Hundebesitzer können jetzt ihren Hund gegen vier Hühner eintauschen. Dann liegen auf Gehwegen und in Grünanlagen nur noch HühnereierHorst Evers, Kabarretist, am 26.01., in der Reihe "Neues aus der Anstalt".
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1.27.2010
Große Tauschaktion
Sterbekandidat Sarkozy?
Vor reichlich 220 Jahren siegte die Revolution in Frankreich im Kampf gegen die in Agonie liegende Feudalgesellschaft und für Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit. Geblieben ist davon die zum Kampfbegriff der Bourgeosie verkommene "Freiheit" und die Agonie (Anzeichen sind: Unruhe, Beklemmung, Irrereden, Flockenlesen). Alle diese Symptome treffen heute auf einen Großteil der französischen politischen Elite zu, auf Sarkozy allemal. (Man erzählt sich, Angela Merkel habe ihn vor einiger Zeit mal foppen wollen und sich mit einer Burka verkleidet. Sarkozy habe sie ihr ausgezogen und sei zu Tode erschrocken. Seitdem kenne er kein anderes Thema mehr als das Burka-Verbot). Und seitdem gibt es das weitere Symptom "Schaum vor dem Mund". Solchen haben die Vertreter des politischen Establishments und Sarkozy umgehend vor dem Maul, wenn das Wort "Burka" fällt, also die nicht ganz zutreffende Bezeichnung für einen stoffenen Ganzkörperkondom, in den muslimische Frauen nicht aus politischen, sondern aus überwiegend religösen Gründen schlüpfen. Mit entsprechend viel Schaum vorm Maul wollen Sarkozy und seine willigen parlamentarischen Helfer aus der UMP das Tragen der Burka unterbinden.
"Zwar soll das Tragen der Burka nicht verboten werden, dafür soll den Trägerinnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden wie Behörden, Schulen und Krankenhäusern untersagt werden. Busse und Bahnen sollen sie nicht mehr befördern" berichtet SZ-Korrespondentin Birgit Holzer aus Paris.
Ob die Burka-Trägerinnen künftig noch öffentliche Parkbänke und Gehwege benutzen dürfen, ist im Gesetzentwurf der Regierung offen gelassen. Möglicherweise sollen aber Schilder an Bänken und Gehwegen darauf hinweisen, dass Burka-Trägerinnen sie nicht benutzen dürfen. Die entsprechende Aufschrift soll lauten: "Nur für Franzosen"
Ach ja, damit wir wissen, mit welch enormer Gefahr durch Burka-Trägerinnen Frankreich bedroht ist, hier noch zwei Zahlen. Die französische Polizei hat landesweit 2000 Burka-Trägerinnen ausgemacht, der fanzösische Inlandsgeheimdienst hat 376 Burka-Trägerinnen gezählt.
"Zwar soll das Tragen der Burka nicht verboten werden, dafür soll den Trägerinnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden wie Behörden, Schulen und Krankenhäusern untersagt werden. Busse und Bahnen sollen sie nicht mehr befördern" berichtet SZ-Korrespondentin Birgit Holzer aus Paris.
Ob die Burka-Trägerinnen künftig noch öffentliche Parkbänke und Gehwege benutzen dürfen, ist im Gesetzentwurf der Regierung offen gelassen. Möglicherweise sollen aber Schilder an Bänken und Gehwegen darauf hinweisen, dass Burka-Trägerinnen sie nicht benutzen dürfen. Die entsprechende Aufschrift soll lauten: "Nur für Franzosen"
Ach ja, damit wir wissen, mit welch enormer Gefahr durch Burka-Trägerinnen Frankreich bedroht ist, hier noch zwei Zahlen. Die französische Polizei hat landesweit 2000 Burka-Trägerinnen ausgemacht, der fanzösische Inlandsgeheimdienst hat 376 Burka-Trägerinnen gezählt.
1.14.2010
China: hat es sich ausgegoogelt?
Die Geschichte Google in China und die Internetzensur ist mehr als drei Jahre alt. Wohl um den Fuß in den gewaltigen chinesischen Markt zu bekommen, hatte Google Ende Januar 2006 bekannt gegeben, eine zensierte Version der Suchmaschine in China zu starten, vielleicht in der Hoffnung, "Baidu", die führende chinesische Suchmaschine von hinten aufrollen zu können. Was aber nicht gelang. Nach wie vor beherrscht "Baidu" den chinesischen Markt mit rund 69 Prozent, während Google nach unterschiedlichen Angaben zwischen 17 und 29 Prozent Marktanteil erreicht haben soll. Angesichts der stagnierenden Entwicklung könnte Google auf eine Gelegenheit gewartet haben, sich aus China wieder zurückzuziehen - ohne Gesichtsverlust versteht sich. Und diese Gelegenheit ist vor einigen Tagen Google mit einem "Hackerangriff" schlichtweg "in den Schoß" gefallen (ausführlich bei telepolis). Denn Google steht wegen seiner Zensurpraktiken in China seit längerem unter heftiger Kritik von Menschenrechts-Aktivisten weltweit. Jetzt kündigte Google als ersten Schritt an, die Suchergebnisse nicht mehr zu filtern. In den nächsten Wochen wolle man mit der chinsischen Regierung klären, ob es die Möglichkeit gibt, eine ungefilterte Suchmaschine zu betreiben. Sollte dies nicht möglich sein, werde man Google.cn beenden und die Büros in China schließen. So wird aus einem eigentlich wirtschaftlich begründeten Rückzug dann eine Angelegenheit der "Ehre". Kritiker bezeichnen folgerichtig den angekündigten Rückzug auch als "das PR-optimierte(s) Ausschlachten eines ökonomischen Scheiterns". Was an den vermeintlichen Hackerangriffen dran ist, weiß eh keiner, zumal Google selbst die Geschichte nur sehr vage beschreiben kann und der Verdacht nicht ganz von der Hand zu weisen ist, dass es sich bei den "Hackerangriffen" um eine bloße Inszenierung handeln könnte.
1.05.2010
(Verbal)Prügelknaben auf Bischöfin gehetzt
Margot Käßmann, Bischöfin in Hannover, hat sich vor dem Jahresende 2009 gleich mehrfach zum Afghanistan-Krieg geäußert. Kurz vor Weihnachten hatte sie gesagt: "Auch nach den weitesten Maßstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen. Möglichst bald sollten die deutschen Soldaten aus Afghanistan abgezogen werden". und in ihrer Neujahrspredigt hatte sie festgestellt: "Nichts ist gut in Afghanistan" und "mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu lösen" gefordert.
In dieser Sache übereinstimmt die Bischöfin mit rund zwei Dritteln der deutschen Bevölkerung.
Während die deutsche Politik die Meinung des Wahlvolkes einfach und fortgesetzt ignorieren kann, muss sie bei Frau Käßmann anders agieren: Das der deutschen Wirtschaft eigene Dienstleistungsunternehmen Bundespolitik lässt ihre Verbal-Prügelknaben Schäuble, Polenz und Klose und ein paar andere unbedeutendere von der Kette und labern von "daß man mit schlichtem Pazifismus den Frieden . . . nicht erreicht" (Polenz). Und so weiter.
Es gehe um die "deutsche globale Verantwortung" sagen diese Lautsprecher der Wirtschaft.
Der Jurist, Politikwissenschaftler und freie Publizist Albrecht von Lucke beklagt in seinem Buch "Die gefährdete Republik. Von Bonn nach Berlin 1949 – 1989 – 2009", dass die Politik in klassisches "Freund-Feind-Denken" verfalle (ist) und nicht mehr genügend über Entscheidungsalternativen nachdenke. " Frau Käßmann haben wir es zu verdanken, dass diese "There is no alternative"-Politik hoffentlich in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt wurde.
Danke Frau Bischöfin Käßmann.
Tags: Schäuble, Polenz, Käßmann, Bischöfin Käßmann, Afghanistan, Krieg, Abzug,
In dieser Sache übereinstimmt die Bischöfin mit rund zwei Dritteln der deutschen Bevölkerung.
Während die deutsche Politik die Meinung des Wahlvolkes einfach und fortgesetzt ignorieren kann, muss sie bei Frau Käßmann anders agieren: Das der deutschen Wirtschaft eigene Dienstleistungsunternehmen Bundespolitik lässt ihre Verbal-Prügelknaben Schäuble, Polenz und Klose und ein paar andere unbedeutendere von der Kette und labern von "daß man mit schlichtem Pazifismus den Frieden . . . nicht erreicht" (Polenz). Und so weiter.
Es gehe um die "deutsche globale Verantwortung" sagen diese Lautsprecher der Wirtschaft.
Der Jurist, Politikwissenschaftler und freie Publizist Albrecht von Lucke beklagt in seinem Buch "Die gefährdete Republik. Von Bonn nach Berlin 1949 – 1989 – 2009", dass die Politik in klassisches "Freund-Feind-Denken" verfalle (ist) und nicht mehr genügend über Entscheidungsalternativen nachdenke. " Frau Käßmann haben wir es zu verdanken, dass diese "There is no alternative"-Politik hoffentlich in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt wurde.
Danke Frau Bischöfin Käßmann.
Tags: Schäuble, Polenz, Käßmann, Bischöfin Käßmann, Afghanistan, Krieg, Abzug,
Maiolo gewinnt II. Internationales Papst-Rempeln
Rom, 24. Dezember 2009, es schneit, die Papstmütze sitzt. Die 40 Leibwächter haben sich schachbrettartig um Benedikt verteilt. In diesem Augenblick springt Susanna Maiolo (25) - wie schon im vorigen Jahr in knallrote Wettkampfkleidung gehüllt - über die Brüstung und jagt mit geschickten Meidbewegungen durch die Leibwächter- und Zuschauerreihen zum Papst Benedikt XVI. und reißt ihn von den Beinen. Der schon etwas spröde 82jährige ehemalige Luftwaffenhelfer Ratzinger hat Glück und zerspringt nicht in 200 Teile.
Nach ihrem Sieg im Vorjahr gewinnt Susanna Maiolo auch 2009 das nunmehr schon zweite Internationale Papst-Rempeln.
Tags: Susanna Maiolo attaked Pope, Benedikt XVI, Papst, Susanna Maiolo, Attentat, Weihnachtsmesse, Rom, Rempeln, Weihnachtsmesse
Nach ihrem Sieg im Vorjahr gewinnt Susanna Maiolo auch 2009 das nunmehr schon zweite Internationale Papst-Rempeln.
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12.30.2009
Das neue Jahr beginnt mit Riesen-Reise-Warnung
01.01.2010 - Der Wintersportwetterbericht für die Steiermark: Am Neujahrstag besonders im Süden zeitweise sonnig und es bleibt mild. Im Norden der Obersteiermark sind auch ein paar Regentropfen zu erwarten. Schneefallgrenze bei 1000 m. Frühwerte -2 bis +2 Grad, Höchsttemperaturen 4 bis 9 Grad. In 1500 m bei 0 Grad. Zum Schluss noch eine Wintersport-Warnung. Die "Bild"-Zeitung hat gemeldet, dass der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Dieter Althaus, wieder Ski fahren will, möglicherweise auf der Riesner-Alm. Wir raten allen Wintersportlern sich mit Helmen und Protektoren auszurüsten.
In diesem Sinne. Guten Rutsch (möglichst nicht auf der Riesner-Alm versteht sich) und ein gesundes und lustiges Jahr 2010.
Tags: Österreich, Riesner-Alm, Wintersport, Abfahrtslauf, Wetterlage, Wintersportwarnung, Althaus
In diesem Sinne. Guten Rutsch (möglichst nicht auf der Riesner-Alm versteht sich) und ein gesundes und lustiges Jahr 2010.
Tags: Österreich, Riesner-Alm, Wintersport, Abfahrtslauf, Wetterlage, Wintersportwarnung, Althaus
12.29.2009
Wie war das doch gleich mit der Schweingrippe?
Nach neusten Erhebungen haben sich lediglich fünf Prozent der Deutschen gegen die Schweinegrippe impfen lassen und ganze 18 Prozent aller deutschen Ärzte, aber 97,9 Prozent aller deutschen Journalisten. Aus den Journalistenverbänden hieß zu dieser außerordentlich hohen Impf-Bereitschaft übereinstimmend: "Journalisten sind immer näher dran an den Wahrheiten, die die Pharmaindustrie und des Robert-Koch-Institut liefern. Da sollte es nicht wundern, dass Journalisten auch glauben, was sie schreiben oder lautsprechern".
Praktikantendeutsch
12.23.2009
Schöne Bescherung oder: Wir bekommen immer, was wir verdienen
Aber man darf ihn ruhigen Gewissens für blöd erklären. Schließlich und endlich lassen sich beide Kirchen die Trittbrettfahrerei schon lange fürstlich entlohnen. Auskunft darüber gibt der Publizist Carsten Frerk in seinem Buch "Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland" (Verlag Alibri) 2002.
Frerk kommentiert diese Statistik mit den Worten: "Diese (staatlichen) Zuwendungen bedeuten eine Größenordnung, die mehr als das zweifache des Aufkommens aus der gesamten Kirchensteuer ausmacht und im Jahr 2000 pro Kopf der Bevölkerung von 82 Millionen Einwohnern DM 476 bedeutet. . . . Auf die Erwerbstätigen in Deutschland bezogen (1998: 35,86 Millionen) sind das pro Kopf jedes Erwerbstätigen, also auch jedes Konfessionslosen, DM 1.089 direkte oder indirekte Zahlungen des deutschen Staates an die beiden großen Kirchen". Bleiben zwei Fragen: 1. Wer sind die Trittbrettfahrer wirklich? 2. Darf ich jetzt Blum. . . ? Nein? Schaaade!
12.12.2009
Was haben Pechstein und Hussein gemeinsam?
Claudia Pechstein ist bei ihrem schwer erkämpften Start zum 3000-Meter-Rennen von Salt Lake City nur 13. geworden und hat damit ihre OLympia-Qualifikation verpasst. Ob sie dort hätte überhaupt starten können, stand eh in den Sternen der ISU. Dieser sogenannte "Internationale Eislaufverband" hat Claudia Pechstein wegen "auffälliger Blutwerte" für zwei Jahre gesperrt. Nicht weil das Doping bewiesen ist, sondern aufgrund eines mehr oder weniger schmutzigen Tricks, der Beweislastumkehr. Mit anderen Worten: Claudia Pechstein soll beweisen, dass sie nicht gedopt hat. Womit, wenn sie nicht gedopt hat oder haben sollte? Vor einem ordentlichen Gericht, gilt noch immer der Rechtsgrundsatz "Im Zweifel für den/die Angeklagten/Angeklagte. Nicht so bei der ISU und ganz allgemein in der Politik. Saddam Hussein sollte beweisen, dass er über keine chemischen Waffen verfügt. Er konnte die Nichtexistenz chemischer Waffen nicht beweisen, sein Land wurde dafür in Grund und Boden gebombt und er gehängt. Achmadinejad soll beweisen, das er keine Atomwaffen hat und auch keine herstellt. Auch er soll eine Nichtexistenz beweisen. Er wird es nicht können. Vermutlich wird man auch ihn hängen, sobald man kann.
Soweit ist man bei Claudia Pechstein noch nicht. Aber fast dran. Wofür wir mal beispielhaft Kanadas Bundestrainerin Ingrid Paul, eine Ärztin aus den Niederlanden, in denen Pechstein offenkundig besonders schlecht gelitten ist: »Ich bin überrascht, daß sie es wagt, hier überhaupt aufzutauchen. Alle werden sie total ignorieren. Meine Athletinnen werden respektlos mit Claudia Pechstein umgehen.«
Aber vielleicht hat Frau Dr. Paul auch schon mal spielerisch mit einer Schlinge gewedelt. Und wenn nicht, kann sie es beweisen?
Soweit ist man bei Claudia Pechstein noch nicht. Aber fast dran. Wofür wir mal beispielhaft Kanadas Bundestrainerin Ingrid Paul, eine Ärztin aus den Niederlanden, in denen Pechstein offenkundig besonders schlecht gelitten ist: »Ich bin überrascht, daß sie es wagt, hier überhaupt aufzutauchen. Alle werden sie total ignorieren. Meine Athletinnen werden respektlos mit Claudia Pechstein umgehen.«
Aber vielleicht hat Frau Dr. Paul auch schon mal spielerisch mit einer Schlinge gewedelt. Und wenn nicht, kann sie es beweisen?
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