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10.16.2015

Das sollte man unbedingt mal ausprobieren . . . .






14. Oktober 2015 - 10:00

Kommunen lassen Verweigerern von Rundfunkgebühren Luft aus den Reifen. Foto:  Jeydie/ Unknown/ Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Kommunen lassen Verweigerern von Rundfunkgebühren Luft aus den Reifen.
In Deutschland gehen Kommunen hart gegen Bürger vor, die ihre Rundfunkgebühr nicht bezahlen. Wie Focus Online berichtet, wird Schuldnern einfach die Luft aus den Autoreifen gelassen. Diese Vollstreckungsmethode habe sich bewährt - ein Ventilaufsatz sorgt dafür, dass nach etwa 600 Metern die Luft aus den Reifen entweicht.
891.000 Schuldner bei Rundfunkanstalten
Wenn schon ein Pfandsiegel am Türschloss klebt und eine Mahnung im Briefkasten liegt, ist das alles nicht so schlimm. Die eigentliche Drohung ist ein leuchtend gelber Stöpsel unten am Autoreifen - auf dem Ventil. Die mit Schlössern gesicherten Ventil-Aufsätze sorgen dafür, dass ein Auto, wenn es dennoch gefahren wird, nach wenigen Metern einen „Plattfuß“ hat. Die Ventilaufsätze werden in Deutschland bereits seit mehr als zehn Jahren gegen Schuldner eingesetzt, wenn Mahnungen und Zahlungsaufforderungen nicht gefruchtet haben.  
Im vergangenen Jahr baten die Rundfunkanstalten fast 891.000 Mal um Amtshilfe der zuständigen Vollstreckungsbehörden - ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent. 2013 waren es noch knapp 701.000 solcher Ersuchen.

Quelle:  https://www.unzensuriert.at/

9.27.2015

Arbeitslosigkeit in Griechenland wird noch viele Jahre hoch bleiben

Laut einer Analyse der Eurobank wird die Arbeitslosigkeit in Griechenland nicht einmal in 10 Jahren auf europäische Mittelwerte sinken. Damit die Arbeitslosigkeit in Griechenland in 6 Jahren auf dem Niveau der Arbeitslosigkeit in der übrigen Eurozone angelangt, hat der Anstieg der Beschäftigung sich zu verdoppeln und die Arbeitslosigkeit auf die Hälfte zu sinken, wird in einer Analyse bezüglich der griechischen Wirtschaft in der letzten Ausgabe des Journals „7 Tage Wirtschaft“ der Eurobank betont, jedoch auch angemerkt, dass ein solches Szenarium nicht realistisch und wahrscheinlicher ist dass mehr als 10 Jahre nötig sind.
Falls konkret gemäß der Analyse der Eurobank Research in den nächsten 6 Jahren (72 Monaten) auf monatlicher Basis die Anzahl der Beschäftigten um 0,31% steigt und die Anzahl der Arbeitslosen um 1,06% sinkt, wird erwartet, dass dann die Arbeitslosenquote in Griechenland im Juni 2021 den entsprechenden Wert der Eurozone erreicht.

Szenarien bezüglich der Dynamik des Arbeitsmarkts

In dem Szenarium dagegen, gemäß dem sich in Griechenland die Zunahme der Beschäftigung auf 0,23% und der Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 0,80% gestaltet, weitet der erforderliche Zeitraum, um europäische Niveaus zu erreichen, sich dann auf 8 Jahre (96 Monate) aus. Ein konstanter monatlicher Anstieg der Beschäftigung um 0,19% und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 0,64% schließlich wird zu einer Annäherung der griechischen Arbeitslosenquote an die entsprechende Quote der Eurozone innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren (120 Monaten) führen. Auf Basis der Daten der beiden letzten Jahre gestaltete sich jedoch der monatliche Rhythmus der Veränderung der Beschäftigung auf +0,16% und der Arbeitslosigkeit auf -0,56%. Die sich auf dem griechischen Arbeitsmarkt entwickelte (Aufschwungs-) Dynamik reicht folglich nicht aus, um selbst in einem Zeitraum von 10 Jahren die Arbeitslosenquote auf Niveaus ähnlich denen der Eurozone zu führen (annäherungsweise werden 11 Jahre und 3 Monate nötig sein).

 Rückgang der Beschäftigung und des Arbeitskräfte-Potentials

Die Beschäftigung in der griechischen Wirtschaft erreichte im Mai 2008 einen historischen Höchstwert (4,611 Mio. Personen), während sie sich im Dezember 2013 auf dem historischen Tiefpunkt wiederfand (3,482 Mio. Personen). Innerhalb dieses Zeitraums von ungefähr 5,5 Jahren ging folglich die Beschäftigung um 1,129 Mio. Personen bzw. 24,49% zurück. Was die Anzahl der Arbeitslosen betrifft, lag der von dem Tief im Mai 2008 (363.000 Personen) bis zum Hoch im September 2013 (1,357 Mio. Personen) verzeichnete Anstieg in der Größenordnung von 994.000 Personen bzw. 273,88%. Das Arbeitskräftepotential sank von seinem Hoch im Januar 2010 (5,048 Mio. Personen) bis zu seinem Tief im März 2015 (4,720 Mio. Personen) um 328.000 Personen bzw. 6,05%. Die hauptsächlichen interpretierenden Faktoren dieser Veränderung waren die Auswanderung, das Phänomen der Entmutigung bei der Arbeitssuche und demographische Entwicklungen. Der Beschäftigungsanteil des sekundären Sektors sank von 22,24% im 2. Quartal 2008 auf 14,92% im 2. Quartal 2015. Die größte Schrumpfung wurde in den Zweigen der Konstruktionen (von 8,69% auf 4,12%) und der Weiterverarbeitung (von 11,87% auf 9,06%) verzeichnet. 

(Quelle: http://www.newmoney.gr/palmos-oikonomias/oikonomia/item/251802-eurobank-i-anergia-stin-ellada-den-ftanei-ton-eiropaiko-meso-oro-oute-se-10-xronia"

9.19.2015

2.000 Euro Netto Taschengeld pro Monat möchten die Jungs!

Mit einem Hungerstreik wollen 20 Asylanten in Kärnten 2.000 Euro netto Taschengeld erpressen. Foto: Privat
Mit einem Hungerstreik wollen 20 Asylanten in Kärnten 2.000 Euro netto Taschengeld erpressen.
Foto: Privat
Die Flüchtlingskrise hat viele Gesichter. Ein besonders hässliches bekommen derzeit die Kärntner zu sehen. In St. Kanzian am Klopeinersee traten 20 Asylwerber in Hungerstreik: Sie fordern 2.000 Euro netto pro Monat Taschengeld und statt der Fremdenkarten, die ihnen als Asylwerber ausgehändigt werden, einen richtigen Reisepass. Dieser Vorfall am Mittwoch geht aus einem Polizeiprotokoll hervor. Der Obmann der Kärntner Freiheitlichen, Christian Ragger, bezeichnete diese Aktion als "unverschämte Forderung", die zeige, dass manche damit spekulierten, den Sozialstaat ausbeuten zu können.
Pressekonferenz kam nicht zustande
"Das Ganze zeigt, dass man sich der Flüchtlingsfrage sehr differenziert nähern muss. Offensichtlich gibt es unter Flüchtlingen ganz falsche Vorstellungen, was sie in Österreich oder Deutschland erwartet. Asylrecht bringt Rechte und Pflichten. Über letztere wird kaum informiert",  so Ragger. Um ihre Forderungen nach mehr Taschengeld durchzusetzen, traten die Asylwerber nicht nur in den Hungerstreik, sondern sie wollten - wie bekannt wurde – auch eine Pressekonferenz veranstalten, die dann aber nicht zustande kam. Mithilfe der Medien, die für dieses Thema sensibilisiert sind, erhoffte man offenbar noch mehr Unterstützung für den Wunsch nach mehr Taschengeld.
Als besonders unverschämt erscheint die Forderung der 20 Hungerstreikenden von St. Kanzian dann, wenn man die Einkünfte der Österreicher zum Vergleich heranzieht. So kommt ein Mindestpensionist auf nicht mehr als 872,31 Euro pro Monat (laut Pensionsversicherungsanstalt). Davon muss er aber auch noch seine Wohnbedürfnisse decken. Selbst ein Ehepaar, das Mindespension bezieht, kommt nicht auf mehr als 1.307,89 Euro, obwohl es das ganze Leben lang in Österreich hart gearbeitet und dem Land Steuern bezahlt hat. Aber mit diesen Menschen hat zurzeit keines der Regierungsmitglieder Mitleid. Das gehört momentan ganz den Flüchtlingen.

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018779-20-Asylwerber-traten-Hungerstreik-Sie-fordern-2000-Euro-netto-Taschengeld

8.22.2015

Menschen in Not oder einer von vielen Notfällen? (1)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in einer Asylbewerber-Erstaufnahmeeinrichtung im thüringischen Suhl zu Ausschreitungen. Dabei wurden 17 Personen durch die Randalierer verletzt - 11 Asylbewerber und sechs Polizisten. Eine Polizistin, der ein Asylbewerber mit einer Eisenstange gegen das Bein schlug, befindet sich noch immer im Krankenhaus. Der thüringische Integrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) hatte gestern nicht von Landfriedensbruch, sondern von "versuchter Lynchjustiz" gesprochen. Für diese Einschätzung sprechen Tatschilderungen, nach denen eine etwa zwanzigköpfige Tätergruppe versuchte, die Wachstube des privaten Sicherheitsdienstes zu stürmen, in die sich ihr erstes Opfer geflüchtet hatte. Inzwischen ist bekannt, dass es sich bei dem Opfer um einen 25jährigen Afghanen handelt, dem seine Verfolger vorwarfen, er habe Seiten aus einem Koran gerissen und in eine Toilette geworfen. Während seiner polizeilichen Vernehmung gab der Mann gestern Nachmittag an, das tatsächlich gemacht zu haben. Bei den etwa 20 Verfolgern soll es sich um Syrer gehandelt haben. Über die Nationalität der nach Angaben der Polizei mehr als 100 Personen, die sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag unter "Allahu-Akbar"-Gebrüll an Steinwürfen auf Polizisten, Zerstörungen, Brandstiftungen und Attacken auf andere Asylbewerber beteiligten, ist noch nichts näheres bekannt. Als Rädelsführer der Ausschreitungen, die vor knapp drei Wochen in der Unterkunft stattfanden, hat die Polizei dagegen 20 Albaner ermittelt.

(Ein von einem Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunk hergestelltes Video der Vorgänge in der Nacht auf den 20. August, in dem unter anderem zu sehen ist, wie ein Asylbewerber den Kameramann mit einer Metallstange attackiert, wurde mittlerweile von der Website des gebührenfinanzierten Senders entfernt. Eine Begründung dafür blieb der MDR bislang schuldig. Kopien des Beitrags auf youtube lässt er mit Verweis auf sein Monopolrecht sperren). 

Quelle (leicht gekürzt): http://www.heise.de/tp/artikel/45/45761/1.html

7.09.2015

Gekaufte Journalisten: So läuft’s beim MDR

Von Udo Ulfkotte

Fast 8,5 Milliarden Euro vereinnahmen die öffentlich-rechtlichen Sender pro Jahr an Zwangsgebühren, um die Unabhängigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten. Doch die Gier der Mitarbeiter kennt offenkundig keine Grenzen. Wenn keiner hinschaut, werden aus angeblich seriösen MDR-Kräften große Raffkes.

Wollen auch Sie nur ein Drittel des Reisepreises für eine Kreuzfahrt bezahlen? Brauchen Sie eine neue Waschmaschine – natürlich diskret und geschenkt? Suchen Sie einen Handwerker, der sofort pünktlich kommt, zuverlässig arbeitet und das alles zum absoluten Spottpreis? Den Designeranzug zum Schnäppchenpreis, Sonderrabatte bei Rossmann, Obi, Apple, Dell, Dallmayr, Swarovski und vielen anderen? Dann sollten Sie Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders sein. Wer als MDR-Mitarbeiter Schulden macht und bei der SWR-Bank einen Kredit aufnimmt, der bekommt sogar noch einen Freiflug in eine europäische Metropole gratis dazu. Und bei den meisten Onlineshops gibt es für MDR-Mitarbeiter zwischen zehn und 25 Prozent Dauerrabatt. Bei allen privaten Reisen und Flügen bekommen MDR-Mitarbeiter eine »Rückvergütung«, also einen Teil des Preises diskret wieder gutgeschrieben.

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen! Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen: Korrupte Medien: Umstrittene Vorteile bei der ARD Immobilienauktionen: Angebliche Schnäppchen als Mogelpackung Verlogen: Die Interessen hinter »Öko-Pestiziden« Im Schattenreich der Abkassierer: Selbst den Umzugsservice, Immobilien oder den Lottoschein erhält man beim MDR selbstverständlich mit einem Preisnachlass, auf den Normalbürger nur neidisch blicken können. Wie machen die das nur? Und warum erfährt der Normalbürger nichts davon?

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/gekaufte-journalisten-so-laeuft-s-beim-mdr.html

Und wenn du einen kleinen Bruder hast, zeige ihm mal deine Vagina . . .

Weil sie ihre Tochter nicht am Sexualkundeunterricht teilnehmen ließen, wurde in NRW gegen zwei Eltern Erzwingungshaft verhängt. Die beiden sind Anhänger einer Bewegung namens „Organische Christus-Generation“ und halten den Sexualkunde-Unterricht für Grundschulkinder für schädlich.  Die Tochter "schwänzt" zwei Schulstunden. Das Schulamt reagiert  hart. Dafür geht ihr Vater einen Tag ins Gefängnis.
Darf man sich dem Sexualkundeunterricht in der Schule verweigern? „Ja“, meinen Eugen Martens und seine Frau Luise aus Eslohe-Reiste. „Nein“, sagt das Schulamt im Hochsauerlandkreis. Es ist ein bizarrer Fall. Am vergangenen Donnerstag ist Martens verhaftet worden. Drei Polizisten holten den 37jährigen ab. Er musste einen Tag Erzwingungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Hamm absitzen. Auch seiner Frau Luise (37) droht noch ein Tag Gefängnis: Weil sie schwanger ist, wurde bislang noch auf die Vollstreckung verzichtet.
Und Nordrhein-Westfalen hat ein neues Exempel statuiert: Staatlicher Zwang zur „Frühsexualisierung“ führte dazu, dass ein 10-Jähriger mit Gewalt aus seinem Elternhaus gezerrt und in die Schule verfrachtet wurde. Als der Vater versuchte, die dortige Rektorin zu überreden, ihm sein Kind wiederzugeben, rief sie die Polizei, die ihm mit Verhaftung wegen Hausfriedensbruch drohte. Das Kind litt während seiner behördlichen Entführung sichtbar an Magen-Darm-Grippe, was als nebensächlich betrachtet wurde.

Sex-Themen schon im Kindergarten werden mittlerweile von der Bundesregierung gegen Grundgesetz, Kindeswohl und Menschenverstand durchgedrückt. Neuestes Beispiel ist die "Kindergartenbox – Entdecken, Schauen, Fühlen!", die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Februar auf der Bildungsmesse didacta 2015 präsentiert wurde.
 Zwei prägnante Stoffpuppen sollen in Zukunft deutsche Kitas und Kindergärten bereichern: ‘Lutz’, ein Junge mit Hoden und Penis und ‘Linda’ mit der dazu passenden Vagina. Sie sollen nicht nur "in der Spielecke platziert werden", nein, mit ihnen soll „Aufklärung“ durch das Kita-Personal stattfinden.
Interessant: Wenn ein Exhibitionist vor Kindern die Hosen herunterlässt, gilt das als sexueller Mißbrauch von Kindern (§ 176 StGB) und ist ein Fall für Staatsanwaltschaft. Wenn Kindergarten-Tanten und Onkels dem ‘Lutz’ in Zukunft aus Versehen die Hosen runterrutschen lassen, und „Ups, was ist denn da passiert!“ sagen und anfangen in die Details zu gehen, gilt das laut Bundesbehörden als pädagogisch wertvoll, egal wie es auf die kindliche Psyche wirkt. Sex schon für 0 bis 3-jährige?! 2007 hatte die Bundesbehörde eine Publikation veröffentlicht, die von der damaligen Familienministerin von der Leyen wieder aus dem Verkehr gezogen werden musste, weil die öffentliche Diskussion darum zu groß wurde: Das Heft “Körper, Liebe, Doktorspiele” hatte die 0 bis 3-Jährigen (!) als Zielgruppe und sollte die „Tabuisierung der Sexualentwicklung von Säuglingen und Kleinkindern“ abschaffen. Es empfahl, dass Eltern aktiv an den Genitalien ihrer Kleinkinder herumspielen sollten und umgekehrt – also Dinge, die aus juristischer Sicht den Tatbestand des sexuellen Missbrauchs erfüllen. Von Kritikern wurde die Broschüre als nichts anderes als eine Anleitung zum Kindesmissbrauch gedeutet und als ein Versuch einer pädophilen Lobby, die Grenzen dessen was geht und was nicht geht, aufzuweichen.
Dass die Broschüre auf öffentlichen Druck hin eingestampft werden musste, zeigt, dass es für Eltern Sinn macht, sich gegen den staatlich verordneten Sex-Zwang zu wehren. Das ist wichtig, denn Menschen, die ganz persönlich und traditionell finden, dass sie und nicht der Staat darüber entscheiden, wie und wann ihre Kinder auf das Erwachsenwerden vorbereitet werden, bekommen im Zuge der Gender-Mainstream-Politik immer mehr Gegenwind.  Was nur in alternativen Medien auftauchte: Mehrere Eltern wurden bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie versuchten, ihre Kinder vor dem neuen „Porno-Unterricht“ (wie sie ihn nennen) zu schützen. In Ländern, wo die Frühsexualisierung in vollem Gange ist, wie zum Beispiel Niedersachsen, werden besorgte Eltern von den Mainstream-Medien schon mal in die Schublade Ultrakonservative“ gesteckt.
Auch in der Schweiz gibt es bereits „Sexualkunde“ in Kindergärten und Grundschule und Menschen, die dagegen prozessieren. Mit dem Argument: „Unsere Kinder wollen nicht im Kindergarten erfahren, wie Geschlechtsverkehr funktioniert oder was Homosexualität bedeutet. Dafür sind sie eindeutig zu jung“. Dass die frühe Sex-Konfrontation bei den Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlässt, zeigen Beispiele, die hier und da in den Medien auftauchen:
Im Jahr 2013 brachen acht Kinder im Klassenzimmer eines Münsterländer Gymnasiums körperlich zusammen, als sie Zeichnungen von Sexualorganen ausmalen sollten. Der Notarzt kam in die Schule, sechs von ihnen mussten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Die Kinder seien in Stress geraten und hätten hyperventiliert, hieß es in den „Ruhr-Nachrichten“.
Sogar der KiKA irritierte Kinder!
Auch die Fragen, die Kinder letztes Jahr nach einer sonderbaren KiKA-Sendung hatten, sprechen Bände. In dem Film des ZDF-geführten Kanals bezeichnete sich ein 11jähriger Protagonist als schwul. Ein recht frühes Coming-Out aus wissenschaftlicher Sicht. Hunderttausende Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren sahen es. Die Sendung wurde am Sonntag, dem 28.09.2014, um 8:35 Uhr ausgestrahlt und weder wiederholt noch in die Mediathek des KiKA aufgenommen. Der Film war ohne Inhaltshinweis auf seine Zuschauer losgelassen worden. Viele Eltern machten dem ZDF deshalb schwere Vorwürfe. Sie mussten ihren noch unaufgeklärten Kindern plötzlich am Frühstückstisch erklären, was schwul und was lesbisch ist – egal ob dies altersgemäß war oder nicht. Ein 9-jähriger fragte daraufhin seinen Vater: Wenn ich meinen besten Freund total gern mag und mit ihm super Legosachen bauen kann, „woher weiß ich denn, ob ich den jetzt liebe und auch schwul bin?“.
Und ein kleines Mädchen fragte sich, ob "Händchenhalten"zwischen Freundinnen schon lesbisch sei. Kinder können, insbesondere wenn sie noch nicht einmal in der vorpupertären Phase sind, zwischen einer Spiele-Freundschaft und Liebes-Freundschaft überhaupt nicht unterscheiden.
Gegen das Grundgesetz
Dass der staatlich verordnete Sex-Zwang eine Verletzung des Grundgesetzes darstellt, weiten Kritiker aus Artikel 6 des selben ab. Dort heißt es: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht."
"Dessen ungeachtet laufen immer mehr politische Entscheidungen dieser Schutzgarantie zuwider“, schreibt das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE auf seiner Website. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss verschiedener Familienorganisationen, Vereine und Initiativen aus ganz Deutschland. Für Sonntag, den 21. Juni um 14.00 Uhr hatte es zu einer Demonstration auf dem Stuttgarter Schillerplatz aufgerufen. Auch eine Online- Petition zu Lehrplänen in niedersächsischen Grundschulen wurde von den Organisatoren auf den Weg gebracht.
Und was  machen wir?

7.06.2015

Ostrakismos sagt “Oxi” !

Die Meinungen sind immer unterschiedlich. Matthias Broeckers schreibt auf seinem Blog dies hier:

Bürger, die zu reich und zu mächtig geworden waren und dem demos, dem Volk, “Unrecht tun”, konnten im Athen des 5. Jahrhunderts v.Chr. dem “Ostrakismos” unterzogen und mit zehnjähriger Verbannung aus der Stadt bestraft werden. Weil bei dieser Volksabstimmung der Name des zu Verbannenden auf Tontäfelchen geritzt wurde – teilnehemen durfte jeder, der schreiben konnte – heißt das Verfahren bis heute Scherbengericht. Anders als bei Gerichtsverfahren behielt der Verurteilte seine Rechte und sein Eigentum, jegliche Einmischung in öffentliche Angelegenheiten und ein Wohnsitz in der Stadt aber waren verboten. Es scheint, als hätte sich die junge Demokratie mit dieser besonderen Methode eine Art Immunsystem verschafft, mit dem sie zu starke Einmischungen der Reichen in das politische System ebenso abwehrte wie lähmende Flügelkämpfe zwischen verschiedenen Parteien durch die Verbannung eines Streithahns. Auch grundlegende Richtungsentscheidungen – wie etwa die Aufrüstung der Flotte – wurden per Scherbengericht getroffen. Soeben (19:24) meldet dpa, dass bei dem aktuellen Referendum zum Troika-Angebot 59,6 % mit “Nein” gestimmt haben. Selbst mit dem Unsicherheitsfaktor einer ersten Hochrechnung scheint das ein glasklares Votum – nicht gegen die EU und den Euro, aber gegen die katastrophale Politik die in Griechenland durchexerziert werden sollte. Nicht Europa und die Demokratie haben heute abend die rote Karte bekommen, sondern die Finanz-Oligarchie und ihre politischen Handlanger. Jetzt wird neu gemischt und neu verhandelt – und die Botschaft aus Berlin kann nur lauten: Griechenland hat mindestens denselben Schuldenschnitt verdient wie ihn die Griechen Deutschland vor 50 Jahren gewährten. Wird Zeit, das Mutti Merkel zur Urenkelin Adenauers mutiert . . . .

Es ist sehr gut geeignet für Nachdenklichkeit

Quelle: http://www.broeckers.com/2015/07/05/ostrakismos-sagt-oxi/

6.29.2015

Griechenlands Premierminister ruft zu Gelassenheit und Geduld auf

Anlässlich der Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz des Banksystems in Griechenland rief Premierminister Alexis Tsipras die Bürger zu Gelassenheit und Geduld auf.
Nach dem Antrag des Ausschusses für Systemische Sicherheit auf Verhängung von Kontrollen des Kapitalverkehrs (capital controls) und Schließung der Banken ab Montag (29 Juni 2015) richtete Premierminister Alexis Tsipras eine Ansprache an das griechische Volk.
Wie der Premierminister erklärte, führte der (vor-) gestrige Beschluss der Eurogruppe, das Ersuchen auf eine Verlängerung (des Hilfsprogramms) nicht zu genehmigen, die EZB dazu, die Liquidität an die griechischen Banken nicht zu erhöhen, und im weiteren Sinn die Griechische Bank dazu, zur Ergreifung außerordentlicher Maßnahmen zu schreiten.

Versuch der Erpressung des griechischen Volkes

Es ist mehr als klar, dass dieser Beschluss darauf abzielt, den Willen des Volkes zu erpressen. Sie werden es nicht schaffen. Sie werden das griechische Volk noch trotziger in seiner Entscheidung machen, die inakzeptablen ‚memorandischen‘ Vorschläge und die Ultimaten der Gläubiger abzulehnen„, merkte Premierminister Alexis Tsipras an und unterstrich, erneut das Ersuchen auf eine Verlängerung des Programms um wenige Tage an die europäischen Partner gerichtet zu haben und betonte, auf deren Reaktion zu warten: „Sie sind die einzigen, die den Beschluss der Eurogruppe kippen können, was der EZB die Möglichkeit geben wird, die Liquidität wiederherzustellen.
Alexis Tsipras versicherte in seiner Ansprache, die Bankguthaben sowie auch die Zahlung der Gehälter und Renten seien abgesichert, und riet zu Gelassenheit und Nüchternheit. „Je gelassener wir den Schwierigkeiten begegnen, um so baldiger werden wir sie überwinden und um so gemäßigter werden ihre Folgen sein„, betonte er.


Derweilen befand sich seit 20:00 Uhr (Ortszeit) die Kabinettssitzung im Gang, in deren Rahmen eine Informierung durch Finanzminister Yanis Varoufakis über die von dem Ausschuss für Systemische Sicherheit getroffenen Entscheidungen erfolgte. Die im Anschluss erwarteten offiziellen Bekanntmachungen  und anschließend mit offiziellen Bekanntmachungen gerechnet wird.
Der Wortlaut der am 28 Juni 2015 gegen 20:30 Uhr (Ortszeit) in den Medien publizierten Ansprache des Premierministers wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:

Athener Graffitis, die sich mit "Grexit" beschäftigen.

Botschaft der Hoffnung und des Stolzes an ganz Europa …

Der gestrige Beschluss der Eurogruppe, das Ersuchen der griechischen Regierung abzulehnen, das Programm um einige Tage zu verlängern, damit das Volk mittels eines Referendums über das Ultimatum der Gläubiger abstimmen kann, stellt einen für die europäischen Gegebenheiten unerhörten Akt der Anzweiflung des Rechts eines souveränen Volkes auf eine demokratische Entscheidung dar. Das höchste und heilige Recht auf Meinungsäußerung.
Dieser Beschluss führte heute die Europäische Zentralbank (EZB) dazu, die Liquidität der griechischen Banken nicht anzuheben, und zwang die Griechische (Zentral-) Bank, die Aktivierung von Maßnahmen zur Aussetzung des Betriebs der Banken und Beschränkung der Abhebungen zu beantragen. Es ist nun mehr als klar, dass dieser Beschluss kein anderes Ziel hat, als den Willen des griechischen Volks zu erpressen und die reibungslose Durchführung des Referendums zu verhindern.
Sie werden es nicht schaffen. Diese Züge werden das genau gegenteilige Ergebnis herbeiführen. Sie werden das griechische Volk noch trotziger in seiner Entscheidung machen, die inakzeptablen „memorandischen“ Vorschläge und die Ultimaten der Gläubiger abzulehnen. Eins bleibt jedoch sicher: die Verweigerung einer Verlängerung um wenige Tage und der Versuch der Annullierung eines höchsten demokratischen Verfahrens stellt einen Akt der Beleidigung und eine maximale Schande für die demokratische Tradition Europas dar.
Aus diesem Grund schickte ich heute (28 Juni 2015) erneut ein Ersuchen auf eine kurze Verlängerung (des Programms), diesmal an den Präsidenten des Europäischen Rats und die 18 Führer der Staaten der Eurozone sowie auch an die Leiter der EZB, der Kommission und des Europa-Parlaments. Ich warte auf ihre umgehende Reaktion auf ein elementares Begehren nach Demokratie. Sie sind die einzigen, die schnellstmöglich – sogar auch noch heute Abend – den Beschluss der Eurogruppe kippen und der EZB die Möglichkeit geben können, den Liquiditätsfluss der Banken wiederherzustellen. Was jedoch in den kommenden Tagen auf jeden Fall erforderlich ist, sind Nüchternheit und Geduld.
Die Guthaben der Bürger bei den griechischen Banken sind absolut sicher. Eben so sicher ist auch die Zahlung der Gehälter und Renten. Den wie auch immer gearteten Schwierigkeiten ist mit Gelassenheit und Entschlossenheit zu begegnen. Je gelassener wir den Schwierigkeiten begegnen, um so baldiger werden wir sie überwinden und um so gemäßigter werden ihre Folgen sein. Wir haben heute die Gelegenheit, uns selbst und der ganzen Welt zu beweisen, dass das Recht gewinnen kann. Wir haben ein weiteres Mal die Gelegenheit, an Europa und die ganze Welt eine Botschaft der Hoffnung und Würde zu schicken.
Und rufen wir uns in Erinnerung: in diesen kritischen Stunden, in denen wir uns alle an der Größe unserer Geschichte messen, ist unsere einzige Furcht die Angst. Wir werden nicht zulassen, dass sie uns beherrscht. Wir werden es schaffen. Die Würde der Griechen gegenüber den Erpressern und dem Unrecht wird eine Botschaft der Hoffnung und des Stolzes an ganz Europa schicken.

Quelle: (http://www.griechenland-blog.gr/dikaiologitika.gr)

6.27.2015

Entspannt drängeln: BMW stellt automatische Lichthupe mit Näherungssensor vor


Turin, München (dpo) - Bei den Internationalen Automobiltagen in Turin hat der bayerische Automobilhersteller BMW eine Neuerung vorgestellt, die besonders Fahrern mit chronischem Zeitmangel gefallen könnte. Ein speziell für das Drängeln auf der Autobahn konzipierter Scheinwerfer soll das vorausfahrende Fahrzeug über den Überholwunsch des BMW-Fahrers komfortabel und automatisiert in Kenntnis setzen. 

Bisher mussten BMW-Fahrer die Entfernung zum Vorderfahrzeug umständlich abschätzen und die Lichthupe im richtigen Moment manuell betätigen. Dieser Vorgang ist bei der sogenannten Dränglerfrontleuchte nun vollständig automatisiert und erlaubt ein ganz neues, entspannteres Drängelerlebnis. Sie ist doppelt so hell wie herkömmliches Autolicht und fügt sich unauffällig ins Erscheinungsbild der Frontscheinwerfer ein. (mehr)

Quelle: http://www.der-postillon.com

6.23.2015

Griechenland ist das fiskalisch verantwortlichste Land der Eurozone

Laut Nobelpreisträger Paul Krugman ist Griechenland, dem eine verrückte Austerität aufgezwungen wurde, das fiskalisch verantwortlichste Land der Eurozone.
Mit einem zweiten Beitrag in seinem Blog (1) in Folge beschäftigt Nobelpreisträger Paul Krugman sich mit Griechenland und dem, was fiskalische Krise genannt wird. Er anmerkt: „Es ist sehr ungerecht, zu behaupten, Griechenland habe nichts getan, um sich anzugleichen. Ganz im Gegenteil, es wurde einer unglaublich harten Austerität unterzogen und hat auf anderen Ebenen signifikante Reformen gemacht.
Auch wenn man sich zu behaupten verlocken lassen könnte, die Resultate zeigen, Griechenland habe nicht genug getan: letztendlich erzielte es im vergangenen Jahr einen sehr kleinen Primärüberschuss und in diesem Jahr kehrte es zu einem primären Defizit zurück. Braucht Griechenland also noch mehr fiskalische Angleichung?

Wenn es die USA und Großbritannien gewesen wären

Nehmen wir an, wir sprächen nicht von Griechenland, sondern von den USA oder von Großbritannien. Wenn wir diese Haushalte betrachten, fokussieren wir uns üblicherweise nicht auf das Primärergebnis, sondern auf das „zyklisch angeglichene Resultat“ bzw. den konjunkturbereinigten Haushaltssaldo (worin die Rezession der Wirtschaft berücksichtigt wird). Dies gestattet, dem Druck zur Durchsetzung pro-zyklischer Politiken zu entgehen, welche die Wirtschaft instabil machen, und bietet ein besseres Bild der langfristigen Tragfähigkeit der wirtschaftlichen Position. Und während die konjunkturbereinigte Angleichung umstritten sein mag, gibt es konkrete Einschätzungen des IWF und der OECD:
Konjunkturbereinigte Haushaltssalden 2014 in der Eurozone
Konjunkturbereinigte Haushaltssalden 2014 in der Eurozone (Quelle: IWF)

Verrückte Austerität

Sich auf die in dem vorstehenden Diagramm präsentierten Daten des IWF für das Jahr 2014 beziehend vertritt Paul Krugman, Griechenland sei das fiskalisch verantwortlichste und sicherlich am meisten unter einer „verrückten Austerität“ stehende Land Europas. Warum gibt es also eine fiskalische Krise? Die Antwort ist laut Krugman, dass die Wirtschaft in einer tiefen Flaute steckt. Wenn wir annehmen, es gäbe einen Weg, die Depression zu beenden, würde das griechische fiskalische Problem sich erledigen.
Gibt es jedoch einen Weg, damit dies geschieht? Die Antwort ist „nein“, solange das Land im Euro bleibt. Es kann Reformen anstreben, die es möglicherweise wettbewerbsfähiger machen, wer jedoch drastische und schnelle Ergebnisse verspricht, weiß nicht, wovon er redet.

Was wird bei einem Grexit passieren?

Auf der anderen Seite wird der Grexit eine steile Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit hervorrufen, allerdings mit den Kosten eines möglichen wirtschaftlichen Chaos. Dies ist – schreibt Krugman – ein Weg, den niemand befolgen möchte, jedoch muss man eingestehen, dass er zu einem logischen Ergebnis wird, je mehr die Krise sich verschlimmert.
Was wir auf jeden Fall zu verstehen haben, ist, dass – wenn es einen Grexit geben wird – die fiskalischen Themen automatisch aufhören werden, im Mittelpunkt der Sache zu stehen. Das zentrale Thema wird dagegen die Handhabung der Bankpanik, die Handhabung des Übergangs zu einer neuen Währung und wahrscheinlich die Beseitigung struktureller Hindernisse für die Steigerung der Exporte sein (was sich in einem großen Grad auch auf den Tourismus beziehen wird).
In Wirklichkeit – endet Krugman – war es niemals eine fiskalische Krise. Im Grunde genommen war es immer eine Krise der Zahlungsbilanz, die sich zum Teil zu einer Haushaltskrise wandelte, die als solche von der Ideologie in den Mittelpunkt gerückt wurde …
(Quellen: (1) http://krugman.blogs.nytimes.com/2015/06/19/does-greece-need-more-austerity/
(2) http://www.griechenland-blog.gr

6.19.2015

ScienceFiles: 101 Millionen kostete dem Steuerzahler der G7-Gipfel

Im Juni 2014 hat Deutschland die Präsidentschaft der G7 übernommen – damals auf dem Gipfel in Brüssel. 
G7 GermanyZweck einer Präsidentschaft ist es im Wesentlichen, die anderen Mitglieder der G7 samt Tross und Anhang ein paar Tage durchzufüttern und hinterher ein paar Stellungnahmen Reportern vor die Füsse zu sprechen, die von Letzteren begierig aufgenommen werden.
Ein G7-Gipfel ist ein Event, eine politische Inszenierung, die nicht nur, weil Schloss Elmau als Ort der diesjährigen Aufführung gewählt wurde, an Ludwig den XIV und sein Hofhalten erinnert.
So ein Gipfel besteht nicht nur aus Blasmusik und Bier aus dem Maßkrug, er besteht auch aus gemeinsamem Essen und Trinken und endet in einer Demonstration von Geschlossenheit. Umrahmt wird das Treffen von den obligatorisch Anwesendenn des anti-G7-Wanderzirkus’, der sich jährlich zu den G7-Treffen einstellt, um eine große Zahl von Polizeibeamten zu binden und vielleicht die Nase von Obama oder den Rücken von Frau Merkel zu sehen.
Wer zwei Tage ausgiebig gegessen und getrunken und sich ansonsten im Komfort von Schloss Elmau wohlgefühlt hat, der kann gut Geschlossenheit zeigen, zumal niemand danach fragt, ob das Ergebnis des G7-Treffens den Aufwand auch nur annähernd rechtfertigt. Das gehört zu den erstaunlichsten Dingen überhaupt, dass sich niemand für die Kosten von Veranstaltungen wie dem G7-Treffen im Schlosshotel Elmau interessiert.
Niemand? Stimmt nicht.
Ulla Jelpke interessiert sich für die Kosten des G7-Gipfels, und so kommt es, dass wir etwas Positives über Ulla Jelpke von der LINKEN zu sagen haben.
Und das ist, was Jelpke in der Fragestunde zur 111. Sitzung des Deutschen Bundestags am 17. Juni 2015 gefragt hat:
“Auf welche – gegebenenfalls nur vorläufig geschätzten – Gesamtkosten aufseiten des Bundes belaufen sich die Ausgaben in Zusammenhang mit dem G-7-Gipfel in Elmau – einschließlich etwaiger Zahlungen oder Rechnungsverzichte gegenüber dem Freistaat Bayern –, und wie verteilen sich diese Kosten auf die einzelnen Bundesministerien bzw. Bundesbehörden?”
Und sie hat eine ausweichende Antwort bekommen:
Was genau, so die Antwort, der G7-Gipfel gekostet habe, das wisse man noch nicht zu sagen, so die Antwort, die zeigt, wie verantwortlich mit Steuergeldern umgegangen wird, so verantwortlich, dass die Verantwortlichen hinterher nicht einmal wissen, wieviel sie wofür ausgegeben haben.
Aber die Verantwortlichen wissen, was Sie ausgeben wollen, für den G7-Gipfel und das Drumherum der Deutschen G7-Präsidentschaft, was im Haushalt bereitgestellt wurde.
Hier die Aufstellung:
  • Bavarian drinking mugDas Bundeskanzleramt steuert aus seinem Haushalt 16,9 Millionen Euro bei.
  • Das Auswärtige Amt gibt aus seinem Haushalt 21,0 Millionen Euro für den guten Zweck.
  • Das Bundesministerium des Innern will sich nicht lumpen lassen und gibt satte 23,1 Millionen Euro in den gemeinsamen Topf.
  • Und dann gibt es noch eine Verwaltungsvereinbarung mit Bayern, die – aus welchen Quellen auch immer – 40 Millionen Euro für die Ausrichtung des G7-Gipfels stiftet.
  • Insgesamt kostet die G7-Präsidentschaft bzw. der G7-Gipfel die deutschen Steuerzahler 101 Millionen Euro.
Da kann man nur sagen: oans, zwoa, G’suffa und hoffen, dass es sich wenigstens für die G7-Teilnehmer gelohnt hat.

6.06.2015

Oberbürgermeisterwahlen in Dresden: PEGIDA will »Signal an ganz Europa senden«

Heinz-Wilhelm Bertram

Die Spannung steigt mit jedem Tag: Am kommenden Sonntag, 7. Juni, will Tatjana Festerling (51, parteilos) als Einzelkandidatin Oberbürgermeisterin von Dresden werden. Das Delikate: Die gebürtige Hamburgerin kommt mitten aus der Bürgerbewegung »PEGIDA«. Deren Gründer und Chef Lutz Bachmann zeigt sich alles andere als bescheiden: »Wir haben in Dresden die einmalige Chance, ein Signal an ganz Europa zu senden.«
Dresden, so Bachmann, könnte damit »Vorreiter eines Umbruchs werden, der seinesgleichen sucht«. Die »Freiheits- und Widerstandsbewegung«, wie er sie gerne nennt, habe die Möglichkeit, »einen mächtigen Nagel in die Achillesferse der etablierten Volksverräter und der Blockflötenparteien zu schlagen, wenn ihr alle am 7. Juni unsere Kandidatin Tatjana Festerling zur Bürgermeisterin wählt«. So rief er es den Teilnehmern des 27. PEGIDA-Spaziergangs am 18. Mai zu.
Die Kandidatin selbst sagt: »Diese OB-Wahl ist ein Volksentscheid« mit dem Potenzial, Deutschland aus der Lethargie zu holen. Von vielen Dresdnern habe sie immer wieder die Aussage gehört: »Für diese Scheiße sind wir 1989 nicht auf die Straße gegangen und haben unser Leben riskiert
 Entsprechend gehe es bei dieser Wahl um viel mehr als nur um Dresden: »Es geht darum, festzustellen, ob die Steuerzahler, Väter und Mütter, gegen die Kaste der neuen Feudalherren noch ein Zeichen setzen können oder nicht.«

 Viele Pegidianer verteilten über 100 000 Flyer
 Über 100 000 Flyer haben die Pegidianer in den vergangenen Wochen in Dresden verteilt. Die Planung verlief generalstabsmäßig. An der Rückwand des PEGIDA-Sprecherwagens befand sich ein überdimensionaler Stadtplan, in den die Freiwilligen ihre Verteilungsgebiete eintrugen.
 Auch die Standorte der über 4000 Wahlplakate mit dem Konterfei Festerlings wurden hier eingetragen. Dies garantierte eine flächendeckende Bewerbung. Außerdem wurden Tausende Festerling-Postkarten zur OB-Wahl gedruckt. In den verbleibenden Tagen sollen noch einmal ein Riesenbatzen Werbemittel wie Flyer verteilt und Großbanner aufgehängt werden. Die finanziellen Mittel hierzu kamen von Sponsoren. Einer aus ihrem Kreis stellte ein Aufsehen erregendes PR-Fahrzeug mit großer Werbefläche zur Verfügung.
Vor allem die Nichtwähler möchte Bachmann mobilisieren. »Denn jeder, der nicht wählt, stimmt für Rot-Rot-Grün.« Die Umfragewerte für Festerling klettern, was, so Bachmann, den etablierten Politikern bereits »die Schweißperlen auf die Stirne« treibe.

Kein einziges Interview für die Lügenmedien
 Den einigen deutschen Lügenmedien gibt Festerling seit Monaten kein Interview. Die Berichterstattung sei grundsätzlich negativ. Bachmann formuliert es wie ein Zimmermann: »In den Berichten über PEGIDA wird gelogen, dass sich die Balken biegen.«

Quelle: Kopp aktuell

5.31.2015

Was wollen die Deutschen eigentlich? Die EU?

Da macht eine Umfrage unter Lesern des Blogs "ScienceFiles" in den letzten Tagen Furore. Was wäre, wenn in Deutschland eine Befragung der Bevölkerung - wie demnächst in England - organsiert würde? Hätte die EU dann noch eine vorletzte Cance? Glaubt man an die Ergebnisse der Umfrage, dann wohl eher nicht! Und liest man den Kommentar unter der Statistik, dann könnte man die EU schon  heute in den Sondermüll werfen





hope sagt:
“Besser man fragt sie nicht.” So hat Theo Waigel auch gedacht: Hätten wir die Deutschen gefragt, hätte es keinen Euro gegeben. (SZ)
Die Deutschen sind auch nicht gefragt worden, als Schröder, Fischer, Schily aus Deutschland ein Einwanderungsland gemacht haben. Das ist irgendwo versackt, denn darüber spricht heute kein Mensch mehr. Das heißt, daß viele Flüchtlinge auch Einwanderer genannt werden dürfen. 
In anderen Ländern sind Referenden mehrmals wiederholt worden zum Euro und zur EU-Verfassung. Die ersten Nein waren zu groß, um Ja zu verstehen. Schwer vorstellbar, daß die Referenden ohne Manipulation auskamen. 
Und auf den Teletextseiten von ZDF und SAT1 hat es während der Einführungsphase mehrere Abstimmungen per Ted zum Euro gegeben. Im Schnitt nahmen 6000 Zuschauer teil und mindestens 95 % sprachen sich für die DM aus. Und noch eine bemerkenswerte Abstimmung sollte erwähnt werden, nämlich die der BILD zur EU-Verfassung. 380.000 Teilnehmer wurden gezählt und 97% stimmten gegen die Verfassung. Das war für Brüssel ein klares Ja. 
Schröder, Fischer, Schily, Müntefering, Clement, und dieser alte Knacker mit Pfeife, dessen Name ich verdrängt haben, das waren schaurige Zeiten. CIA-Foltergefängnisse, Entführungen, VISA-Affäre und dann noch Schröders Knicks vor Putin.
Schröder, Chirak, Putin konstruierten damals eine Achse Paris-Berlin-Moskau. Das war schon ein richtiger Affront für die USA. Untertänigst bot Steinmeier Putin eine Freihandelszone mit der EU an und Schröder verteidigte sie mit russischem Öl. 
Und jetzt sind die Linken auf Schröders Spur, gegen TTIP, gegen die USA und für Rußland. Komischerweise ist auch die Neue Rechte auf genau diesem Weg, will sich aber nicht eingestehen, daß sie dassselbe will wie die Linke. Das ist schon lustig. 
So kommt man vom Hundertsten ins Tausendste…
Das schöne Wetter zwischen den häßlichen Schwestern SPD und CDU ist nur gemacht. Sigmar Gabriel hatte kürzlich auf seiner Facebookseite Israel einen Apartheidsstaat genannt und trat damit in Schröders Fußstapfen. Eine SPD-Regierung würde wahrscheinlich eine Kehrtwende in der Aussenpolitik einläuten. Ich aber sage Euch, daß würde richtig furchtbar mit Rußland.

http://sciencefiles.org/2015/05/30/dexit-laufende-sciencefiles-umfrage-immer-mehr-wollen-aus-der-eu-austreten/

2.12.2015

Wir sind wie wir sind! - Aber wie sind wir?

Der zeitgenössischen Schule der Verhaltensökonomie (“Behavioral Economics”) verdanken wir erhellende Einsichten darin, wie sich Menschen in bestimmen Situationen verhalten und wie, umgekehrt, die Situationen und die Umstände das Verhalten von Menschen modellieren. Der “Spiegel” berichtete unlängst über eine verhaltensökonomische Spielanordnung folgendes: “Psychologen ließen Studententeams einen kleinen Aufsatz verfassen. Jeweils zwei der Teilnehmer schrieben, einer sollte die Leistung der anderen beiden bewerten. Nach 30 Minuten kam der Studienleiter hinein und brachte einen Teller mit Keksen. Vermeintlich zur Stärkung, tatsächlich aber als Teil des Experiments. Die Aufzeichnung zeigte: Die Leistungsbewerter, also quasi die Vorgesetzten in dieser Situation, griffen nicht nur rücksichtslos nach den letzten Keksen, sondern krümelten auch besonders ungeniert herum. 30 Minuten in einer zufällig zugeordneten Führungsrolle hatten ausgereicht, um ihren Wertekompass zu verändern.

In einem anderen Experiment wurde abgetestet, ob Leute bereit sind, zu lügen und zu betrügen, um 50 Dollar zu gewinnen. Man hat diese Spielanordnung mit Leuten überprüft, die 100.000 Dollar auf ihrem Bankkonto hatten, und mit Leuten, die nur 80 Dollar auf ihrem Bankkonto hatten. Man hätte davon ausgehen können, dass die zusätzlichen 50 Dollar für die Leute aus der 100.000-Dollar-Klasse belanglos, für die aus der 80-Dollar-Klasse dagegen viel wichtiger wären. Tatsächlich aber waren die aus der 100.000-Dollar-Liga eher bereit, moralische Grenzen zu überschreiten, um an den zusätzlichen Fuffy zu kommen. Um genauer zu sein: Sie haben moralische Grenzen als solche gar nicht erkannt.

 Autor: Robert Misik - www.misik.at


9.18.2013

Kahlschlag in Griechenland geht weiter


Athener Regierung legt sich bei Abbau Tausender Stellen im Staatsdienst fest

Wenige Tage vor Beginn einer neuen Kontrolle der Geldgeber hat die griechische Regierung die Bereiche für den massiven Stellenabbau im Staatsdienst bestimmt. Es geht um insgesamt 12500 Staatsdiener, die in die sogenannte Mobilitätsreserve gehen sollen, die eine Versetzung innerhalb der Verwaltung oder Entlassung binnen acht Monaten vorsieht. Dies teilte der griechische Minister für Verwaltungsreform, Kyriakos Mitsotakis, am Montag mit. Darunter sind Tausende Stellen in den ­Resorts Bildung, Kommunen, Verteidigung und des Innenministeriums. Weitere 12500 Staatsbedienstete sollen bis Ende des Jahres folgen. Griechenland hat sich verpflichtet, den Staatsapparat auszudünnen. Bis Ende 2014 sollen 15000 Staatsbedienstete gehen, 4000 davon noch in diesem Jahr.

Im September wollen die Kontrolleure der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) detailliert die »Reformfortschritte« prüfen. Mit Ergebnissen wird erst Anfang Oktober gerechnet. Dann soll die nächste Tranche der Griechenlandhilfen in Höhe von einer Milliarde Euro freigegeben werden.

Der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras erklärte unterdessen, sein Land brauche keinen weiteren Schuldenschnitt. »Wir können unsere Schuldenlast auch auf anderen Wegen verringern«, versicherte Stournaras dem Handelsblatt (Montag). Stournaras bestätigte, da in den Jahren 2014 und 2015 eine Finanzlücke von rund zehn Milliarden Euro zu schließen sei. (dpa/jW)
Gott sei Dank, nicht nur die von der Entlassung bedrohten "Staatsdiener" (bis auf die Abgeordneten natürlich, die der Gesellschaft um ein vielfaches teurer kommen) haben sich neu entschieden. Sie streiken und zwar gewaltig. Συγχαίρω, Φίλοι!!!

2.19.2009

Vibrator löst Bombenalarm aus

Am Dienstag Morgen war in einem Postamt der sibirischen Stadt Abakan Bombenalarm ausgelöst worden: Postbeamten war ein Paket aufgefallen, dass sobald manes in die Hand nahm, zu vibrieren und leichte Stromschläge auszuteilen begann. Die alarmierte Polizei räumte das Gebäude und ließ zunächst eine Sprengstoff Spürhund die Sendung untersuchen. Dessen trainierteNase konnte aber nichts Verdächtiges entdecken. Darauf hin wurde das Päckchen von einem Fachmann vorsichtig geöffnet: Zum Vorschein kam ein Vibrator. Der Pressesprecher der Miliz von Abakan namens Wladimir Polizajew (kein Witz, so heißt er laut Agentur Interfax wirklich!) erklärte hinterher, dass die ganze Aufregung leicht zu vermeiden gewesen wäre: Der Absender des Intim-Spielzeugs hätte nur die Bedienungsanleitung genauer lesen sollen: "Vor dem Verpacken müssen die Batterien aus dem Gerät entfernt werden".

Quelle: russland-aktuell

1.13.2009

Was plant Israel?

Die Regierung Israels setzt ihren Krieg im Gaza-Gebiet fort, ohne den Stimmen der Weltöffentlichkeit, ohne dem UN-Sicherheitsrat, ohne auch der eigenen Friedensbewegung ernsthaft Beachtung zu schenken. Die Strategie der vergangenen drei Jahre seit der legitimen Wahl der Hamas in Gaza, die Hamas gegen die eigene Bevölkerung auszuspielen und auf einen inneren Aufstand zu setzen – die Hoffnung auf eine vollständige Isolierung dieser Bewegung – ist gescheitert. Freilich sind die Resultate von Isolation, Embargo und Abriegelung fatal: Bereits vor dem derzeitigen völkerrechtswidrigen Krieg lebten in Gaza 79 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze, seit der Schließung der Grenzübergänge am 12. Juni 2007 stehen, nach Einschätzung der Weltbank, 98 Prozent der Betriebe in Gaza still. Die dortige Bevölkerung lebt, wie Tony Blair sagt, in einer Hölle. Und dennoch kein Aufstand.
Und auch der derzeitige Krieg wird nicht das Ende der Raketenbeschüsse auf das Territorium Israels bringen. Man muss kein Militär sein, um zu wissen, dass das Bombardement und der Bodenkrieg dieser Tage die Position der Widerständler gegen die Regierung in Jerusalem eher noch verbessern werden – nicht nur in Gaza.
Was also wollen die Olmert, Livni und Barak? Drei Dinge sollten bedacht werden: Zum Einen geht es um eine inner-israelische Auseinandersetzung um die kommende Regierung, hierbei unter Anderem um die Versicherung einiger fundamentalistischer Stimmen in der Knesset; Außenministerin Livni scheiterte vor einigen Wochen bei ihrem Versuch einer Regierungsbildung. Zum Anderen ist Israel in den vergangenen Jahrzehnten zu einem starken Rüstungsproduzenten geworden mit einer extrem hohen Exportquote: Im Jahr 2006 lag das kleine Land mit seinen 7,5 Millionen Menschen knapp hinter Russland (150 Mio.). Auch drängt ein jedes Militär wie auch eine jede Rüstungsindustrie darauf, die im eigenen Land produzierten Waffen der Realität auszusetzen…
Eine dritte Überlegung betrifft Iran, die Orientierungsnation der islamischen Welt. Wie schon beim Krieg gegen Libanon in 2006 werden von Israel zuweilen Meldungen lanciert, die iranische Regierung unterstütze, wie damals die Hizbollah, heute die Hamas; was ein israelisches Bombardement der iranischen Atomanlagen zur Folge haben könnte. Dann allerdings würde der gesamte Nahe Osten brennen. Johannes M. Becker

T:I:S, 12. Januar 2009. Erschienen in der Oberhessischen Presse vom 12. Januar 2009