2.14.2012

Wir bringen euch Frieden, Freiheit, Demokratie

Ob ihr wollt oder nicht. . .

photo: photo: AP / Petros Giannakouris

photo: photo: AP / Petros Giannakouris: photo: AP / Petros Giannakouris

2.13.2012

Die Börse weiss es ganz genau!


Montag, 13. Februar 2012, 10:00 Uhr



BÖRSENTREND

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Griechenland sorgt für gute Stimmung - 09:22 Uhr


Alles wieder gut? Es scheint so, denn die Börse reagiert mit Erleichterung auf die Entscheidung des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket. Fragen bleiben zwar, aber davon will zunächst niemand etwas wissen.



Bild: REUTERS/Süddeutsche.de/dpa/dapd/Reuters/AFP/feko

2.09.2012

Volk ohne (T)raum

Über was wundern wir uns eigentlich noch? Ein US-Präsident droht, die umfangreiche Waffenhilfe zu stoppen, wenn die ägyptische Justiz an ihrem Vorhaben festhält, Mitglieder von politischen Stiftungen oder NGO´s den Prozess zu machen, weil diese gegen Recht des Gastlandes verstoßen haben sollen. Und Westerwelle fordert getreu dem Motto "Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Nil" haben wir das Sagen die sofortige Einstellung der Ermittlungen. Ich dachte immer, wenn es einen Anfangsverdacht gibt, folgen darauf Ermittlungen einschließlich Durchsuchungen und Beschlagnahmen um den Anfangsverdacht zu erhärten oder zu bestätigen, dass die Vorwürfe haltlos sind. Wenn die Mitarbeiter der Konrad-Adenaur-Stiftung gegen ägyptisches Recht verstoßen haben sollten, müssen sie sich dafür verantworten. Das ist auch im deutschen Recht so. Zumal wir gerade (nur um einige Zacken schärfer) gegen zwei Syrer Klage erheben wollen. Die sollen Landsleute ausspioniert haben, die in Deutschland leben und für die syrische Opposition arbeiteten. Ihnen drohen schlimmstenfalls bis zu fünf Jahren Haft - falls ihnen die geheimdienstliche Agententätigkeit nachgewiesen werden kann. Es hätte Westerwelle gut gestanden, sich vor das Recht des anderen zu stellen, er häte deutsche Anwälte in Marsch setzen können, Prozessbeobachter und was auch immer. Es ist mehr als typisch Großdeutsch, von vornherein den Ägyptern das Recht auf die Anwendung von Recht zu untersagen. Aber wir sind halt ein Land und Volk ohne (T)raum.

2.08.2012

Entschuldigung, das muss mal sein!

"auf jedem Schiff das dampft und segelt, ist einer der die Wahrheit vögelt"

Halts Maul Westerwelle!

2.06.2012

UNO: Wer einmal lügt, den glaubt man nicht

Rußland und China haben eine geplante UN-Resolution gegen Syrien abgelehnt. Einer der Gründe: In der Betrachtung der Situation in Syrien umgehe der Sicherheitsrat eine Einschätzung der Kräfte der sogenannten syrischen Opposition. Um was für Kräfte handelt es sich, wer finanziert sie und stattet sie mit Waffen aus. Von der Klärung unter anderem dieser Fragen machten Russland und China ihre Zustimmung zur Resolution abhängig.
Die deutschen Medien überschlagen sich mit Hasstiraden gegen Russland und China, allen voran das Bundespropaganda-Organ "zdf". Soviel wertende Adjektive waren selten in Nachrichtentexten. Einseitig, idelogisch, verblendet, nennt man solches Agieren. Russland und Cina hätten ohne Bedenken zustimmen sollen. Müssen sie das?
Mitnichten. Nach einer langen Reihe von durch die USA oder eines ihrer Stellvertreter initiierten Resolutionen, die allesamt mit Lügen begannen und in Kriegen endeten (nicht nur Afghanistan, Irak und Lybien) ist erst einmal Pause bei den Weltmachtphantasien. Und das ist gut so.
Häme vebreitet nicht nur der UN-Verweser Ban Ki Moon, sondern vor allem auch Obamas UN-Botschafterin Susan Rice. "Wir sind angewidert, dass einige Mitglieder uns davon abhalten, unsere Pflicht zu tun." Der Rat werde seit Monaten "in Geiselhaft gehalten von zwei Ländern, die nur an ihre eigenen Interessen denken." Im Text seien Sanktionen nicht einmal erwähnt worden. "Und besonders schändlich ist es, dann auch noch Waffen zu liefern."
Die Frau ist gut, die gehört in den Keller und der Keller unter Wasser.

Abgesehen vom Keller unter Wasser kennen wir Deutschen das Problem Waffenschmuggel (nicht offizielle Lieferungen) auch ziemlich gut. Kurz vor Ende der Aggression in Lybien berichteten einige sehr erstaunte internationale Korrespondeten über das massenhafte Auftauchen deutscher Waffen (Heckler & Koch) - teilweise noch verpackt in Kartons - bei den Rebellen. Hat man die Lieferung deutscher Waffen an die "Rebellen" jemals untersucht? Ach was, wozu denn. Unsere illegal ausgeführten Waffen dienen ja a priori der guten demokratischen Sache und der Ausweitung der Globalisierung auf Nordafrika. Diktatoren wie Gaddafi, Assad und Achmadinedschad und Diktaturen wie in Lybien, Syrien und später des Iran gelten laut Bertelmannstiftung als "Transformationsverweigerer", die so oder so überwunden werden müssen, dem Weltmarkt zuliebe. Und damit das funktioniert schaffen wir hinter dem Rücken der Weltöffentlichkeit alle Voraussetzungen, um in Syrien ähnliche Methoden mit ähnlichen Ergebnissen "durchzuziehen" wie in Lybien:


"Die Türkei und ihre westlichen Verbündeten setzen libysche Kämpfer, die sie ausgebildet und bewaffnet haben, um Muammar Gaddafi beseitigen zu lassen, jetzt auch in Syrien ein. Etwa 600 libysche "Freiwillige" sind bereits in Syrien eingetroffen. Die (britische) Zeitung The Daily Telegraph berichtete über geheime Treffen, die am Freitag zwischen Offiziellen der Türkei, Vertretern der syrischen Opposition und libyschen Kämpfern in Istanbul stattgefunden haben. [Der Telegraph-Artikel ist aufzurufen unter http://www. telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/8917265/Libyas-new-rulers-offer-weapons-to-Syrian-rebels.html .] Schon seit Monaten werden über die Türkei und Jordanien große Mengen Waffen nach Syrien geschafft, damit dort ein Bürgerkrieg angezettelt werden kann, jetzt wurden aber erstmals auch "Freiwillige" eingeschleust" berichtet der ehemalige indische Diplomat M. K. Bhadrakumar.

2.03.2012

Ägypten im Winter-Chaos

Die "Sächsische Zeitung" vom 3. Februar kommentiert auf Seite 1 und unter der Überschrift "Böser Verdacht" die Katastrophe im Fußball-Stadion von Port Said und mutmaßt, der agyptische Militärrat könne hinter dem Ganzen stecken. Ich kann weder dem Kommentar noch dem geäußerten Verdacht etwas abgewinnen. Nützte ein solche opferreiche Fan-Auseinandersetzung dem Militärrat tatsächlich? Warum sollte der Militärrat so etwas einfädeln, hat er doch seit Beginn der agyptischen Aufstände sein Ziel erreicht, möglichst viele der Mubarak-Strukturen zu erhalten. Meiner Meinung gibt es in Ägypten oder außerhalb jede Menge interessierte Gruppen, die mit den Ergebnissen des "ägyptischen Frühlings" nicht so recht zufrieden sind. Die Muslimbrüder sitzen im Sattel der parlamentarischen Macht, der Militärrat konserviert die alten Machtstrukturen. Das ist niederschmetternd für die im Ergebnis der "Revolution" zu kurz gekommenen. Sie könnten den Wunsch haben, das ägyptische Volk ein weiteres Mal zu missbrauchen. Kurz und knapp: Findet die, denen die Katastrophe von Port Said am meisten nutzt.

1.31.2012

Iraner freuen sich, 20 Jahre fast angriffsbereit zu sein

Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen

MONTAG, 30. JANUAR 2012
Teheran (dpo) - Mit einer pompösen Parade feierte der Iran heute den Umstand, dass das Land seit nunmehr 20 Jahren kurz davor steht, eigene Atomwaffen zu entwickeln. Damit ist das Land länger als jedes andere in der Welt beinahe eine Atommacht.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad erntete bei einer Kundgebung in Teheran tosenden Applaus: "Seit genau 20 Jahren schon verbreiten wir Angst und Schrecken, weil sich die Welt davor fürchtet, dass wir innerhalb kürzester Zeit im Besitz von Atomwaffen sein werden. Wir freuen uns deshalb, dass das Pentagon erst gestern wieder bestätigt hat, dass wir in nur einem Jahr soweit sein könnten!"
Seriöse Berichte, dass der Iran innerhalb weniger Jahre eine Atombombe erforscht haben könnte, reichen tatsächlich bis in das Jahr 1992 zurück. 1993 war man sich sogar kurzzeitig sicher, dass der Iran bereits über ein Atomwaffenarsenal verfügt. 1995 hieß es dann wieder, die Mullahs bräuchten noch fünf Jahre. Ab 1996 stellten dann im jährlichen Wechsel die CIA, das Pentagon und der IAEA fest, dass der Iran innerhalb von Zeiträumen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren eigene Atomwaffen bauen und einsetzen kann.

Lässt sein Atomprogramm feiern: Ahmadinedschad
Ahmadinedschad lobte die 20-jährige Erfolgsgeschichte des erfolglosen iranischen Atomprogramms, durch das der Iran das einzige Land mit dem Drohpotenzial einer Atommacht sei, ohne auch nur eine funktionsfähige Rakete besitzen zu müssen. Er bedauerte zugleich andere Schurkenstaaten wie Pakistan oder Nordkorea, die den Fehler gemacht hätten, ihre Atomwaffen fertigzustellen. Seitdem würde sich niemand mehr für die beiden Staaten interessieren.
"Nur wer kurz davor steht, Atomwaffen zu erforschen, wird ernst genommen", so Ahmadinedschad.
Am Ende der Feierlichkeiten des 20-jährigen Jubiläums versprach Ahmadinedschad seinem jubelnden Volk, man werde auch die nächsten 20 Jahre fieberhaft daran forschen, immer nur wenige Jahre von der Fertigstellung von Atomwaffen entfernt zu sein.

Original: http://www.der-postillon.com/2012/01/iran-feiert-seit-20-jahren-kurz-vor.html?

1.25.2012

Verfassungsfeinde und Sehfehler


Das da - oben links - ist Herr Fromme, seines Zeichens Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Der hatte vor nicht allzulanger Zeit noch eine tiefe Depression. Ausgerechnet seine Behörde verlor - trotz teurer V-Leute - weit über zehn Jahre eine rechtsextreme Truppe aus den Augen. Das nutzen die Saukerle von der NSU doch glatt um ein paar Morde zu begehen. Jetzt aber geht es Herrn Fromme wieder besser. Denn sein Amt behielt jahrelang wenigstens 27 Politiker der Linkspartei im linken Auge. Frage: Wenn jetzt so plötzlich ein Wirbel drum gemacht wird, was seit Jahren bekannt ist, frage ich mich, was es denn heute schon wieder zu vernebeln gibt in diesem Land?

1.15.2012

Tamsyn-Tinette?

Wofür ich eher nicht bin: andere Seiten weiter zu empfehlen. Heute breche ich dieses Tabu, weil ich eine gefunden habe, die sich eines Problems annimmt, dass in der Tat im Zusammenhang steht mit der Dekonstruktion (oder geistigem Verfall) der Welt. Der passende Link dazu: "Chantalismus"