.

Heute 1. Teil


Armutsgrenze

Thema Armutsgrenze: Die Armut steigt

Trotz wirtschaftlicher Spitzenwerte leben in Deutschland immer mehr Menschen an der Armutsgrenze. Von Armut betroffen sind insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Alleinerziehende und Arbeitslose. Zu unterscheiden sich absolute und relative Armutswerte.

Was ist Armut? Mit wenig Einkommen auskommen?

Neben positiven Export- und Wirtschaftsnachrichten wird in den letzten Monaten vor allem ein Thema immer wieder diskutiert: Armut in DeutschlandMehr als zwölf Millionen Menschen leben heute an der Armutsgrenze und sind damit stark von Armut gefährdet. Wer an der Armutsgrenze lebt, gilt noch nicht als arm, kann seinen Lebensunterhalt aber nur noch knapp bestreiten. An der Grenze zur Armut lebt, wer lediglich 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat.
Auch Haushalte, die immerhin noch 70 Prozent des durchschnittlichen Einkommens beziehen, gelten heute bereits als armutsgefährdet. Echte Armut wird mit einem Nettoeinkommen von 40 bis 50 Prozent des Durchschnitts definiert. Wenn in Deutschland von der sogenannten Armutsgrenze gesprochen wird, sind Einkommen von 60 Prozent des mittleren Einkommens (inkl. staatlicher Sozialleistungen wie Kinder- und Wohngeld) gemeint. Heute leben in Deutschland rund 16 Prozent der Bevölkerung, das sind 13 Millionen Menschen, an der Grenze zur Armut. Dieser Wert ist in den letzten Jahren leicht gestiegen.

Aktuelle Zahlen

  • In Deutschland liegt der Anteil der Kinder unter 15 Jahren, die von Armut betroffen sind, bei 15,7 Prozent.
  • In der Altersgruppe der 17- bis 64-jährigen sind knapp 18 Prozent der Frauen armutsgefährdet, aber nur 16 Prozent der Männer.
  • Bei Alleinerziehenden liegt die Armutsgefährdungsquote bei 35,2 Prozent.
  • Bei Arbeitslosen sind 69,2 Prozent von Armut bedroht, während diese Quote bei Erwerbstätigen nur bei 8,6 Prozent liegt.

Wer lebt an der Armutsgrenze?

Als Armutsgrenze gilt in Deutschland für eine allein stehende Person ein Einkommen von  979 EUR monatlich (11.749 EUR im Jahr). Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt der Schwellenwert bei 2.056 EUR im Monat (24.673 EUR im Jahr). Hierbei werden staatliche Leistungen mit einbezogen. Die Anzahl aller Personen, die in Armut leben, wird als Armutsquote bezeichnet. Weltweit lebt jeder sechste Mensch in Armut und verdient weniger als einen US-Dollar am Tag. Auch in Deutschland lebt jeder Sechste an der Armutsgrenze – in anderen europäischen Ländern wie Spanien liegt die Armutsquote sogar noch höher.
Wenn das Thema Armut thematisiert wird, ist immer von einer relativen Armut die Rede: Das Einkommen wird mit dem sozialen Umfeld ins Verhältnis gesetzt. Das Nettoäquivalenzeinkommen zur Ermittlung der relativen Armut lag 2003 in Deutschland bei etwa 1.500,- Euro und ist in den letzten Jahren gestiegen. Es gibt statistisch gesehen immer mehr einkommensstarke Haushalte, eine schrumpfende Mittelschicht und deutlich mehr armutsgefährdete Personen als noch vor einem Jahrzehnt. Besonders hoch ist die Armutsquote in Städten wie Berlin.

Relative Armut

Die relative Armutsgrenze wird von den weltweiten Organisationen WHO und OECD für Personen festgelegt, die weniger als 50 Prozent vom Mittelwert des jeweiligen Nettoeinkommens zur Verfügung haben. In der Europäischen Union gelten Personen, die weniger als 40 Prozent vom Mittel des Nettogehalts verdienen, als arm und Personen, die weniger als 50 Prozent dieses Wertes zur Verfügung haben, als relativ einkommensarm.
Bei einem Wert von 60 Prozent gelten Personen laut Statistik als armutsgefährdet. Die Armutsgrenze in den USA liegt 2013 für Alleinstehende bei einem Jahreseinkommen von 11.490 US-Dollar und für eine vierköpfige Familie bei 23.550 US-Dollar. In der Schweiz gelten Einzelpersonen mit einem Einkommen von 1.000 Franken als arm, wobei hier bereits die Mietkosten und Krankenversicherungsbeiträge abgezogen wurden.

Armutsgrenze: Die Betroffenen

In Deutschland leben hauptsächlich erwerbslose Menschen an der Armutsgrenze. Steigend ist die Gruppe der sogenannten Working Poor, den Geringverdienern. Etwa 5,5 Prozent der Erwerbstätigen sind arm und mehr als acht Prozent der Selbstständigen sind von Armut betroffen. Neben Erwerbslosen fallen zudem besonders Alleinerziehende in die Gruppe der Armutsgefährdeten. Dementsprechend leben Frauen häufiger an der Armutsgrenze als Männer. Auch in Deutschland ist Kinderarmut längst ein Thema: Jedes sechste Kind wächst in Armut auf und lebt von Leistungen wie Hartz 4. Fast 35 Prozent der Kinder in Berlin leben in einkommensschwachen Familien, in Bayern sind es lediglich sieben Prozent.
Ältere Menschen sind hingegen seltener von Armut betroffen: Teilweise sind die Werte hier sogar rückläufig. Für die Zukunft wird aber mit einem starken Anstieg der Altersarmut gerechnet. Gefährdet sind hier besonders Geringverdiener und Personen, die lange arbeitslos gewesen sind. 

Quelle: http://www.cecu.de/armutsgrenze.html

6.06.2015

Oberbürgermeisterwahlen in Dresden: PEGIDA will »Signal an ganz Europa senden«

Heinz-Wilhelm Bertram

Die Spannung steigt mit jedem Tag: Am kommenden Sonntag, 7. Juni, will Tatjana Festerling (51, parteilos) als Einzelkandidatin Oberbürgermeisterin von Dresden werden. Das Delikate: Die gebürtige Hamburgerin kommt mitten aus der Bürgerbewegung »PEGIDA«. Deren Gründer und Chef Lutz Bachmann zeigt sich alles andere als bescheiden: »Wir haben in Dresden die einmalige Chance, ein Signal an ganz Europa zu senden.«
Dresden, so Bachmann, könnte damit »Vorreiter eines Umbruchs werden, der seinesgleichen sucht«. Die »Freiheits- und Widerstandsbewegung«, wie er sie gerne nennt, habe die Möglichkeit, »einen mächtigen Nagel in die Achillesferse der etablierten Volksverräter und der Blockflötenparteien zu schlagen, wenn ihr alle am 7. Juni unsere Kandidatin Tatjana Festerling zur Bürgermeisterin wählt«. So rief er es den Teilnehmern des 27. PEGIDA-Spaziergangs am 18. Mai zu.
Die Kandidatin selbst sagt: »Diese OB-Wahl ist ein Volksentscheid« mit dem Potenzial, Deutschland aus der Lethargie zu holen. Von vielen Dresdnern habe sie immer wieder die Aussage gehört: »Für diese Scheiße sind wir 1989 nicht auf die Straße gegangen und haben unser Leben riskiert
 Entsprechend gehe es bei dieser Wahl um viel mehr als nur um Dresden: »Es geht darum, festzustellen, ob die Steuerzahler, Väter und Mütter, gegen die Kaste der neuen Feudalherren noch ein Zeichen setzen können oder nicht.«

 Viele Pegidianer verteilten über 100 000 Flyer
 Über 100 000 Flyer haben die Pegidianer in den vergangenen Wochen in Dresden verteilt. Die Planung verlief generalstabsmäßig. An der Rückwand des PEGIDA-Sprecherwagens befand sich ein überdimensionaler Stadtplan, in den die Freiwilligen ihre Verteilungsgebiete eintrugen.
 Auch die Standorte der über 4000 Wahlplakate mit dem Konterfei Festerlings wurden hier eingetragen. Dies garantierte eine flächendeckende Bewerbung. Außerdem wurden Tausende Festerling-Postkarten zur OB-Wahl gedruckt. In den verbleibenden Tagen sollen noch einmal ein Riesenbatzen Werbemittel wie Flyer verteilt und Großbanner aufgehängt werden. Die finanziellen Mittel hierzu kamen von Sponsoren. Einer aus ihrem Kreis stellte ein Aufsehen erregendes PR-Fahrzeug mit großer Werbefläche zur Verfügung.
Vor allem die Nichtwähler möchte Bachmann mobilisieren. »Denn jeder, der nicht wählt, stimmt für Rot-Rot-Grün.« Die Umfragewerte für Festerling klettern, was, so Bachmann, den etablierten Politikern bereits »die Schweißperlen auf die Stirne« treibe.

Kein einziges Interview für die Lügenmedien
 Den einigen deutschen Lügenmedien gibt Festerling seit Monaten kein Interview. Die Berichterstattung sei grundsätzlich negativ. Bachmann formuliert es wie ein Zimmermann: »In den Berichten über PEGIDA wird gelogen, dass sich die Balken biegen.«

Quelle: Kopp aktuell

6.27.2014

Ist Verblödung eine Strategie?

Einkaufstag. Auf meinen Zettel stehen unter anderem "4 Bananen". An der Bananenecke steht ein älteres Ehepaar plus Einkaufswagen längsstehend. Der störungsfreie Zugang zu den Bananen ist blockiert. Na gut, denke ich, gehst´e eben erst die Lauchzwiebeln und die Paprikaschoten holen. Dann werden die wohl fertig sein mit ihrer Bananenwahl. Von drüben, den Paprikas, gucke ich in die Bananenecke. Das Ehepaar wühlt noch immer nach (aus ihrer Sicht) Brauchbarem. Ich guck auf die Uhr und schlendre weiter zu den Lauchzwiebeln.  Ich nehme mir richtig Zeit und gehe dann langsam zu den Bananen zurück. Weil das Ehepaar noch immer nicht mit dem Durchwühlen der sechs, sieben Bananenkörbe fertig ist, suche ich mir paar Äpfel, schiebe den Warenkorb zur Waage und hole mir das Preisetikett.
Die sind immer noch am Werk. . . .  Sage und schreiben eine runde Viertelstunde haben die die Bananenkisten durchwühlt. Jetzt aber gehen sie weiter - - ohne Bananen. . .. Ufff!
Erklären kann ich das Ganze nur so: Sie haben nach Früchten mit ersten braunen Flecken gesucht, um an der Kasse mit Verweis auf eben diese braunen Flecke den Preis runterhandeln zu können.
Was kann man daraus schlussfolgern? Mit Blick auf die zumindest letzten 2000 Jahre kann man ein System erkennen, ein biologisches, glaube ich. Je länger der durchschnittliche Mensch unterfordert bleibt, um so mehr verblödet er. Und ist er - der Durchschnittsmensch - bis auf ein noch funktionierendes geistiges Minimum (meist ist es ein moralisches) verblödet, brechen die Herren, die alles für die komplette Verblödung der unteren Schichten getan haben und nun nach was Neuem lechzen, einfach mal einen Krieg vom Zaun, in dem sich die Mehrheit der Verblödeten opfern und damit den Sinn ihres Lebens erfahren kann.  Der Rest bekommt nach Ende des Krieges einen neuen ideologisch-moralischen Halt. Von da an kann er wieder in Bananenkästen wühlen, bis die Zeit reif ist . . . .
Allerdings gibt es heute auch raffiniertere Vorgehensweisen der Herrschenden. Zum Beispiel mit ideologischen Begriffen wie Freiheit und Demokratie. Mit denen ist es den obersten Zehntel (realisiert von den Politik) gelungen, die Gesellschaft zu atomisieren. Sichtbar wird das erst durch den Vergleich mit dem adäquaten Begriff "Gemeinschaft". Denn die gibt es nicht mehr. Und, heute muss man nicht alt werden, um völlig verblödet zu sein. Weil offensichtlich die Blödheit sich wohl hinter unserem Rücken in den Status eines Gens gewandelt hat. Alle Altersklassen sind betroffen (siehe Deutschlandfläggchen an den Autofenstern und an den schwarz-rot-goldenen Überziehern über den Spiegeln).
Nein, einen Ausweg gibt es nicht, es sei denn die Russen überfallen (befreien) uns.  
  

9.13.2013

Lawrow: Militärschlag gegen Deutschland notwendig

Russlands Außenminister Sergej Lawrow  hat gestern bei einem Auftritt vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einen Militärschlag gegen Deutschland, speziell gegen den Freistaat Sachsen, gefordert. Als Grund dafür nannte Lawrow den ungebremsten und permanenten Einsatz von chemischen Kampfstoffen wie Bisphenol A. gegen die Bevölkerung.
Aus Bisphenol A enthaltenden Kunststoffen, insbesondere aus Polycarbonat und Vinylesterharz würden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln hergestellt. Aus Epoxidharzen würden Beschichtungen für metallische Behälter ebenfalls für Lebensmittel (Konservendosen) und für Getränkebehälter und Wasserkocher hergestellt. Das Bisphenol A in den Verpackungen ginge in die Lebensmittel über und würden bereits im Mundraum von den Organen der Menschen aufgenommen. Die Folgen seien erhebliche mögliche Hirnschädigungen.
Neben den US-Firmen Dow_Chemical gehört das taiwanesische Unternehmen Nan Ya Plastics, zu den größten Herstellern weltweit. Weitere Hersteller sind Bayer AG und General Electric.
Die Folgen des Einsatzes dieser gefährlichen chemischen Kampfstoffe seinen jetzt in Sachsen bei einer Wahlumfrage ermittelt worden. Dort waren mehrere tausend Bürger befragt worden, wen sie bei den bevorstehenden Wahlen, wenn sie die Möglichkeit hätten den/die Bundeskanzler/in direkt wählen zu können, dann  wählen würden. 62 Prozent der 3,5 Millionen sächsischen Wahlberechtigten, also 2,17 Millionen Wähler würden  demzufolge Angela Merkel direkt wählen.
Nach Ansicht Lawrows  sei das der eindeutige Beleg für 2,17 Millionen Hirntote durch den Einsatz von Bisphenol A allein in Sachsen. (ADN)

8.29.2013

Schön, dass es das noch gibt . . . .

solche engagierten Fotografen, die "en passant" sofort eine als Mann verkleidete Lesbe - wahrscheinlich eine Syrierin - fotografieren, just in dem Augenblick, als die die Kanzlerin aus Pappe knutscht. Und schön ist auch, dass Zeitungen wie die "Sächsische" aus Sachsen vor lauter Rührung das Foto des mehrfachen Preisträgers Bonnes auch gleich in Vorbereitung auf den "Wahlkampf" veröffentlicht, damit aber auch jeder Leser sich überlegen kann, ob er nicht auch mal
. . .

7.17.2012

Drei vor zwölf beim Verfassungsschutz

Protokoll eines Telefongesprächs des Führungsoffizier Pfeiffer mit einem V-Mann Namens Drehmel am (geschwärzt), 11.57 Uhr, bestätigt und abgelegt am (geschwärzt) im Ordner "Vorgang NSU". Gefunden im Verlaufe der Umstrukturierung des Amtes  (Umräumen der Ablage in die andere Zimmerecke) hinter dem Aktenschrank (weil Geheimdokument).


Es klingelt.  Pfeiffer überlegt, ob das Klingeln von der Tür kommt oder vom Telefon. Er entscheidet sich für das Telefon, nimmt ab. Eine dröhende Stimme ruft:
V-Mann: "88. Drehmel hier, mein Führer!"
Pfeiffer: "Wass issn?" - "Mach hinne, in drei Minuten iss Mittag, alles was länger dauert, geht von meiner Pause ab!"
V-Mann: "Also ich habe gestern den Vorgang "Schnepfe" im Knast besucht, weisst doch die Beate von dem Trio, die gerne mit dem Wohnwagen an die Ostsee gefahren ist . . . . also vorher. Die hat mir gesagt, dass mit der "Ceska" in dem Wohnwagen könne gar nicht sein. Die hätten sie schon 1998 bei einem befreundeten Bäcker in ein Brot einbacken lassen und das Brot habe, als sie die Wohnung gesprengt habe, immer noch im Tontopf gelegen - taufrisch -  guter Bäcker eben. Ihr sollt mal nach ner alten "Makarow" suchen. Die hätten sie immer mitgehabt, aber nie damit geschossen, weil keine Patronen dazu waren."
Pfeiffer:  "Dann muss "Vötzi" uns belogen haben". Der hat gesagt, er habe sie beschattet und die "Ceska" gesehen, so um 2009 rum".
V-Mann: "Beschattet? Begattet hat er sie oder es zumindest versucht, hat sie mir erzählt! Das sei ihm  aber nicht gelungen, weil ein Mann mit heruntergelassenen Hosen immer noch langsamer ist als eine Frau mit hochgezogenem Rock. "Vötzi" ist ne linke Sau, weiter nix.! Mach aus dem mal nen Vorgang Linksextremismus!"
Pfeiffer: "Gut, ich denke mal drüber nach. Sonst noch was?"
V-Mann: "Ja, ich brauche von dir noch nen getürkten Lohnzettel. Das Finanzamt will wissen, woher ich die viele Knete hatte, die ich im Laufe des Jahres verbrannt habe"
Pfeiffer: "Okay, ich lass mir was einfallen. Ich bringe sie dann mit zur Geburtstagsfeier am 20. April. Alles klar?"
V-Mann: "Alles kloar! Hau rein alter Sack, s´iss Mittag. 88!"
Pfeiffer: "Warte, eine Bemerkung noch. Wenn du dich nochmal mit dem Klarnamen hier meldest, dann lass ich dich und deine Akte schreddern. Darin sind wir nämlich Spitze! So und jetzt Schi heil!"


Aktennotiz zum Vorgang "Vötzi": Übertragung in die Abteilung Linksextremismus veranlassen! Pfeiffer.
  

4.27.2012

"So gerne als breit" - bissel Beamtendeutsch u.a.

Hieße ich Ellis, könnte ich mich auch "Ellis im Wunderland" nennen, denn ich lebe in Sachsen. Und Sachsen ist ein Wunderland. Wo heißt ein Innenminister schon "Ulkig", ein Finanzminister "Unland", eine Ministerin für Wissenschaft schon "Freifrau Sabine" oder ein Minister für Wirtschaft, Arbeit und Transport "Mor.Lok". Ein anderes Beispiel für die These vom Wunderland Sachsen konnte ich heute in meinem Leib- und Magenblatt "Sächsische Zeitung" lesen. "Sachsen sichtet Tausende Lehrerbewerbungen". 10.000, 20.- oder 30.000 Bewerbungen? Nein, 2.000 Bewerbungen liegen vor. Hätte man auch so genau schreiben können. Aber "Tausende" klingt besser, weil gewaltiger. 650 Lehrer sollen noch 2012 in den Schuldienst berufen werden, weil "die sächsische Bildungshütte" - sprich Schule - brennt. Es gibt einen eklatanten Lehrermangel mit all seinen Folgen. Aha, denkt man, hat die Regierung was draus gelernt! Mitnichten. Die Umstrukturierungen, Zusammenlegungen und Schulschließereien gehen im Wunderland Sachsen und damit hinter dem Rücken der "SZ"-Lesenden munter weiter. Und damit komme ich auf den Grund meiner Erheiterung zu sprechen oder zu schreiben. Der Beitrag in der "SZ" entstammt der Tastatur einer angesehenen Kollegin, die mit dem Direktor der Bildungsakademie Sachsen, Bela Belafi, gesprochen hat. Irritiert haben mich im Beitrag immer wieder Textpassagen, die als Zitat, also als wörtliche Rede, gekennzeichnet waren. Kostprobe? Bitte: Die Gespräche würden zügig geführt, um "so schell als möglich" Vertragsangebote unterbreiten zu können. "Belafi, setzen, Vier!" Vom nächsten drohendem Unglück sollte sich insbesondere Innenminister Ulkig angesprochen fühlen. Denn Belafi führt aus: Er sei optimistisch, dass das gelänge "ohne dass es zu einem Ganztags-Einbruch an den Schulen kommt" Na ja. Vielleicht heißt der Mann gar nicht Belafi, sondern Belafonte (zum bsp.) und Belafi ist einfach einfacher. Oder so!

4.14.2012

Schon Koran bestellt?

Es rauscht wieder mal im deutschen Mainstream-Wald. Die Salafisten wollen den Koran kostenlos verteilen? Frechheit! 20 Millionen Bibeln haben die Evangelikalen in den letzten zehn Jahren auf die deutsche Bevölkerung abgeworfen. Wer regt sich darüber auf? Die Zeugen Jehovas klingeln monatlich mindestens zweimal an meiner Haustür und haben den "Wachturm" dabei. Im Fernsehen um Ostern haben die öffentlich-rechtlichen uns wieder reichlich mit Jesusgeschichten-Filmen beschossen. Und jetzt auch noch die Salafisten? Das ginge zu weit, sagt die Politik, wiederholen die Medien. Ja und? Ich habe vorhin gerade ein kostenloses Exemplar des "Quran" bestellt. Ich fürchte mich halt vor nix.

12.23.2009

Schöne Bescherung oder: Wir bekommen immer, was wir verdienen

Eine schöne Bescherung wars. Ich hatte mir ein Komplettset AK 101 mit allem drum und dran gewünscht und bekommen. Man weiß ja nie, was alles noch kommt. Und kommen kann noch viel und vor allem Schlimmeres als der Vorschlag eines gewissen Blum, nein nicht Leon, sondern Ulrich Blum vom Halleschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Der schlägt nämlich vor, eine Ethik-Steuer für alle Deutschen einzuführen wegen der anhaltenden Kirchen-Austrittswelle. Deswegen würden die Einnahmen der Kirchen ständig schrumpfen, soll Blum dem Zentralorgan des Zentralkomitees der Manipulateure "Bild" gesagt haben. "Schließlich nehmen auch Nicht-Kirchensteuer-Zahler häufig soziale Dienste oder Seelsorger in Anspruch", zitiert ihn die ddp. Mit einer Steuer könne die Zahl der Kirchenaustritte möglicherweise gebremst und Trittbrettfahrer-Verhalten unterbunden werden, meint der Herr Wirtschaftsforscher. Darf man ihn dafür erschießen? Ich meine, ich habe ja nun eine AK 101. Nein, nicht?
Aber man darf ihn ruhigen Gewissens für blöd erklären. Schließlich und endlich lassen sich beide Kirchen die Trittbrettfahrerei schon lange fürstlich entlohnen. Auskunft darüber gibt der Publizist Carsten Frerk in seinem Buch "Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland" (Verlag Alibri) 2002.

Frerk kommentiert diese Statistik mit den Worten: "Diese (staatlichen) Zuwendungen bedeuten eine Größenordnung, die mehr als das zweifache des Aufkommens aus der gesamten Kirchensteuer ausmacht und im Jahr 2000 pro Kopf der Bevölkerung von 82 Millionen Einwohnern DM 476 bedeutet. . . . Auf die Erwerbstätigen in Deutschland bezogen (1998: 35,86 Millionen) sind das pro Kopf jedes Erwerbstätigen, also auch jedes Konfessionslosen, DM 1.089 direkte oder indirekte Zahlungen des deutschen Staates an die beiden großen Kirchen". Bleiben zwei Fragen: 1. Wer sind die Trittbrettfahrer wirklich? 2. Darf ich jetzt Blum. . . ? Nein? Schaaade!

12.05.2009

Schweizer Minarette zu Heizkraftwerken!

Die Schweizer, nee nee. Die haben in aller Regel immer in aller Ruhe gelebt. Vieleicht liegt es aber gerade daran. Manchmal braucht man eben doch mal einen Feind!. Und weil es kaum Kommunisten gibt im Toblerone-Paradies nimmt man halt, was man bekommen kann: Den Muselmann und dem seine Neigung, sich überall in der Schweiz Minarette bauen zu wollen. Minarette bedrohen ihr Lebensgefühl. Das erklären ihnen die Schweizerische Volkspartei und die Mainstream-Medien alle Tage und ein falscher Professor aus Österreich, der durch die Schweiz tourt. Also heißt es Aufbegehren. Die SVP hilft, organisiert einen Volksentscheid. Und die Anti-Islamisten gewinnen. Aber eigentlich nur in der Deutsch-Schweiz. In der französischen Westschweiz siegen die Gegner des Volksentscheides. Dort leben die meisten Muslime und dort gibt es die meisten Minarette. Vielleicht liegt es einfach daran, das die Schwitzer-Deutschen zuviel deutsches Fernsehen gucken, wo man recht erfolgreich Muslime mit islamischen Extremisten vermischt und den Haß auf alles Muslimische schürt.
Ausgerechnet zwei säkulare muslimische Länder proben nun den Aufstand gegen die Schweizer. Sowohl in der Türkei als auch in Syrien will man über den Abzug muslimischen Geldes aus den Schweizer Profiteure-Banken abziehen. Syrien ruft sogar die muslimische Welt auf, einen Wirtschaftsboykott gegen die Schweiz zu verhängen. Ja spinnen die denn, die muslimischen Wickelmützen? Das kann doch nur schiefgehen. Ich sehe schon, wie der nächste Volksentscheid angekurbelt wird (von der SVP natürlich). "Befürworten Sie angesichts der drohenden Klimakatastrophe den Umbau der in der Schweiz befindlichen Minarette in Hackschnitzel-Heizkraftwerke (die Schornsteine sind ja schon drauf)?" "Ja oder Ja?"



Nachtrag:
Nicht daneben gelegen habe ich mit meiner Ansicht, dass es in der Schweiz weitergehen wird mit der Ausländerfeindlichkeit, vor allem gegen die Muslime. Das bestätigt die Titelgeschichte der Neue Züricher Zeitung von heute (6.12.2009, Seite 1). Das erinnert uns Deutsche an was? An die Nationalsozialisten, nur hießen die Einwanderer damals Juden.

7.11.2009

Biddel mehr sächsch gefällisch, hä?

Kennen Sie noch Steffen Heitmann? Ja, einst sächsischer Justizminister und Kohl´scher Lieblings-Bundespräsidentschaftskandidatendarsteller. Gescheitert ist er in der Rolle, weil er damals mal wieder nicht seinen Geist im Zaume halten konnte. Oder anders, der hatte es schon damals immer bisssel mitn Kopp. Er hatte damals ungefähr sowas gesagt wie: Frauen gehören in die Küche, an den Herd und an die Kette. Und die muss so kurz sein, dass sie es auf keinen Fall bis ins Wohnzimmer schaffen. Einmal im Monat dürfen sie ab von der Kette ins Bette wegen der ehelichen Dingsda - Pflichten. Das hatte ihn die letzte Chance auf die Bundespräsidenten-Darsteller-Rolle gebracht.
Ach Sie erinnern sich? Dann haben Sie womöglich auch gehört, dass er sein damals und bis heute wohlwollend aufgenommes Schweigen gebrochen hat dieser Tage. Nach einer Meldung der Tageszeitung "Die Welt" fordert die sächsische CDU die verstärkte Pflege des sächsischen Dialekts im MDR-Programm. Und Heitmann soll dazu angemerkt haben, dass sächsisch zwar nicht beliebt sei. Das liege auch an Walter Ulbrichts Aussprache. „Trotzdem hat der MDR die Aufgabe, die Identität der Zuschauer zu stärken.“ Was, mit Walter Ulbricht???? Bevor sich mein Hör,- Denk- und Gleichgewichtsvermögen in einem mittelschweren Tinitusanfall aufzulösen begann, träumte ich noch einen sächsischen Wetterbericht: Vom Nordn kummt e Tief nachm Osten gezoochen , also wer mer morschen räschen krieschen.
Der Anfall ging, so schnell er gekommen war. Ich nahm das Telefon und wählte 112, den Rettungsdienst. Aus dem Hörer erschallte Musik, nur unterbrochen von der Ansage. "Bitte warten, unsere Anschlüsse sind derzeit alle belegt. Sobald einer unserer Rettungssanitäter frei ist, werden wir sie mit ihm verbinden. Das ging erst mal fünf Minuten so, bis ein mitleidiges Knacken mich befreite: "Hier iss Olaf Berger, Rettungssanitäter in der Leitstelle Dresden. Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 2009te Anrufer und haben soeben eine Jahresbesuchserlaubnis für die Klapse gewonnen, in die wir Herr Heitmann gleich einliefern werden".

5.17.2009

Schön, daß jetzt die Bad-Bank kommt!

Liebe Angela Merkel, höchstverehrte Frau Bundeskanzel,

ich freue mich, daß ich Ihnen heute schreibe. Und das hat folgenden Grund. Es sind ja bald wieder Wahlen und da stehen Sie bei mir ganz oben auf dem Zettel. Auch wenn Sie nicht in meinem Wahlkreis auf der Liste stehen. Zum zweiten bin ich ganz stolz auf Sie. Sie sind auch mein Mädelchen, nich bloß Kohl seine.
Aber ich habe noch einen weiteren Grund, nich wahr. Gestern habe ich in der Zeitung gelesen, daß Sie nun doch eine Bad-Bank gründen werden. Da bin ich schon wieder stolz auf Sie, nich bloß weil Sie aus der DDR kommen, wo es nicht gestattet war, daß eine Bundeskanzel eine eigene Bad-Bank eröffnet. Und ich habe auch ein Anliegen für Sie. Ich habe nämlich noch immer ein DDR-Bad und es schon ewich nicht mehr relattioniert, weechen zu wenich Geld. Die Wanne, denken Sie mal, ist immer noch aus Graugus. Und da denke ich, daß Sie doch ganz bestimmt organisieren können, daß ich mich mit meiner Bad-Geschichte - Gott seis gedankt - an die Bad-Bank, also an Sie wenden kann. Ich bräuchte, sagen wir mal - - so um die 10.000 Euro - höchstens.
Ich denke, Sie werden mir gerne helfen. Meine Bad-Relattiovierung ist ja schließlich nicht mal halb so teuer wie Opel. Stimmts? Ich bedanke mich schon im Voraus ganz herzlich, für Ihre Hilfe.

Ihre Gertrude Schmalz aus der Heldenstadt Leipzisch.

PS: Und keine Angst, ich wähle auf keinen Fall die Linke.

1.03.2009

2009: Es hat schön angefangen

Noch bevor das alte Jahr endgültig seinen Löffel abgab, kam frohe Kunde über uns deutsche Menschen. Nach dem Krötentunnel kommt 2009, exakt am 24.06.2009, der Froschradweg (siehe Faksimile).


Darüber freut man sich genauso wie über den Umstand, dass am Neujahrsmorgen um 2.30 Uhr im öffentlich-rechtlichen Fernsehen schon die erste Kochsendung des Jahres zelebriert wurde. Also ich war zu "angehackt", um mir das anzutun. Aber diese Verlässlichkeit unseres größten GEZ-Gebührenverbrauchers tröstete trotzdem gewaltig. Denn eigentlich, so unser Volkskanzlerin, soll 2009 ein Jahr schlechter Nachrichten werden. Allerdings sind sich nicht alle Kaffeesatzleser einig, weil Obama - der es mit was auch immer mittlerweile zum Messias-Status gebracht - sich den Völkern der (freien) Welt noch nicht offenbart hat und die Welt deswegen vorerst stillsteht bis zur Intronisierung.

Nein, das ist nicht der Kater, den ich hatte, sondern die Katze, die ich habe.

Das galt auch für die neun Muslime in ihren weiten weißen Gewändern, die am Washingtoner Flughafen zum Aussteigen gezwungen wurden, weil zwei Passagiere von den Muslimen Äußerungen gehört haben wollen, die auf eine mögliche Bedrohung der USA hätten schließen lassen. Also ihr lieben Muslime: Man sagt in einem amerikanischen Flugzeug - erst recht als Muslim - nur "Scheiß-Amerika", wenn man direkt für Guantanamo gebucht hat.

Aber sonst hat das Jahr wirklich gut angefangen. Althaus war in Österreich im Skiurlaub und hat auf der Skipiste eine Slowakin umgelegt. Althaus soll angeblich einen Helm aufgehabt haben. Das konnte die Frau natürlich nicht überleben. Denn so ein Helm wirkt ja eh schon wie eine Kanonenkugel, erst recht, wenn in der Polyesterschale sich auch noch ein Betonkopf-Kern a la Althaus befindet. Weiß man ja: Masse x Geschwindkeit = kynetische Energie. Das konnte die Frau nicht überleben!
Nein, aber sonst hat das Jahr wirklich gut angefangen. Das weltweit größte Silvesterfeuerwerk - gesponsert von usa - gab es dieses Jahr im Gazastreifen. Hat ein paar palästinensische Menschenleben gekostet. Aber das ist halt so, wie es auf jedem Feuerwerkskörper steht: Nicht in der Wohnung verwenden! Ach so, die Anleitung war wieder mal auf israelisch!
Aber sonst hat das Jahr wieder mal gut angefangen. Wirklich.

PS: Ich bin gerade angerufen worden. Wer verflixt nochmal denn Althaus sei? Ach ja, na der ist noch Ministerpräsident Thüringens.

PPS: Zwei Elefanten gehen zum Nacktbadestrand. Da begegnen sie einem nackten Mann. Da gucken die Elefanten und der eine fragt: Wie ißt der bloß?

4.07.2008

Leihbeamte im Parlament und in Libyen

Im Vorwort zu seinem Buch "Media Control" schreibt Noam Chomsky über die westlichen Industriegesellschaften: "In kapitalistischen Demokratien ist die Macht in einem Spannungsfeld angesiedelt. Demokratie heißt im Prinzip Herrschaft des Volkes. Aber die Entscheidungsbefugnis über zentrale Bereiche des Lebens liegt in privaten Händen, was weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaftsordnung hat". Um die Spannung zu vermindern, meint Chomsky, sei die Ausweitung der Demokratie auf Bereiche der wirtschaftlichen Investitionen und/oder der Organisation der Arbeit unabdingbar. Das Gegenteil sei seit längerem der Fall, weil man die Spannungen verringert, indem man den "Einfluß der Öffentlichkeit auf die staatliche und privatwirtschaftliche Macht beseitigt". Und weiter: "In den fortgeschrittenen Industriegesellschaften bedient man sich im Allgemeinen einer Vielzahl von Maßnahmen, um die demokratisch verfassten Strukturen ihres wesentlichen Gehalts zu berauben, ohne ihre formale Funktionsweise zu anzutasten". Dass die vom Autor beschriebenen Zustände nicht nur Zustände in den USA beschreiben, sondern eben doch Zustände in allen westlichem Demokratien, dafür gab es in der vergangenen Woche mit dem Bericht des Bundesrechnungshofes über "Leihbeamte" der deutschen Wirtschaft im Deutschen Bundestag und in dessen Verwaltung überdeutliche Hinweise. Der BRH bestätigt damit nicht nur die Richtigkeit der Langzeitbeobachtungn des ARD-Magazins "Monitor", sondern auch die Untersuchungen der beiden Journalisten Sascha Adamek und Kim Otto, die ebenfalls in der Vorwoche ihr Buch "Der gekaufte Staat" ui eben diesem Tema in Berlin vorgestellt haben. Die Tageszeitung "Junge Welt" referierte aus dem Buch: "In Bundesministerien beschäftigt wurden unter anderem Mitarbeiter von Bayer, DaimlerChrysler, der Deutschen Bank, E.on, dem Flughafenbetreiber Fraport, Siemens und SAP. Auch Verbandsfunktionäre der Gas-, Pharma- und Bauindustrie wurden eingesetzt. Die Erfolgsbilanz dieser Lobbyisten kann sich sehen lassen. Wichtige Gesetzesvorhaben, beispielsweise zum Fluglärmschutz oder zur Energiepreisregulierung, wurden so stark verwässert, daß den Konzernen hohe Aufwendungen erspart blieben. Mit anderen, beispielsweise zu Hedge-Fonds und Private-Public-Partnerships, wurden völlig neue Geschäftsfelder zum Schaden der Verbraucher und der öffentlichen Haushalte eröffnet. Die beiden Buchautoren erheben keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit ihrer Nachforschungen. Auch seien die vielen Fälle von direkter Konzerneinflußnahme auf Gesetze in den Bundesländern von ihnen nicht untersucht worden".
Muss es uns also wundern, wenn beispielsweise die geplante Biospritverordnung (ebenfalls in der vergangenen Woche) urplötzlich wieder gekippt werden muss, weil, wie Sigmar Gabriel sagt, man im Ministerium den zur Verfügung gestellten Zahlen über die Menge der Fahrzeuge, die für den Betrieb mit E10 überhaupt nicht tauglich sind, geglaubt habe. Wer hat die Zahlen geliefert? Der von DaimlerChrysler (siehe oben) bezahlte und (vermutlich) in das Fachministerium abgeordnete Leihbeamte vielleicht?
Ich denke, soviel werden wir wohl zu dem Thema nicht mehr erwarten dürfen, weil A) der Einsatz von "Leihbeamten" immerhin auf einem sogenannten "Austauschprogramm" der Bundesregierung mit der Wirtschaft beruht, also alles so gewollt war. B) weil die Medien - jedenfalls die Mainstraem-Medien - bereits eine andere Sau durch das bundesdeutsche Dorf treiben. Sie wissen schon, die Geschichte der raffgierigen deutschen Ausbilder libyscher Sicherheitsbeamter. Ja so ein Haufen von Unmoral aber auch! Ach ja, wie ein solches Thema Karriere macht, darüber gab eine Linkliste des eigentlich gewissenhaften WDR am 05.04. Auskunft. Das heißt es zunächst: "NRW: Urlaub für Polizeitraining in Libyen, eine Link weiter: "Deutsche Polizeibeamte sollen Sicherheitskräfte in Libyen geschult haben" und nochmals am gleichen Tag: "SEK-Beamte sollen libysche Revolutionsführer ausgebildet haben".

3.11.2008

Niemand hat die Absicht . . .


Während die Medien sich über den Wahlklamauk in Hessen ereifern, mach "Infratest Dimap" seine Arbeit und stellt die Sonntagsfrage. Und findet Erstaunliches heraus. Wären am Sonntag Wahlen käme "Die Linke" in den fünf ostdeutschen Bundesländern auf satte 30 Prozent, ließe CDU, SPD et alt. weit hinter ich, würde stärkste politische Kraft im Osten. (siehe Grafik). Niemand äußert sich dazu, bloß unser "Schäubele": Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!