Wie Staatssekretäre bekommen auch Staatssekretärinnen in Bundesdeutschland einen entsprechenden Ausweis. Auf dem steht "Staatssekretär der Bundesregierung". Das es so ist, ist für Staatssekretärinnen gut. Weil, die labern manchmal soviel Zeugs, dass den einen oder andern ein paar Zweifel überkommen. Dann ziehen die ihren Ausweis und bestätigen damit, dass sie tatsächlich sind, als was sie sich angekündigt haben.
Nur hat sich jetzt eine der Saatsekretärinnen (SPD) darüber echauffiert, dass auf ihrem Ausweis "Staatssekretär" steht und nicht "...rin". Sie verlangte einen Ausweis wo "Staatssekretärin" draufsteht. Weil keiner auf ihre Forderung einging, hat sie kurzerhand die Eigeninitiative ergriffen, ging zu einer Schönheits-Chirurgin und ließ sich knapp über ihrer Vagina ein paar Eier (Foto rechts: künstlerisch gestaltet dazu) implantieren.
Das Positive an der Eigeninitiative: Sollte künftig jemand zweifeln, dass sie tatsächlich Staatssekretär ist, muss sie in einem solchen Falle nur noch den Rock/das Kleid lüpfen. . . .
Medien, Zeitgeschichte, Aktuelles, Nachrichten, Journalismus, News, Satire, Literatur, Politik, Soziales
6.25.2014
6.22.2014
6.18.2014
Ihr seid keine Russen, aber . . .
Apropos Kleber. Der verurteilt die Russen dafür, dass sie das Gas für die Ukraine abgedreht haben. Die Gasschulden der Ukraine bei den Russen belaufen sich auf zig Milliarden und die Ukraine will die Schulden nicht ausgleichen. Deshalb "zack", aus . . .
Er tut es zwar noch nicht, der Klebrige, aber wenn er grünes Licht bekäme, würde er höchstpersönlich zum Kriege blasen.
Wie eben auch gegen die Haushaltsabgabe-Schuldner.
6.17.2014
Die Deutsche Propaganda Agentur (dpa) meldet dies hier:
Also, da sind drei israelische Jugendliche "offenbar entführt" worden. Von wem und warum weiß keiner. Vielleicht sind die Kerlchen einfach nur in einem Puff versackt oder sie sind zur Hamas übergelaufen oder treiben sich längst in den USA rum. Was genaues weiß man nicht. Das alles reicht aber dazu:
"Seit dem Verschwinden der Jugendlichen hat Israels Armee mehr als 150 Palästinenser festgenommen und mehrfach Ziele im Gaza-Streifen bombardiert".
Opfer sind der deutschen propagandaagentur nicht bekannt oder es gibt keine, denn - so würde es Tucholsky beschreiben: "der israelische Soldat ist bekannt für schmerzlosen Nahkampf und humanes Trommelfeuer".
Also, da sind drei israelische Jugendliche "offenbar entführt" worden. Von wem und warum weiß keiner. Vielleicht sind die Kerlchen einfach nur in einem Puff versackt oder sie sind zur Hamas übergelaufen oder treiben sich längst in den USA rum. Was genaues weiß man nicht. Das alles reicht aber dazu:
"Seit dem Verschwinden der Jugendlichen hat Israels Armee mehr als 150 Palästinenser festgenommen und mehrfach Ziele im Gaza-Streifen bombardiert".
Opfer sind der deutschen propagandaagentur nicht bekannt oder es gibt keine, denn - so würde es Tucholsky beschreiben: "der israelische Soldat ist bekannt für schmerzlosen Nahkampf und humanes Trommelfeuer".
6.13.2014
Herr Gauck, Sie sind auch bloß ein Spinner!
"Der Bundespräsident muss sich bei wertenden Äußerungen über politische Parteien nicht zwangsläufig neutral verhalten. Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass Bundespräsident Joachim Gauck mit einer auf NPD-Anhänger gemünzten Äußerung, bei der er die Rechtsradikalen als "Spinner" bezeichnete, seine Kompetenzen nicht überschritten habe. Eine Verfassungsklage der rechtsextremen NPD, die sich durch die Äußerung Gaucks diffamiert sah, blieb damit ohne Erfolg.", schrieb die Süddeutsche in ihrer Ausgabe vom 10. Juni.
Was sagt mir das? Nun ich kenne zwar die Begründung des Verfassungsgericht noch nicht. Aber wenn ich vom Gleichheitsgrundsatz ausgehe, heißt das, dass man auch den Bundespräsidenten durchaus als Spinner bezeichnen kann. Geschrieben, getan: Herr Gauck, Sie sind ein Spinner! So jetzt geht es mir nach der gestrigen Leistenbruch-OP wirklich besser.
Was sagt mir das? Nun ich kenne zwar die Begründung des Verfassungsgericht noch nicht. Aber wenn ich vom Gleichheitsgrundsatz ausgehe, heißt das, dass man auch den Bundespräsidenten durchaus als Spinner bezeichnen kann. Geschrieben, getan: Herr Gauck, Sie sind ein Spinner! So jetzt geht es mir nach der gestrigen Leistenbruch-OP wirklich besser.
5.22.2014
Griechenland: 600000 Arbeitnehmer über drei Monate lang unbezahlt
600000 Arbeitnehmer in Griechenland haben für Zeiträume von mehr als 3 Monaten und in speziellen Fällen sogar für mehr als 1 Jahr ihren Lohn nicht erhalten.
Sie sind Arbeitnehmer, schaffen es jedoch nur mit Müh und Not, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Es sind nicht so sehr die Lohnkürzungen oder die hohe Besteuerung, die sie in die Knie zwingen. Es ist vielmehr die Tatsache, dass sie zwar arbeiten, jedoch über einen sehr langen Zeitraum unbezahlt bleiben.
In nicht wenigen Fällen sind Arbeitnehmer sogar über Zeiträume von bis zu einem Jahr und mehr unbezahlt geblieben, wobei sie jedoch offiziell als “Beschäftigte” geführt werden und somit nicht nur keinerlei Anspruch auf irgendwelche Beihilfen haben, sondern obendrein auch noch für “Einkommen” besteuert werden, die sie niemals hatten.
Nur 4 von 10 Arbeitnehmern werden pünktlich bezahlt
Gemäß den offiziellen Daten des Verbands der Privatangestellten Griechenlands (OIYE) sind mehr als 600.000 beschäftigte Arbeitnehmer über einen Zeitraum von über drei Monaten unbezahlt. Es gibt sogar auch sehr spezielle Fälle, in denen die Arbeitnehmer seit für über ein Jahr unbezahlt sind. “Noch einmal so viele sind gezwungen worden, abwechselnd (mit Kollegen – sprich erzwungenes Jobsharing) oder teilzeitbeschäftigt zu arbeiten und anstatt eines regulären Lohns ein Taschengeld zu verdienen“, merkt der OIYE an. Das auf dem griechischen Arbeitsmarkt herrschende Bild ist nur als “Dschungel” zu beschreiben, da laut den Arbeitnehmerzentren gerade einmal vier von zehn Arbeitnehmern pünktlich bezahlt werden. Die übrigen wappnen sich mit Geduld und finden sich mit den “Abschlagzahlungen”, also symbolischen Beträgen ab, die ihnen helfen, irgendwie über den Monat zu kommen ... . Praktisch fordern die Unternehmen des privaten Sektors auf diese Weise die Arbeitnehmer auf, ihnen .... “freiwillige” (sprich kostenlose) Arbeit zu erbringen. Anstatt eines Lohns verteilen die Unternehmen Versprechungen bezüglich einer umgehenden Zahlung der geschuldeten Beträge. So etwas geschieht jedoch nie, stattdessen wird die Lage von Jahr zu Jahr schlimmer. Gemäß offiziellen Daten des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE verdoppelte sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr die Verzögerung bei der Zahlung fälliger Entgelte. Inzwischen gibt es viele Unternehmen, die Löhne eines Halbjahrs schulden, wogegen 2012 der entsprechende Zeitraum nur genau halb so lang, sprich drei Monate war. Keine Bezahlung, jedoch immerhin freie Kost und Logis ... “Das Problem ist, dass die Lage sehr viel schlimmer als das Bild ist, welches die Gewerkschaften haben“, betonen Funktionäre des Arbeitnehmerzentrums Athen (EKA). “Grund ist die Tatsache, dass etliche Arbeitnehmer vermeiden, ihren Arbeitgeber zu melden, und vorziehen, sich zu gedulden und darauf zu warten, dass die Lage sich in Zukunft verbessert – was jedoch üblicherweise nicht geschieht“. Die meisten Fälle sind in den Branchen der “Wach- und Schließ-” bzw. Security-Gesellschaften, der Reinigungsunternehmen und des Tourismus ausfindig gemacht worden. Jüngst wird sogar das Phänomen beobachtet, dass mit dem öffentlichen Sektor kooperierende Unternehmen mit sehr großer Verzögerung zahlen, während sie Gemeinschaftsmittel für Programme kassieren.5.07.2014
5.04.2014
Statt immer die pazifistische Melodie zu singen. . .
Nach der Freilassung der eine Woche lang festgehaltenen Militärbeobachter aus mehreren NATO- Staaten am Sonnabend in Slowjansk rechtfertigte Bundesverteidigungs-ministerin Ursula von der Leyen am Wochenende erneut die Entsendung der Offiziere in die umkämpfte Region. Die CDU- Politikerin erklärte, die Bundesregierung dürfe sich »nicht einschüchtern lassen«. Die »Entführung« der Inspektoren sei »der Anfang der Eskalation in der Region gewesen«, behauptete die Ministerin am Sonnabend im »heute journal« des ZDF. Kritiker weisen jedoch darauf hin, daß es bereits am 13. April bei einem Einsatz der Kiewer Truppen gegen die Widerstandsbewegung in Slowjansk Tote und Verletzte gegeben habe. CSU-Vizechef Peter Gauweiler kritisierte im Spiegel die zeitgleich und außerhalb der diplomatischen OSZE-Sondermission ablaufenden Aktivitäten deutscher Soldaten in Zivilkleidung in der Ostukraine. Er verstehe nicht, »daß es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen«
Am 23. Juli 2012 schrieb der CDU-Politiker Dr. Alexander Gauland in einem Beitrag des "Tagesspiegel": Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin Böse und Falsche, als ein Mittel aus dem nie und unter keinen Umständen Brauchbares entstehen könnte. Statt . . . immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, wäre es klug, eine politische zu intonieren, weil eben militärische Gewalt . . . nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist. Das aber setzt voraus, dass die deutschen wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in seiner ersten Regierungserklärung als preußischer Ministerpräsident 1862 in die berühmten Worte fasste: "Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden - dass ist der erste große Fehler von 1848 und 1849 gewesen - sondern durch Eisen und Blut".
Es folgten jeweils Jahrzehnte später der 1. und der 2. Weltkrieg. Und der dritte steht wohl bevor.
4.29.2014
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