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8.24.2012
8.21.2012
Muschi-Krawall-Alarm weltweit!
"Erst habe ich gemerkt", sagte ich, "wie es ist. Und dann habe ich verstanden, warum es so ist - und dann habe ich begriffen, warum es nicht anders sein kann. Und doch möchte ich, daß es anders wird. Es ist eine Frage der Kraft. Wenn man sich selber treu bleibt . . . . " Kurt Tucholsky
"Pussy Riot"? War da was? Es muss was gewesen sein, wenn weltweit alle Gutmenschen - jedenfalls die, die sich dafür halten und die, die sich dafür ausgeben - andere dazu anstiften, den "Pussy Riot"- Blödsinn fortzusetzen. Für die Medien war das mal wieder was. So gab es beispielsweise:
Tja, Das iss ja wohl auch der Sinn der ganzen Übung um Putin und "Pussy Riot", also den sehr interessierten Mainstream -Medien - und den Interessierten dahinter - eine Steilvorlage zu liefern. Dabei fällt mir auf dem Ausschnitt auf, wie ungenau und schnelllebig die Zeit ist. "Zwei Jahre Straflager für 40 Sekunden", macht der "Stern" auf und verkündet nebenan "Zwei Jahre Lager für 60 Sekunden Punk". Hätte die Richterin dann nicht drei Jahre für 60 Sekunden verhängen sollen? Die Richterin hatte von sich aus den "Auftritt" verkürzt.
Ungeachtet dessen sei die Empörung weltweit und groß, meint "Stern".
Leserpost "(in meiner Leib- und Magenzeitung): "Man kann es nicht mehr hören, sehen oder lesen. Ein Prozess über drei sogenannte Künstlerinnen schockt die Regierungen der westlichen Welt. Da wurden alle Register gezogen, um den Präsidenten Rußlands, seine Politik und die erreichten Pluspunkte zu diffamieren. Unserem Westen wäre es wohl lieber, einen Tanzbären (Jelzin) wieder zu haben, um auf Russland mehr Einfluss ausüben zu können. J. K., Dresden.
Speichel-Online meldet: "Prominente Schriftsteller und Intellektuelle wollen in einer gemeinschaftlichen Lesung Texte von "Pussy Riot" vortragen. Unter den Teilnehmern sind die Literaturnobelpreisträger Elfriede Jelinek und Mario Vargas Llosa, sowie der britische Autor Hanif Kureshi. Sie wollen in einer gemeinschaftlichen Lesung Texte der russischen Künstlergruppe vortragen, insbesondere deren Aussagen vor Gericht. Zu der Solidaritätsaktion hatte das internationale Literaturfestival Berlin aufgerufen: Autoren aus aller Welt "verneigen sich vor Nadeschda Tolokonnikowa, Jekatarina Samuzewitsch, Maria Alechina", sagte ein Festivalsprecher. Die Frauen hätten mit ihrer Kunstaktion der Welt gezeigt, "dass es ein anderes Russland gibt, das sich weder von dieser Kirche noch von der politisch herrschenden Klasse die Art und Weise ihres Ausdrucks verbieten lässt",
Liebe Elfriede Jelinek!
Schreiben Sie wieder mal was Schönes. Vielleicht klappts ja noch mal.
Sehen Sie mal, Barack Obama ist schließlich sogar "Friedensnobelpreisträger" . . ..
Leserpost II: "Man stelle sich einmal vor, eine deutsche Mädchenband mit dem schönen Namen "MuschiKrawall" würde ein jüdisches Gotteshaus stürmen, um dort mit Tanz und lauter Musik gegen die Lieferung (Schenkung) von atomwaffenfähigen U-Booten an den Staat Israel zu protestieren und den Rücktritt der Kanzlerin zu fordern. . . . Wir alle täten wirklich gut daran, nicht mit den Fingern auf andere zu zeigen, sondern uns mit unserem eigenen Dreck zu beschäftigen. Björn F., Dresden.
Vom weltweiten Protest-Entsetzen erfasst worden sein, soll auch Wolodja Kaminer. Hm? Da fehlen eigentlich nur noch zwei, nämlich Klitschko und Klatschko. Was heißt hier keine Russen? Das weiss ich! Aber die ham ja auch so´n Problem an der Backe. Lesen wir mal bei "telepolis" das hier: "Am Freitag fällten vier FEMEN-Mitglieder (für die die sich alles gerne merken. d.A.) Inna Schewtschenko, Oxana Schatschko, Tanja aus der Ukraine und Xenia aus Kanada) ein Flurkreuz vor dem ehemaligen Oktoberpalast in der ukrainischen Hauptstadt als Zeichen des Protestes gegen die Politik der Russisch-Orthodoxen Kirche und die Verurteilung der drei Politaktivistinnen von "Pussy Riot". Dazu verbreiteten sie eine Presseerklärung, in der sie sich solidarisch mit den Opfern des "Regimes der Popen und des Kremls" erklären. Sie riefen alle "gesunden Kräfte der Gesellschaft" dazu auf, "unbarmherzig die überholten religiösen Vorurteile aus den Hirnen herauszusägen, die der Diktatur als Stütze dienen und die Entwicklung der Demokratie und die Freiheit der Frauen behindern". Dabei warnen sie "Putin und Gundajew" (Kyrill I., der Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats) davor, dass FEMEN im Falle einer Verurteilung von "Pussy Riot" ihre "strafenden scharfen Motorsägen" auf den "Abschaum" lenken, der "für die Leiden der völlig unschuldigen Frauen verantwortlich ist". NUR: Das von ihnen erwählte Kreuz steht in keiner Verbindung mit der Russisch- Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, gegen die sich der Akt eigentlich richten sollte. Im Gegenteil wurde es 2004 während der "Orangen Revolution" von griechisch-katholischen Ukrainern aus dem Westen des Landes in Gedenken an die Opfer der stalinistischen Repressionen errichtet. Das Kreuz stand vor dem Internationalen Zentrum für Kultur und Kunst unweit des zentralen Platzes von Kiew, dem Maidan. UND WEITER: Bislang sind die FEMEN-Frauen bei ihren Aktionen in der Ukraine mit kleineren Ordnungsstrafen und Gefängnis von bis zu 15 Tagen davongekommen. Dieses Mal wird es offenbar nicht dabei bleiben. Die Kiewer Miliz leitete aufgrund dieses vandalistischen Aktes ein Verfahren wegen Gruppen-Rowdytums ein. Damit drohen den Beteiligten bis zu vier Jahre Gefängnis.
Leserpost III: "Die Medien richten seit Wochen unsere Aufmerksamkeit auf die drei Frauen von "Pussy Riot"in Russland. Nun haben wir wieder einen Grund, uns über Ungerechtigkeit zu empören. Ich frage mich dabei, welche Gründe führen dazu, ein solches Ereignis zum Weltproblem für Gerechtigkeit zu m? Haben wir nicht genug eigene und wichtigere Probleme . . . Ist die Einmichung in die Wertvorstellungen Russlands Fortsezung des Kalten Krieges?" Hans L. Niesky
Tja, und zuguterletzt das hier: Köln - Drei Nachahmer der russischen Frauen-Punkband "Pussy Riot" haben am Sonntag einen Gottesdienst im Kölner Dom gestört. Sie wurden von Kirchenordnungskräften aus der Kathedrale gebracht, wie die Polizei am Abend mitteilte. Die Frau (20) sowie zwei Männer (23 und 35) hätten am Morgen Lieder gesungen und Plakate hochgehalten. Sie erhielten eine Anzeige wegen Störung der Religionsausübung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsrecht.
Nach eigener Aussage wollten die drei Aktivisten Solidarität mit den in Russland zu Lagerhaft verurteilten drei Punk-Musikerinnen bekunden. Nach Aussage der Polizei leisteten sie keinen Widerstand, als sie aus der Kirche geführt wurden. Dompropst Norbert Feldhoff hatte bereits zu Beginn des Prozesses in Russland angekündigt, dass ein solcher Auftritt auch im Kölner Dom nicht toleriert würde: "Die Würde des Doms zwingt uns, dagegen vorzugehen."
"Pussy Riot"? War da was? Es muss was gewesen sein, wenn weltweit alle Gutmenschen - jedenfalls die, die sich dafür halten und die, die sich dafür ausgeben - andere dazu anstiften, den "Pussy Riot"- Blödsinn fortzusetzen. Für die Medien war das mal wieder was. So gab es beispielsweise:
Pussy-Alarm beim "Stern"
Tja, Das iss ja wohl auch der Sinn der ganzen Übung um Putin und "Pussy Riot", also den sehr interessierten Mainstream -Medien - und den Interessierten dahinter - eine Steilvorlage zu liefern. Dabei fällt mir auf dem Ausschnitt auf, wie ungenau und schnelllebig die Zeit ist. "Zwei Jahre Straflager für 40 Sekunden", macht der "Stern" auf und verkündet nebenan "Zwei Jahre Lager für 60 Sekunden Punk". Hätte die Richterin dann nicht drei Jahre für 60 Sekunden verhängen sollen? Die Richterin hatte von sich aus den "Auftritt" verkürzt.
Ungeachtet dessen sei die Empörung weltweit und groß, meint "Stern".
Leserpost "(in meiner Leib- und Magenzeitung): "Man kann es nicht mehr hören, sehen oder lesen. Ein Prozess über drei sogenannte Künstlerinnen schockt die Regierungen der westlichen Welt. Da wurden alle Register gezogen, um den Präsidenten Rußlands, seine Politik und die erreichten Pluspunkte zu diffamieren. Unserem Westen wäre es wohl lieber, einen Tanzbären (Jelzin) wieder zu haben, um auf Russland mehr Einfluss ausüben zu können. J. K., Dresden.
Speichel-Online meldet: "Prominente Schriftsteller und Intellektuelle wollen in einer gemeinschaftlichen Lesung Texte von "Pussy Riot" vortragen. Unter den Teilnehmern sind die Literaturnobelpreisträger Elfriede Jelinek und Mario Vargas Llosa, sowie der britische Autor Hanif Kureshi. Sie wollen in einer gemeinschaftlichen Lesung Texte der russischen Künstlergruppe vortragen, insbesondere deren Aussagen vor Gericht. Zu der Solidaritätsaktion hatte das internationale Literaturfestival Berlin aufgerufen: Autoren aus aller Welt "verneigen sich vor Nadeschda Tolokonnikowa, Jekatarina Samuzewitsch, Maria Alechina", sagte ein Festivalsprecher. Die Frauen hätten mit ihrer Kunstaktion der Welt gezeigt, "dass es ein anderes Russland gibt, das sich weder von dieser Kirche noch von der politisch herrschenden Klasse die Art und Weise ihres Ausdrucks verbieten lässt",
Liebe Elfriede Jelinek!
Schreiben Sie wieder mal was Schönes. Vielleicht klappts ja noch mal.
Sehen Sie mal, Barack Obama ist schließlich sogar "Friedensnobelpreisträger" . . ..
Leserpost II: "Man stelle sich einmal vor, eine deutsche Mädchenband mit dem schönen Namen "MuschiKrawall" würde ein jüdisches Gotteshaus stürmen, um dort mit Tanz und lauter Musik gegen die Lieferung (Schenkung) von atomwaffenfähigen U-Booten an den Staat Israel zu protestieren und den Rücktritt der Kanzlerin zu fordern. . . . Wir alle täten wirklich gut daran, nicht mit den Fingern auf andere zu zeigen, sondern uns mit unserem eigenen Dreck zu beschäftigen. Björn F., Dresden.
Vom weltweiten Protest-Entsetzen erfasst worden sein, soll auch Wolodja Kaminer. Hm? Da fehlen eigentlich nur noch zwei, nämlich Klitschko und Klatschko. Was heißt hier keine Russen? Das weiss ich! Aber die ham ja auch so´n Problem an der Backe. Lesen wir mal bei "telepolis" das hier: "Am Freitag fällten vier FEMEN-Mitglieder (für die die sich alles gerne merken. d.A.) Inna Schewtschenko, Oxana Schatschko, Tanja aus der Ukraine und Xenia aus Kanada) ein Flurkreuz vor dem ehemaligen Oktoberpalast in der ukrainischen Hauptstadt als Zeichen des Protestes gegen die Politik der Russisch-Orthodoxen Kirche und die Verurteilung der drei Politaktivistinnen von "Pussy Riot". Dazu verbreiteten sie eine Presseerklärung, in der sie sich solidarisch mit den Opfern des "Regimes der Popen und des Kremls" erklären. Sie riefen alle "gesunden Kräfte der Gesellschaft" dazu auf, "unbarmherzig die überholten religiösen Vorurteile aus den Hirnen herauszusägen, die der Diktatur als Stütze dienen und die Entwicklung der Demokratie und die Freiheit der Frauen behindern". Dabei warnen sie "Putin und Gundajew" (Kyrill I., der Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats) davor, dass FEMEN im Falle einer Verurteilung von "Pussy Riot" ihre "strafenden scharfen Motorsägen" auf den "Abschaum" lenken, der "für die Leiden der völlig unschuldigen Frauen verantwortlich ist". NUR: Das von ihnen erwählte Kreuz steht in keiner Verbindung mit der Russisch- Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, gegen die sich der Akt eigentlich richten sollte. Im Gegenteil wurde es 2004 während der "Orangen Revolution" von griechisch-katholischen Ukrainern aus dem Westen des Landes in Gedenken an die Opfer der stalinistischen Repressionen errichtet. Das Kreuz stand vor dem Internationalen Zentrum für Kultur und Kunst unweit des zentralen Platzes von Kiew, dem Maidan. UND WEITER: Bislang sind die FEMEN-Frauen bei ihren Aktionen in der Ukraine mit kleineren Ordnungsstrafen und Gefängnis von bis zu 15 Tagen davongekommen. Dieses Mal wird es offenbar nicht dabei bleiben. Die Kiewer Miliz leitete aufgrund dieses vandalistischen Aktes ein Verfahren wegen Gruppen-Rowdytums ein. Damit drohen den Beteiligten bis zu vier Jahre Gefängnis.
Leserpost III: "Die Medien richten seit Wochen unsere Aufmerksamkeit auf die drei Frauen von "Pussy Riot"in Russland. Nun haben wir wieder einen Grund, uns über Ungerechtigkeit zu empören. Ich frage mich dabei, welche Gründe führen dazu, ein solches Ereignis zum Weltproblem für Gerechtigkeit zu m? Haben wir nicht genug eigene und wichtigere Probleme . . . Ist die Einmichung in die Wertvorstellungen Russlands Fortsezung des Kalten Krieges?" Hans L. Niesky
Tja, und zuguterletzt das hier: Köln - Drei Nachahmer der russischen Frauen-Punkband "Pussy Riot" haben am Sonntag einen Gottesdienst im Kölner Dom gestört. Sie wurden von Kirchenordnungskräften aus der Kathedrale gebracht, wie die Polizei am Abend mitteilte. Die Frau (20) sowie zwei Männer (23 und 35) hätten am Morgen Lieder gesungen und Plakate hochgehalten. Sie erhielten eine Anzeige wegen Störung der Religionsausübung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsrecht.
Nach eigener Aussage wollten die drei Aktivisten Solidarität mit den in Russland zu Lagerhaft verurteilten drei Punk-Musikerinnen bekunden. Nach Aussage der Polizei leisteten sie keinen Widerstand, als sie aus der Kirche geführt wurden. Dompropst Norbert Feldhoff hatte bereits zu Beginn des Prozesses in Russland angekündigt, dass ein solcher Auftritt auch im Kölner Dom nicht toleriert würde: "Die Würde des Doms zwingt uns, dagegen vorzugehen."
Kringeln wir uns nicht mehr?
Schreibschrift in Seenot
Unsere deutsche Sprache hat es auch nicht leicht! Wir wissen mittlerweile alle, daß im Hundekuchen kein Hund drin ist und daß ein Zitronenfalter kein Küchengerät ist. Und dann steckt uns allen noch die letzte Rechtschreibreform tief in den Knochen, da man seither ohne Wörterbuch nicht mehr sicher schreiben kann. Vom Coffee-Shop, der Lounge und anderen Highlights zur After-Hour wollen wir internationalistisch aufgeschlossen gerne schweigen. Haben Sie eigentlich schon mal »Gratisgeschenk« gegoogelt? Macht 42 Millionen Einträge. Erst kürzlich berichtete das Hamburger Abendblatt von »runden Kugeln«. Und unsere Kinder? Angeblich schrumpft der von ihnen beherrschte Wortschatz. In den westlichen Bundesländern soll er sich seit den 1970er Jahren sogar halbiert haben. Dazu passen Pläne des Grundschulverbandes, die uns bekannte Schreibschrift (Schul-Ausgangsschrift beziehungsweise vereinfachte Ausgangsschrift) gegen eine Druckschrift (»Grundschrift«) zu ersetzen. Man meint, das Schreibenlernen würde den Kindern damit viel leichter fallen. Besonders Kinder aus dem sogenannten bildungsfernen Milieu bekämen so bessere Startmöglichkeiten im Land der begrenzten Bildungsmöglichkeiten. Kritiker verweisen darauf, daß die persönliche Handschrift dann der Vergangenheit angehöre und der nächste logische Schritt nur der sein kann, die Buchstaben gleich in die Tastatur einzugeben. In Hamburg ist die »Grundschrift« schon möglich. In Bayern wird bald darüber entschieden. In vielen Bundesländern werden bislang erst die Druckbuchstaben gelernt und dann erst die Schreibschrift. Sind wir bald alle schnörkellos? Kringeln wir uns nicht mehr? Der einzeln gestellte Druckbuchstabe, ist das nicht Isolation, Entfremdung und Stanzwerk? Das Einüben der Schreibschrift ist eine Kulturfertigkeit, die gleichzeitig Inhalt und Ergebnis einer hochverdichteten Koordinations- und Konzentrationsleistung ist. Andererseits zeigt die Geschichte der »deutschen Schreibschrift« (Sütterlin, Kurrent), daß Schreibschriften tatsächlich einmal aufgeschüttete Bildungsbarrieren einer aristokratischen Oberschicht waren und bürgerlichen und besonders proletarischen Schichten den Bildungserwerb künstlich erschwerten. Hieße das zukünftig, Bremens Grundschüler drucken und die in Hamburg schreiben in ihre Hefte? In diesem Sinne: »Schakkeline, Schastin, Käwinn – tu die Omma aus Meck-Pomm ma winken! Hagen Bonn
Quelle: "Junge Welt/Feuilleton/21.08.2012
8.18.2012
8.11.2012
Syrien: 4-jähriges Kind von den "Rebellen" öffentlich hingerichtet
Editor 08/08/2012 17:01:00
Die syrischen Terroristen, die sich "Freie syrische Armee " und "Opposition" nennen, haben in Damaskus einen vierjährigen Knaben in seinem Kinderschlafanzug erhängt, nachdem sie vor seinen Augen die ganze Familie ermordet hatten.
Laut einem Bericht von irakischen Menschenrechtlern, hatten die bewaffneten Rebellengruppen das Haus einer schiitisch - irakischen Familie im Seyede Zainab Quartier in der Hauptstadt Damaskus gestürmt und die Mutter, den Vater, Schwestern und Brüder und die Grosseltern getötet. Danach wurde das jüngste Kind der Familie von den "Rebellen" mit Schlägen und Tritten grauenhaft misshandelt und dann öffentlich gehängt. Zuvor wurde es gezwungen die Tötung seiner Familie mit anzusehen.
Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass der Tod aufgrund zerebraler Ischämie ( akute Durchblutungsstörung eines Hirnteils) und aufgrund des Drucks des Strickes auf die Halsgefäße eintrat. Auch wurden starke Verletzungen im Analbereich festgestellt, da das Kind zuvor vergewaltigt wurde. Wie sich weiter herausstellte, wurde das Vorhandensein von vielen Abschürfungen und Wunden dadurch verursacht, dass der Knabe eine lange Strecke über den Boden geschleift wurde, bevor man ihn tötete.
Bei einem ähnlichen Verbrechen in der vergangenen Woche hatten die "Rebellen" im Nordwesten der Stadt Aleppo brutal 15 Zivilisten unter dem Vorwurf der Unterstützung der Bashar al-Assad Regierung hingerichtet. Hunderte Menschen, darunter Angehörige der Sicherheitskräfte, wurden bei diversen Protestkundgebungen getötet, die sich dann in bewaffnete Auseinandersetzungen verwandelten.
Die Assad Regierung beschuldigt Outlaws, Saboteure, und bewaffnete terroristische Gruppen zahlloser Tötungen und betonte, dass die Unruhen aus dem Ausland orchestriert werden. Die USA und viele weitere westliche Länder unterstützen diese Kindermörder finanziell.
Anmerkung der Redaktion
Aufgrund vieler Proteste und Drohungen uns anzuzeigen, haben wir das Bild des erhängten Jungen auch wegen seiner Grausamkeit wieder entfernt. Insgesamt liegen uns 8 Photos vor, Bilder in Grossaufnahme vom zerschlagenen und zertrümmerten Gesicht und noch Schlimmeres. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Photos nicht länger oder generell nicht veröffentlichen können. Sie sind so fürchterlich, dass selbst erwachsene Männer dabei weinen müssten.
Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/10757-Syrien--jhriges-Kind-von-den-Rebellen-ffentlich-hingerichtet.html?print Seite 1 von 1
8.10.2012
Minister Niebel: Diesmal ist es ein Nashorn
(ADN.) Entwicklungshilfeminister Niebel erneut in der Kritik: Er ließ sich ein 3 Tonnen schweres Nashorn aus Sierra Leone auf dem kurzen Dienstweg nach Deutschland einfliegen. Es zu verzollen vergaß er irgendwie.
Für Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat ein 3 Tonnen schweres Andenken aus dem gewaltgeplagten Sierra Leone ein Nachspiel: Der Politiker habe bei einem Besuch in Freetown ein für Privatzwecke gekauftes und mit alten Bundeswehrmützen bezahltes Nashorn vom deutschen Auslandsgeheimdienst kostenfrei nach Berlin bringen lassen und zunächst nicht versteuert, bestätigte Niebels Ministerium am heutigen Freitag. Die SPD forderte Aufklärung.
Für Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat ein 3 Tonnen schweres Andenken aus dem gewaltgeplagten Sierra Leone ein Nachspiel: Der Politiker habe bei einem Besuch in Freetown ein für Privatzwecke gekauftes und mit alten Bundeswehrmützen bezahltes Nashorn vom deutschen Auslandsgeheimdienst kostenfrei nach Berlin bringen lassen und zunächst nicht versteuert, bestätigte Niebels Ministerium am heutigen Freitag. Die SPD forderte Aufklärung.
Bei dem geheimdienstlichen Transport am 9. August von Freetown in die deutsche Hauptstadt habe es sich „nicht um eine Amtshilfe, sondern einen persönlichen Gefallen“ gehandelt, erklärte Niebels Ministerium. Diie FDP forderte Aufklärung.
Mitgenommen wurde das in einem Klo der deutschen Botschaft zwischengeparkte Nashorn demnach im Jet von Gerhard Schindler, dem Chef des Bundesnachrichtendiensts (BND). „Es wurde kein Preis vereinbart, es erfolgte keine Bezahlung“, erklärte das Ministerium.
"Ich hatte vor, das Nashorn bei meinem nächsten Afrika-Besuch als persönliches Gepäck mit nach Deutschland zu nehmen“, ließ sich Niebel zitieren. „Das hätte ebenso keine Kosten verursacht wie der jetzige Transportweg, über den ich mich gefreut hatte, weil ich auf diese Art nicht so lange auf mein Nashorn habe warten müssen“, fügte er hinzu. Nach Angaben von „Spiegel Online“ ist das geschützte Tier etwa vier Meter lang und kostete umgerechnet gut 200.000 Mützen. Die Grünen fordern Aufklärung.
Brief eines Bauern an das Finanzministerium in Griechenland
Mörder anstatt Selbstmörder zu werden, zieht der ehemalige Mechaniker und jetzige Landwirt Nikos Aretoulis vor, der in Riza bei Ierapetra wohnt. Dort bekam er Post von seinem zuständigen Finanzamt mit dem "Billett" (Steuerbescheid). Der brachte den Mann so auf die Palme, dass er sich an den Tisch zwang, um dem Finanzamt zu antworten. Das Schreiben, das längst durch alle griechischen Medien ging, hier in der deutschen Übersetzung:
Memorandum – Erklärung
An das Finanzministerium, DOY Ierapetra
des steuerpflichtigen Bürgers Nikolaos G. Aretoulis, wohnhaft im Gemeindeteil Riza des Gemeindeverbands Ierapetra.
In dem Steuerbescheid, dem Sie mir zuschickten, wird mir ein fiktives Einkommen von 8.863 Euro “angelastet”, welchen Betrag ich niemals gesehen habe und auch nicht erwerben wollte.
1. Für meine Wohnung mit einem sachwertorientiert bestimmten Wert von 13.653,68), die sich in der Ansiedlung Panakiana des Gemeindeteils Riza des Gemeindeverbandes Ierapatra befindet und die nicht einmal über elektrischen Strom verfügt, wird ein fiktives Einkommen von 4.080 Euro angenommen, also ungefähr 1/3 ihres Wertes – und zwar zu einem Zeitpunkt, wo man in unserem Gebiet sehr viel bessere Häuser für eine Miete von gerade einmal 150 Euro / Monat (1.800 Euro / Jahr) findet.
2. Es wird ein fiktives Einkommen zur Lebensführung von 3.000 Euro angenommen. Schade für Sie, jedoch fristeten wegen meiner konsumverzichtenden und ökologischen Ideologie und Lebensweise, für die ich mich seit 1995 entschied, meine Lebensgefährtin und ich (2 Personen) unser Leben mit gerade einmal 2.126,50 Euro für ein ganzes Jahr, einschließlich auch der Ausgaben für Benzin für mein Auto, welches ich hauptsächlich für meine landwirtschaftlichen Arbeiten benutze. Sie verlangen also als Steuer mein Einkommen zum Überleben !!!
3. Was das Auto betrifft, ein ’91er Modell mit einem Hubraum von 750 ccm", mit Kosten für Versicherung und Kraftfahrzeugsteuer von 300 Euro und Wartung durch mich selbst (als ehemaliger Mechaniker), nehmen Sie ein fiktives Einkommen von 2.000 Euro an.
Nach all dem vorstehend detailliert Dargelegten und unter Berufung auf den letzten Artikel der Verfassung erkläre ich Folgendes: a. Vor die Wahl gestellt, drei (3) Monate lang nichts zu essen und die von Ihnen verlangte Steuer zu zahlen, werde ich vorziehen, keinen einzigen Euro zu zahlen.
b. Vor die Wahl gestellt, zum Selbstmörder oder Mörder zu werden, werde ich vorziehen, ihre Mörder zu werden.
c. Sollte Ihnen bei dem mir zugeschickten Steuerbescheid nicht irgend ein Fehler unterlaufen sein, sind sie niederträchtige Betrüger und Lügner.
Ohne jegliche Hochachtung, N. Aretoulis (Quelle: Prisma News/griechenlandblog [2])
Memorandum – Erklärung
An das Finanzministerium, DOY Ierapetra
des steuerpflichtigen Bürgers Nikolaos G. Aretoulis, wohnhaft im Gemeindeteil Riza des Gemeindeverbands Ierapetra.
In dem Steuerbescheid, dem Sie mir zuschickten, wird mir ein fiktives Einkommen von 8.863 Euro “angelastet”, welchen Betrag ich niemals gesehen habe und auch nicht erwerben wollte.
1. Für meine Wohnung mit einem sachwertorientiert bestimmten Wert von 13.653,68), die sich in der Ansiedlung Panakiana des Gemeindeteils Riza des Gemeindeverbandes Ierapatra befindet und die nicht einmal über elektrischen Strom verfügt, wird ein fiktives Einkommen von 4.080 Euro angenommen, also ungefähr 1/3 ihres Wertes – und zwar zu einem Zeitpunkt, wo man in unserem Gebiet sehr viel bessere Häuser für eine Miete von gerade einmal 150 Euro / Monat (1.800 Euro / Jahr) findet.
2. Es wird ein fiktives Einkommen zur Lebensführung von 3.000 Euro angenommen. Schade für Sie, jedoch fristeten wegen meiner konsumverzichtenden und ökologischen Ideologie und Lebensweise, für die ich mich seit 1995 entschied, meine Lebensgefährtin und ich (2 Personen) unser Leben mit gerade einmal 2.126,50 Euro für ein ganzes Jahr, einschließlich auch der Ausgaben für Benzin für mein Auto, welches ich hauptsächlich für meine landwirtschaftlichen Arbeiten benutze. Sie verlangen also als Steuer mein Einkommen zum Überleben !!!
3. Was das Auto betrifft, ein ’91er Modell mit einem Hubraum von 750 ccm", mit Kosten für Versicherung und Kraftfahrzeugsteuer von 300 Euro und Wartung durch mich selbst (als ehemaliger Mechaniker), nehmen Sie ein fiktives Einkommen von 2.000 Euro an.
Nach all dem vorstehend detailliert Dargelegten und unter Berufung auf den letzten Artikel der Verfassung erkläre ich Folgendes: a. Vor die Wahl gestellt, drei (3) Monate lang nichts zu essen und die von Ihnen verlangte Steuer zu zahlen, werde ich vorziehen, keinen einzigen Euro zu zahlen.
b. Vor die Wahl gestellt, zum Selbstmörder oder Mörder zu werden, werde ich vorziehen, ihre Mörder zu werden.
c. Sollte Ihnen bei dem mir zugeschickten Steuerbescheid nicht irgend ein Fehler unterlaufen sein, sind sie niederträchtige Betrüger und Lügner.
Ohne jegliche Hochachtung, N. Aretoulis (Quelle: Prisma News/griechenlandblog [2])
7.17.2012
Drei vor zwölf beim Verfassungsschutz
Protokoll eines Telefongesprächs des Führungsoffizier Pfeiffer mit einem V-Mann Namens Drehmel am (geschwärzt), 11.57 Uhr, bestätigt und abgelegt am (geschwärzt) im Ordner "Vorgang NSU". Gefunden im Verlaufe der Umstrukturierung des Amtes (Umräumen der Ablage in die andere Zimmerecke) hinter dem Aktenschrank (weil Geheimdokument).
Es klingelt. Pfeiffer überlegt, ob das Klingeln von der Tür kommt oder vom Telefon. Er entscheidet sich für das Telefon, nimmt ab. Eine dröhende Stimme ruft:
V-Mann: "88. Drehmel hier, mein Führer!"
Pfeiffer: "Wass issn?" - "Mach hinne, in drei Minuten iss Mittag, alles was länger dauert, geht von meiner Pause ab!"
V-Mann: "Also ich habe gestern den Vorgang "Schnepfe" im Knast besucht, weisst doch die Beate von dem Trio, die gerne mit dem Wohnwagen an die Ostsee gefahren ist . . . . also vorher. Die hat mir gesagt, dass mit der "Ceska" in dem Wohnwagen könne gar nicht sein. Die hätten sie schon 1998 bei einem befreundeten Bäcker in ein Brot einbacken lassen und das Brot habe, als sie die Wohnung gesprengt habe, immer noch im Tontopf gelegen - taufrisch - guter Bäcker eben. Ihr sollt mal nach ner alten "Makarow" suchen. Die hätten sie immer mitgehabt, aber nie damit geschossen, weil keine Patronen dazu waren."
Pfeiffer: "Dann muss "Vötzi" uns belogen haben". Der hat gesagt, er habe sie beschattet und die "Ceska" gesehen, so um 2009 rum".
V-Mann: "Beschattet? Begattet hat er sie oder es zumindest versucht, hat sie mir erzählt! Das sei ihm aber nicht gelungen, weil ein Mann mit heruntergelassenen Hosen immer noch langsamer ist als eine Frau mit hochgezogenem Rock. "Vötzi" ist ne linke Sau, weiter nix.! Mach aus dem mal nen Vorgang Linksextremismus!"
Pfeiffer: "Gut, ich denke mal drüber nach. Sonst noch was?"
V-Mann: "Ja, ich brauche von dir noch nen getürkten Lohnzettel. Das Finanzamt will wissen, woher ich die viele Knete hatte, die ich im Laufe des Jahres verbrannt habe"
Pfeiffer: "Okay, ich lass mir was einfallen. Ich bringe sie dann mit zur Geburtstagsfeier am 20. April. Alles klar?"
V-Mann: "Alles kloar! Hau rein alter Sack, s´iss Mittag. 88!"
Pfeiffer: "Warte, eine Bemerkung noch. Wenn du dich nochmal mit dem Klarnamen hier meldest, dann lass ich dich und deine Akte schreddern. Darin sind wir nämlich Spitze! So und jetzt Schi heil!"
Aktennotiz zum Vorgang "Vötzi": Übertragung in die Abteilung Linksextremismus veranlassen! Pfeiffer.
Es klingelt. Pfeiffer überlegt, ob das Klingeln von der Tür kommt oder vom Telefon. Er entscheidet sich für das Telefon, nimmt ab. Eine dröhende Stimme ruft:
V-Mann: "88. Drehmel hier, mein Führer!"
Pfeiffer: "Wass issn?" - "Mach hinne, in drei Minuten iss Mittag, alles was länger dauert, geht von meiner Pause ab!"
V-Mann: "Also ich habe gestern den Vorgang "Schnepfe" im Knast besucht, weisst doch die Beate von dem Trio, die gerne mit dem Wohnwagen an die Ostsee gefahren ist . . . . also vorher. Die hat mir gesagt, dass mit der "Ceska" in dem Wohnwagen könne gar nicht sein. Die hätten sie schon 1998 bei einem befreundeten Bäcker in ein Brot einbacken lassen und das Brot habe, als sie die Wohnung gesprengt habe, immer noch im Tontopf gelegen - taufrisch - guter Bäcker eben. Ihr sollt mal nach ner alten "Makarow" suchen. Die hätten sie immer mitgehabt, aber nie damit geschossen, weil keine Patronen dazu waren."
Pfeiffer: "Dann muss "Vötzi" uns belogen haben". Der hat gesagt, er habe sie beschattet und die "Ceska" gesehen, so um 2009 rum".
V-Mann: "Beschattet? Begattet hat er sie oder es zumindest versucht, hat sie mir erzählt! Das sei ihm aber nicht gelungen, weil ein Mann mit heruntergelassenen Hosen immer noch langsamer ist als eine Frau mit hochgezogenem Rock. "Vötzi" ist ne linke Sau, weiter nix.! Mach aus dem mal nen Vorgang Linksextremismus!"
Pfeiffer: "Gut, ich denke mal drüber nach. Sonst noch was?"
V-Mann: "Ja, ich brauche von dir noch nen getürkten Lohnzettel. Das Finanzamt will wissen, woher ich die viele Knete hatte, die ich im Laufe des Jahres verbrannt habe"
Pfeiffer: "Okay, ich lass mir was einfallen. Ich bringe sie dann mit zur Geburtstagsfeier am 20. April. Alles klar?"
V-Mann: "Alles kloar! Hau rein alter Sack, s´iss Mittag. 88!"
Pfeiffer: "Warte, eine Bemerkung noch. Wenn du dich nochmal mit dem Klarnamen hier meldest, dann lass ich dich und deine Akte schreddern. Darin sind wir nämlich Spitze! So und jetzt Schi heil!"
Aktennotiz zum Vorgang "Vötzi": Übertragung in die Abteilung Linksextremismus veranlassen! Pfeiffer.
7.16.2012
„Kunden“ über den Internet-Ladentisch gezogen
Die 25jährige Stefanie B. aus O. muss sich einer Strafrichtersitzung am Amtsgericht stellen. Vorgeworfen wird ihr laut Anklageschrift gewerbsmäßiger Betrug nach Paragraph 263 StGb. ((1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar).
Irgendwann im Jahre 2009 hatte die damals 22jährige eine „geniale Idee“. Bei Abschluss eines Telefon/Internet-Vertrages schenkte ihr der neue Provider einen Laptop zum Vertrag. Den brauchte sie nicht und kam deshalb auf die Idee, den Rechner über „ebay“ zu verkaufen. Und das funktionierte relativ problemlos. Ja, wenn das so einfach ist, muss sie sich wohl gefragt haben, warum soll ich dann nicht noch mehr Laptops verkaufen? Sie ließ sich bei „ebay“ als Verkäuferin registrieren und bot danach insgeamt zehn „Toshiba“-Laptops an – allerdings ohne einen dieser Laptops zu besitzen. Sechs „ebay“-Kunden fielen auf die Angebote herein und überwiesen ihr die Kaufsumme (zwischen 800 und 1300 €) ohne daür jemals einen Rechner zu erhalten. In vier weiteren Fällen traten Kunden vom Verkauf zurück, weil Stefanie B. Für die Käufe geforderte Sicherheitsleistungen nicht erbringen wollte. Ergaunert hat sich die Beschuldigte mit den Internetbetrügereien rund 6.000 €.
Kein leichter Fall für das Gericht, zumal die Angeklagte schon mit drei Eintragungen wegen Betrugs und wegen Diebstahls im Bundeszentralregister vertreten ist. Die Mindeststrafe für gewerbsmäßigen Betrug liegt bei sechs Monaten Haft und bei fünf Jahren im Höchstfall. Staatsanwalt Gun beantragte für den Betrug in sechs Fällen je sehs Monate und für die vier Betrugsversuche je vier Monate Haft, ausgesetzt auf vier Jahre Bewährung, die Beaufsichtigung durch einen Bewährungshelfer und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Die Verteidigerin, Rechtsanwältin Zebisch, bezeichnete das Alter der Angeklagten zum Tatzeitpunkt als einen strafmildernden Umstand und zum anderen argumentierte sie, dass das Internet soche Betrügereien seh erleichtere. Sie plädierte für eine deutlich geringere Strafe und den Verzicht auf die 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Richter Oltmanns verurteilte die Angeklagte schießlich zu einem Jahr und sieben Monaten, ausgesetzt auf fünf Jahre Bewährung, zu den Kosten der Verhandlung und den Auslagen, 200 Stunden gesellschaftlich nützlicher Arbeit und die Beaufsichtigung der Verurteilten durch einen Bewährungshelfer.
7.05.2012
Wenn Claire Walddoff noch heute singen würde, . .
dann vielleicht das hier:
Wenn heute Mädchen
durch die Stadt flanieren
schliessen die Männer
die Fenster und die Türen
Ei warum, Ei darum
Ei warum, Ei darum . . .
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