4.17.2015

Im Zweifel für den Angeklagten - Gerichtsberichte



Angeklagt ist David S. (24) aus Zittau „des schweren sexuellen Mißbrauchs von Kindern u.a.“ Entsprechend hoch ist die Beteiligung im Saal 201. Neben dem Staatsanwalt sitzt eine Nebenklägerin und deren Rechtsvertreterin. Auf der gegenüberliegenden Seite der Angeklagte, sein Anwalt und ein Vertreter der Jugendgerichtshilfe, im Saal hinten sechs oder sieben Zeugen und links und rechts von Richter Folda je ein Schöffe. Das alles unterstreicht, dass es in diesem Verhandlungsfall um eine schwerwiegende Geschichte geht.
Amtsrichter Folda eröffnet die Beweisaufnahme mit der obligatorischen Frage an den Beschuldigten, ob er sich zu den Vorwürfen äußern möchte. David S. will aussagen und beginnt:
Ich habe das Mädchen in einem Internetportal kennengelernt. Es gab eine internetübliche Beschreibung des Mädchens und Bilder waren zu sehen, normalbekleidet, aber auch nur leichtbegleitet. Ihm habe das alles gefallen und er habe ihr eine Freundschaftsanfrage gestellt. Kurze Zeit später habe sie sich für die Anfrage bedankt und wiederum nur wenige später gefragt, ob sie sich nicht mal treffen sollten.
Gesagt, getan. Sie sei mit dem Zug nach Zittau gekommen, er habe sie am Bahnhof abgeholt. Sie seien in der Weinau spazieren gegangen, hätten sich vergnügt unterhalten. Sie habe ihm „in natura“ noch besser gefallen als im Net. Als er sie fragte, wann sie zurückfahren möchte, habe sie geantwortet, sie möchte gern bei ihm übernachten. Und sie habe bei ihm übernachtet – ohne Geschlechtsverkehr. Am Morgen habe er sie dann wieder zum Bahnhof gebracht. Erst in den Sommermonaten hätten sie Geschlechtsverkehr gehabt. Sie habe ihm gesagt, dass sie Lust auf Sex habe. Er wäre ihr sehr zugeneigt gewesen, also habe es welchen gegeben. Und das hätte sich mehrfach wiederholt. So ging das bis September, aber dann sei Schluss gewesen. Ich habe mit ihr Schluss gemacht und sie hat mich dafür im IPortal lange Zeit genervt.
Richter Folda: Wussten Sie, wie alt das Mädchen damals (2012) war?
David S.: Ihr Alter war in ihrem persönlichen Profil im Internet mit 16 Jahren angegeben.
Davids Anwalt: Muttter und Schwester hatten das Mädchen auch gefragt, wie alt sie eigentlich sei. Die Antwort lautete, sie sei 16 Jahre.
Richter Folda: Sie waren damals in Wirklichkeit also 12 Jahre?
Die Zeugin – nennen wir sie Anette: „Im Kopf fühlte ich mich schon wesentlich weiter!“.
Die heute 16jährige, die als Zeugin zu diesem Prozess geladen war, bestätigte das bei ihrer Einvernahme. Und sie bestätigte auch den mehrfachen freiwilligen Sex, den sie miteinander hatten. Klagen (nicht im rechtlichen Sinn) könne sie nur über die letzten Tage der „Liebesfreundschaft“. Da habe er sie manchmal eher grob behandelt, sei nicht mehr so nett gewesen.
Damit war die Verhandlung gegen David S. an einem springendem Punkt angelangt. Erstens, es hatte nur einvernehmlichen Sex gegeben. Und zweitens, hätte der Beschuldigte wissen können, wie alt Anette damals wirklich war?

Selbst der Staatsanwalt beschäftigten erhebliche Zweifel. Es bleibe unklar, ob David S. wissen konnte, ob das Mädchen „unter 14 Jahre“ war und das wiederum hieße „im Zweifelsfall für den Angeklagten“. Staatsanwaltschaft, Schöffengericht und die Verteidigung einigten sich und Richter Folda verkündete den Beschluss, das Verfahren gegen David S. einzustellen. Die Kosten des Verfahrens trage die Staatskasse.

Wir müssen mal was tun . . . . !


Nur wenn man Flightradar "guckt", begreift man, was sich über unseren Köpfen abspielt! Und solche Gedanken verursachen solche Bilder. Denkt mal drüber nach!

4.13.2015

ABRISSBIRNE

Vor ein paar Tagen fand ich diese Mail in meinem Postfach. Die will ich euch nicht vorenthalten:

Was steht eigentlich im Grundgesetz?

Meine Leib- und Magenblatt macht heute mit der Schlagzeile auf:
"Tillich (Sachsens Ministerpräsident) droht Pegida bei Hetzreden mit Konsequenzen"
Es geht darum, dass Pegida den Holländer Geert Wilders nach Dresden eingeladen hat und der ist bekannt für dröde Sprüche. Und dennoch: Wir sollten Tillich mal ein "gebundenes" Grundgesetz zuschicken, also in Buchform.  Dann könnte er folgendes nachlesen:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 5 

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

4.12.2015

ARD ist und bleibt Scheisse

Ich sitze jeden Morgen auf´m Klo hinter meiner Zeitung und finde sie eigentlich ganz gut. . . bis eben den einen Bericht, diesen Beitrag da oder was auch immer das sein soll. Heute hat mich ein Leserbrief angeregt.


Zur Tatort-Nachlese „Böse Osterhasen“, 7. April,
schreibt Michael W. aus Dresden:

Der aktuelle Fall belegt:
Tatort, das war mal was!

Die Top-Marke des öffentlich-rechtli-
chen Fernsehens wird zunehmend be-
schädigt. Solange sich solide erzählte und
außergewohnliche Tatorte abwechselten,
hielt das die Marke am Leben. Und dass
auch Fälle begeistern können, in denen die
Ermittler eben nur Ermittler sind, zeigte
zuletzt der Bremer Fall „Wiederkehr“. Der
aktuelle Tatort „Frohe Ostern, Falke“ beleg-
te anschaulich - Tatort, das war mal was!
Jetzt versucht man offenbar nur noch, die
Ekelschwelle zu erhöhen. Blut, Hinrichtun-
gen, Drogen, Sex, Beziehungsdrama und
ein dunkles Geheimnis. Passend zu Ostern
wird dieser Schwachsinn auch noch mit
Häschenkostümen garniert. So bleibt am
Ende nur die Frage, ob die wahre Ver-
schwörungstheorie nicht darin liegt, dass
sich ein paar gelangweilte Redakteure im
deutschen Fernsehen einen Insider—Gag da-
raus machen, wer die unsinnigste Ge-
schichte unterbringen kann?


Der Leserbrief an meine L.u.M.-Zeitung bestätigt meinen Verdacht: Die - insbesondere die bei der ARD - haben es zu leicht. Die Privaten müssen für ihren Anstaltenerhalt richtig Geld verdienen. Die Ö-r. nicht. Die leben von einer Zwangsabgabe und sammeln so Milliarden ein - monatlich. Und dann haben wir Leute wie Gniffke und Co., die aus dem Geld was machen sollen. Er und die anderen, die sich vor allem in der ARD eine goldene Nase verdienen, haben nix anderes drauf als Scheisse und Blei.
Ob der Staat nicht alljährlich einen Intelligenztest machen sollte?

4.03.2015

Frohe Ostern!








Nö? Na gut.
Auch mir schießt immer wieder
die Frage durch den Kopf:
Wo kommen denn bloß die vielen
"Außerirdischen" her?

4.02.2015

Hugo wurde totgebrettert

Freitagnachmittag gegen vier: Der rote, lustige Kater unserer Nachbarin (Foto) rennt über die Straße zu unserem Haus. Ein silberfarbener Wagen überrollt ihn mit rund 70 kmh bei zugelassenen 50. Der Wagen hopst. Angehalten wird nicht. Weil peinlich?
Der Kater versucht wegzurennen, aber nur mit den Vorderpfoten, den Rest seines Körpers schleift er hinter sich her. In der Einfahrt Richtung zur Garage gibt er auf, wälzt sich auf den Rücken und beginnt zu schreien, laut und verzweifelt.
Wir wollen ihn “notretten”, bringen ihn zur Tierärztin. “Als erstes versuche ich, seinen Kreislauf zu stabilisieren, danach werden wir ihn röntgen” sagt sie. Vier Stunden später ist er tot, innerlich verblutet. Das Röntgenbild zeigt, das sein Becken völlig zertrümmert ist. Gut, das er verstorben ist. Adieu, armer Kerl!
Was mich zornig macht, ist der Umstand des regelmäßigen Sterbens von Katzen auf der Straße an der wir wohnen – seit drei Jahren. In dieser Zeit starben fünf Katzen/Kater, allesamt überfahren. Ich hatte die Gemeinde gebeten, die Geschwindigkeit auf 30 kmh zu begrenzen (Oybin ist schließlich auch ein “Kurort”). Das wurde abgelehnt, ohne Begründung. Und deshalb brettern in der Regel Oybiner Damen und Herren  Arschlöcher und Arschgeigen schon mal mit 70 kmh die Hauptstrasse rauf und runter.

4.01.2015

GUTE - NACHT- QUIZ

Europäische Union: Wer hat´s gedacht - Wer hat´s gesaacht?


"4. Die neue europäische Ordnung wird weitgehend die Ursachen beseitigen, die in der Vergegenheit zu innereuropäischen Kriegen Anlaß gegeben haben. Die Nationen Europas werden sich nicht mehr feindlich gegenüber wenden. Das Zeitalter des europäischen Partikularismus wird für immer überwunden sein.
5. In dem als eine höhere Einheit organisch gegliederten und befriedeten Europa werden alle europäischen Nationen eine gerechten und würdigen Platz finden.
6. Durch planvolle Zusammenarbeit auf wirtschaflichem Gebiet werden alle Hilfsquellen Europas und seines afrikanischen Ergänzungsraums zur vollen Leistung gebracht werden, um Europa seine Lebensnotwendigkeiten zu sichern. In gemeinsamem Bemühen werden bisher zurückgebliebene Wirtschaften entwickelt und damit die Lebenshaltung Europas der breiten Massen gehoben werden.
7. Das neue Europa wird in religiöser und weltanschaulicher Hinsicht tolerant sein. Es wird einem jeden gestatten . . .
8. Die Überfremdung Europas und die Verflachung seiner Kultur durch den aggressiven Amerikanismus wird verhindert sein. Europa wird den Europäern allein gehören und in der Erhaltung und Erneuerung der abendländischen Kultur seine Krönung erfahren."

 Wer hats gesaacht? Nein, Merkel oder Umfeld waren´s nicht.
Und wer hats "gedacht"? Karl Megerle, deutscher Journalist und NS-Propagandist (NSDAP) (1941) 

Quelle: http://www.profit-over-life.org/books/books.php?book=37&pageID=1&expand=no&addPage=0

Tags: Faschismus, Großmacht, Wirtschaft, Wachstum, 

3.31.2015

Germanwings-Flug 4U9525 - Märchenstunde oder was?


The Ministry of Defense (MoD) is reporting today that dispatches from the Northern Fleet (NF) appear to show that yesterdays downing of Germanwings Flight 4U 9525 in southern France yesterday was the “direct result” of a failed US Air Force test of its High Energy Liquid Laser Area Defense System (HELLADS) attempting to shoot down an ICBM reentry vehicle, but which, instead, destroyed this civilian airliner killing all 150 aboard.
According to this MoD report, the Northern Fleet, which is already on full combat alert, was alerted to this incident yesterday by the Severomorsk submarine chaser, currently operating in the Mediterranean, who reported that widespread atmospheric electrical anomalies over southern France, western Italy and southwestern Switzerland were being detected. The area where these detections were made by the Severomorsk, this report notes, also happens to be the combat operational area of the US Air Forces 510th Fighter Squadron operating out of the Aviano Air Base in Italy.
Curiously, this MoD further notes, these anomalies occurring in the 510th Fighter Squadron’s combat operating area of southern France yesterday came within the same time frame that British civilian radar systems went black; which was further confirmed by a Flight Emergencies posting stating: “Doing a bit of spotting at MAN, I look up and see an A380 passing overhead just past the BA, but nothing on radar? Hm” 

Kurzfassung: Das Verteidigungsministerium (MoD) gibt bekannt, das der Absturz der Germanwings-Maschine - Flug 4U9525 - möglicherweise das direkte Ergebnis eines fehlgeschlagenen Tests der US-Airforce/Nordflotte  mit einem Großlaser des Systems  "High Energy Liquid Laser Area Defense System (HELLADS)" ist. Der Laser sei abgeschossen worden, um eine Interkontinentalrakete beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre abzuschießen. Ursache für den Fehlversuch seien möglicherweise weitverbreitete
atmosphärische  elektrische Anomalien gewesen.

Quelle: http://www.whatdoesitmean.com/index1852.htm

 


Begeistert von "Die Anstalt"-Beitrag


Titel-Beitrag von heute auf griechenlandblog.gr. Unsere griechischen Freunde sind begeistert vom Teil der Sendung, die sich mit der Krise und der Troika beschäftigt. Ich auch. Und heute Abend "Die Anstalt" nicht verpassen, läuft ab 22.30 Uhr auf ZDF.