2.13.2014

abgeschrieben


Kriegswalze
13.02.2014 / Ansichten / Seite 8
Mit US-Präsident Barack Obama und dem französischen Staatschef François Hollande trafen sich gerade die – von Joachim Gauck abgesehen – beiden gegenwärtig am wildesten auf Mord und Totschlag versessenen Politiker der westlichen Hemisphäre. Obama hat das im Februar 2002 von seinem Vorgänger begonnene gezielte Töten per Drohne in eine neue Dimension geführt und ließ 2012 mitteilen, daß er persönlich einmal pro Woche die Opfer für »AfPak«, den Krieg in Afghanistan und Pakistan, auswählt. Der Jurist als Rechtsnihilist. Der zweite hat seit seinem Amtsantritt keine Gelegenheit ausgelassen, Ansprüche auf die De-facto-Kolonien in Afrika per Bomben und Raketen zu untermauern. Paris war in seinem Eifer kaum zu bremsen, als im Sommer vergangenen Jahres zum offenen Krieg des Westens gegen Syrien geblasen wurde. Der schien sicher, und der Rückzieher Washingtons in letzter Sekunde wurde an der Seine als Feigheit und Verrat bewertet. Hauptschuldiger für die Verhinderung des Feldzuges war der russische Präsident Wladimir Putin, der seitdem mit einer beispiellosen russophoben Propagandakampagne abgestraft wird. Mit Ausnahmen: Die Londoner Times ernannte ihn wegen seines Schachzugs, die syrischen Chemiewaffen vernichten zu lassen, wegen »Niederringens der EU in der Ukraine« zur »Internationalen Person des Jahres«.
Das Tempo, in dem Kriegsdrohungen und Kriege imperialistischen Zuschnitts aufeinander folgen, hat sich merklich erhöht. Der Bundesrepublik fällt es sichtlich schwer, bei dem Wettrennen um die »Erschließung« neuer Schauplätze für die Stationierung von Truppen, die Sicherung von Rohstoffquellen, Handelswegen und Einflußsphären mitzuhalten. Vorerst erhöhte sich der Ankündigungstakt. Dabei geht offenbar jetzt schon die Übersicht verloren. So fragte die FAZ in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU): »Wenn Sie zum nächsten Truppenbesuch nach Afrika reisen, dann können Sie ja nicht nur nach Senegal und Mali, sondern außer nach Djibouti und nach Sudan wahrscheinlich noch in die Zentralafrikanische Republik und nach Somalia fahren.« Das konterte sie mit der Beteuerung, es werde »auf keinen Fall« Kampfeinsätze geben. Am Dienstag abend bereits hatte aber das Auswärtige Amt die Obleute der Fraktionen im Bundestag darüber informiert, daß ein weiterer Einsatz der Bundeswehr im Mittelmeer vorgesehen sei – ein »robuster«, also ein Kampfeinsatz. Aber eben nicht in Afrika, sondern kurz davor.
Auf Floskeln wie »humanitäre Intervention« oder »Verantwortung für den Schutz der Zivilbevölkerung« wird bei solch kopfloser Expansion verzichtet. Jeder Krieg diene gemäß der Präambel des Grundgesetzes »dem Frieden der Welt«, gab Frau von der Leyen dem Aufmarsch die benötigte Weihe. Im Klartext: Die Kriegswalze muß rollen. Deutschland muß mithalten beim Führen.

Quelle: 13.02.2014: Kriegswalze (Tageszeitung junge Welt) 13.02.14 12:21
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BRD schickt 600 Soldaten in die Schweiz

Aber Hallo! Wäre die Schweiz nicht die Schweiz, sondern, sagen wir mal, die Ukraine, dann lauteten  die Schlagzeilen der deutschen Medien in etwa: Die Bundesregierung schickt 600 Soldaten, um die Rebellen um Eduard Erle - dem Vitali Klitschko der Schweiz - zu unterstützen und um sie vor weiteren brutalen Angriffen durch die erweiterte direkte Demokratie zu schützen. So aber - weil die Schweiz die Schweiz ist - belassen wir es vorerst beim ökonomischen Druck. Ein bereits ausgehandeltes Stromabkommen mit der Schweiz wurde laut Medienberichten "auf Eis gelegt". Was ist eigentlich passiert da? Warum?
Die erweiterte direkte Demokratie ermöglicht es den Schweizern in Volksabstimmung zur mehr oder weniger brisanten gesellschaftlichen Problemen wie der Einwanderung, selbst zu entscheiden, wie es mit der Einwanderung künftig weitergehen soll. Und sie haben sich entschieden. 50,3 Prozent entschieden sich für die Quotierung,  nicht aber, wie in deutschen Medien behauptet, für  die Abschaffung der Einwanderung. Das heisst, in Zukunft wird es eine (auch an wirtschaftlichen und sozialen Interessen orientierte Einwanderungsquote geben. Und wie wird das in den deutschen Leitmedien dargestellt? Schlagzeile in "Kulturzeit" (3sat) a Mittwochabend: "Stillgelegt: Die Schweiz ohne Ausländer!". Der Schlagzeile von Andrea Meier-Suppenhuhn folgt ein fiktiver Film (von Eduard Erle) und wird beschrieben als "Gedankenspiel" über das "Schicksal der Schweiz in naher Zukunft". Der Film ist blöd, demagogisch,  ideologisch!
Mein Eindruck: Eigentlich geht es den deutschen Medien oder deren Lobby gar nicht um die mögliche wirtschaftliche Folgen dieses Volksentscheides im Nachbarland. Dagegen spricht, dass die bundesdeutsche Wirtschaft sich dumm und dämlich - also in Milliardenhöhe - bereichert durch den Ausbau der europäischen Außengrenzen-Sicherungsanlagen, womit die Einwanderung mit Gewalt einschränkt und hingenommen wird, dass da jährlich schon mal hunderte Menschen in irgendwelchen Meeren ertrinken oder in Asylanten-KZs stranden.

Aber das nur nebenbei. Meiner Ansicht nach ist das plumpe Geschrei einzig und allein gegen die erweiterte direkte Demokratie gerichtet. Und das aus gutem Grund: Stellen wir uns (ich weiß, ich träume) nur mal vor, so  wäre es auch in Deutschland. Und die Bürger entschieden sich in einer Volksabstimmung dafür, keine Bundeswehreinsätze in Krisenstaaten mehr zuzulassen. Denkbar ist das, denn 61 Prozent aller Deutschen sind gegen solche  Einsätze (von Afghanistan über den Kosovo bis  Zentralafrikanische Republik).
Ist es dann nicht logisch, dass der mediale deutsche ideologische Angriff auf die Schweiz einen Sinn macht?

2.05.2014

"FÜR GEISTIG BESCHRÄNKTE" meldet:

- Das Außenhandelsdefizit Griechenlands stieg im September 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 27,4 Prozent an. Das griechische Handelsdefizit zeigte im September 2013 einen Anstieg um 27,4% und kehrte damit die rückgläufige Tendenz des Defizits um, wobei die Importe um 7,9% anstiegen und die Exporte um 2,2% sanken. Maßgeblich bei der Entwicklung des Handelsdefizits verbleibt die Rolle der Mineralölprodukte, da das Handelsdefizit ohne diese sowohl im September als auch auf 9-Monats-Basis um 8,5% sank.
Nur 4 von 10 Arbeitnehmern in Griechenland erhalten ihren Lohn fristgerecht, während die Anzahl der bis zu über 1 Jahr unbezahlten Arbeitnehmer 1 Million tangiert. Infolge der in Griechenland von der Troika erzwungen arbeitsrechtlichen Liberalisierungen werden Arbeitnehmer für einen Stundenlohn von 2,25 Euro beschäftigt!
- Immer mehr private Haushalte in Griechenland bleiben vorübergehend oder dauerhaft ohne Stromversorgung, weil sie ihre Stromrechnungen nicht begleichen können. Das Phänomen der “Energie-Armut” in Griechenland hat ungeheure Dimensionen angenommen, da tausende Haushalte nicht in der Lage sind, die durch “Abzocken” (sprich Sonderabgaben) und Gemeindesteuern “aufgeblähten” Stromrechnungen zu bezahlen.
Mehr als 350.000 Eigentümer und Mieter von Immobilien vermögen nicht, fristgemäß den auf den Stromrechnungen angeführten Betrag zu entrichten, was zum Ergebnis hat, dass sie tagelang ohne elektrischen Strom bleiben, weil ihnen die Stromversorgung gekappt wird.
- Aus Protest gegen die anstehende Liberalisierung ihres Berufsstands werden in Griechenland die Rechtsanwälte erneut für mehrere Tage ihren Pflichten fernbleiben. Auf Beschluss der Vollversammlung der Präsidenten der griechischen Anwaltskammern werden unter Ausnahme der Anwälte der Rechtsanwaltskammer Athen dieser Woche in ganz Griechenland alle Anwälte ihren Pflichten fernbleiben. Die griechischen Rechtsanwälte wollen damit zum wiederholten Mal ihrem Protest gegen diverse Bestimmungen des Gesetzentwurfs zur Lockerung der bestehenden beruflichen Beschränkungen Nachdruck verleihen.
- Der Tod de Kleineigentümers in Griechenland. In Griechenland wird derzeit die größte Umverteilung und Konzentrierung immobilen Vermögens eingeleitet, die jemals stattgefunden hat. Die Grundsteuer wurde auf 700 Prozent erhöht, die Grunderwerbssteuer auf 70 abgesenkt.
- Eine neue “Bombe” in dem Skandal um die Schmiergeldzahlungen bei Rüstungsprojekten in Griechenland ließ der heute 83-jährige Panos (Panagiotis) Evstatiou “hochgehen”, der äußerte, auch nach 2005 Schmiergelder gezahlt zu haben.
- Viele Menschen in Griechenland sind in ihrer Not gezwungen, für Hungerlöhne von 230 bis 380 Euro und ohne Sozialversicherung zu arbeiten: 11 Uhr vormittags irgendwo im Athener Stadtbezirk Keramiko. Die leeren Plätze in den Büros der auf “Einzelhandel per Fernverkauf” spezialisierten Firma hatten sich um 9:00 Uhr morgens gefüllt, und jetzt, zwei Stunden später, haben die Telefone zu “glühen” begonnen. An die Beschäftigten sind endlose Listen mit Daten von Bürgern verteilt worden, die sie – analog zu der Abteilung, in der sie beschäftigt sind – zu überzeugen versuchen, Kunden großer Gesellschaften zu werden. Damit die Produktivität der Beschäftigten “gewährleistet” wird, befand sich sogar in jeder Abteilung ein Aufseher (sie nennen ihn Manager) sowie eine Liste mit den Namen der Beschäftigten, in der ihre “Erfolge” eingetragen werden (Vertragsabschlüsse, Zusendung von Kreditkarten usw.). Alles lief reibungslos bis zu dem Moment, wo das Telefon der Sekretärin klingelte. Die Stimme am anderen Ende der Leitung sagte gerade einmal acht Worte ... “Ich bin im Cafe nebenan. Es wird kontrolliert.” Die Nachricht wurde blitzschnell verbreitet. Die Telefone begannen zu klingeln und die Abteilungsleiter begannen einigen der Beschäftigten zu befehlen, sofort die Rechner auszuschalten und zum Ausgang zu laufen. Natürlich handelt es sich um die – nicht wenigen – nicht versicherten (hauptsächlich jungen) Beschäftigten, die wegen der wirtschaftlichen Krise bereit sind, ohne Versicherung und für Löhne von 230 bis 380 Euro zu arbeiten.
- Der Verband der Archäologen protestiert gegen Privatisierung archäologischer Schätz und Stätten. Die Altertümer und Monumente in Griechenland seien weder verkäuflich noch Gegenstand einer Privatisierung. Der Verband der griechischen Archäologen (SEA) bezieht sich mit einer Bekanntmachung auf die Publikationen, die “ein weiteres Mal aufgegriffen werden” und “eine Privatisierung der archäologischen Städten in Griechenland vorschlagen“. “Diesmal ist es die Zeitschrift Time, die in ihrer jüngsten Ausgabe anlässlich (und wieder einmal) der Ansichten des amerikanischen Professors Stephen Miller die Privatisierung der Monumente vorschlägt, damit diese ‘gerettet’ werden. Wir vergessen ebenfalls nicht, dass im Oktober 2012 bei einer Veranstaltung zur Präsentation von Investitionsvorschlägen (road show), die von der Athener Börse in New York organisiert wurde, eine amerikanische Firma einen ‘Investitionsvorschlag’ bezüglich der archäologischen Stätten Attikas – von der Akropolis bis Lavrio – vorbrachte, diese in ein altertümliches Disney-Land zu verwandeln“, merkt der SEA an.
- Drei französische Firmen zeigen intensives Interesse an der Privatisierung von Eisenbahn, Autobahnen und Flughäfen in Griechenland. Der französische Minister für Verkehr, maritime Wirtschaft und Fischerei, Frédéric Cuvillier, brachte bei einer Begegnung mit seinem griechischen Amtskollegen Kostis Chatzidakis das intensive Interesse französischer Unternehmen an den griechischen Eisenbahnen, Autobahnen und Flughäfen zum Ausdruck. Konkret sprach der französische Minister von dem Interesse seitens der Gesellschaften Alstom und SNCF in Zusammenhang mit der griechischen Bahn und der Gesellschaft Vinci an der Übernahme der griechischen Autobahnen und Flughäfen.
- Innerhalb von eineinhalb Monaten gaben in Griechenland mehr als 70.000 Eigentümer privater Fahrzeuge die Kfz-Kennzeichen ihrer Wagen zurück! Aus Unvermögen, die Kfz-Steuer für ihre Fahrzeuge zahlen zu können, sputen sich viele Bürger, vor Ablauf der Fristen die Kfz-Kennzeichen ihrer Wagen abzugeben (sprich die Fahrzeuge abzumelden). Wie die ersten Daten von den Finanzämtern zeigen, wird im Vergleich zum Vorjahr die Lage in diesem Jahr noch schlimmer sein, da geschätzt wird, dass diejenigen, die sich von ihrem Auto zu trennen gezwungen sein werden, sehr viel mehr sein werden. Laut den Fakten, welche die Zeitung “Dimokratia” enthüllt, wurden ab dem 01 November bis zum 15 Dezember 2013 insgesamt 70.149 Kfz-Kennzeichen abgegeben. Diese Fahrzeuge wurden (vorübergehend) stillgelegt, damit ihre Eigentümer den erdrückenden Steuern, fiktiven Einkommensvechen bei den Finanzämtern abgegeben worden.
- Spielhäuser sind steuerpflichtig! Ein schockierender Beschluss des Finanzministeriums in Griechenland zwingt zigtausend minderjährige Spielhausbesitzer, ihre Sparschweine zu schlachten. In das Visier des griechischen Finanzamts geraten tausende Minderjährige, da gemäß einer Bekanntmachung des Finanzministeriums auch die aus Plastikteilen montierten Spielhäuser nicht von der neuen Einheitlichen Immobiliensteuer (EFA) ausgenommen sind.

Reicht das?
Quelle: griechenlandblog

2.03.2014

Nachrichten bei "radioeins" u.a.wo. . .

Die USA unterstützen Russland im Kampf gegen der Terror bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, leiert der Nachrichtenmann von "radioeins" (rbb) den Zuhörern - sofern es die überhaupt gibt - in die Ohren. Zwei US-Kriegsschiffe seien ins Schwarzen Meer eingelaufen. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass es mindestens einen Terroranschlag der von den USA geförderten Daghestanischen/Tschetschenischen Terroristen in Sotschi geben wird. Die USA werden eingreifen und soviel Sportler wie möglich an Bord nehmen und damit die Spiele zusammenbrechen lassen oder ähnlich. Es würde mich jedenfalls wundern, wenn es keine Anschläge gäbe.
61 Prozent aller Deutschen sind gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, besagt eine Umfrage. Darüberhinweg setzt sich der sogenannte Bundespräsident Gauck gleich zweimal. Einmal indem er solche Umfrageergebnisse schlichtweg ignoriert, zweitens indem er sich darüber hinweggesetzt, dass Außen- und Sicherheitspolitik Sache der Bundesregierung ist, nicht seine. Trotzdem schwafelte der Mann auf der "Münchner Sicherheitskonferenz" (Stargast war Klitschko). Womit wir bei der SPD wären. Welche Rolle die SPD zu jeder Zeit in der Frage Krieg/Frieden gespielt hat, belegt der 100. Jahrestag des Ausbruchs des I. Weltkrieges. Ich denke, wäre Hitler nicht so rigoros gegen jede politische Opposition eingestellt gewesen, wäre die SPD vermutlich in einer Großen Koalition mit der NSDAP gestrandet.


Quelle: SZ/Zeichnung:harm/toonpool.com

Wo wir gerade bei der Moral sind. Ist das was? Die Moral-ApostelIn schlechthin, also Alice Schwarzer, hatte ein Schwarzgeldkonto in der Schweiz. Nun hat sie sich selbst angezeigt und über 200.000 Euro Steuern nachgezahlt und bleibt damit straffrei. Dümmer war nur - wie hieß der gleich? - aus Bayern. Erinnern sie sich noch an jene Verkäuferin, die sich einen Leergutbon von - glaube ich - noch nicht mal einem Euro einlöste. Die verlor ihre Arbeit. Schon an die nächsten Wahlen gedacht?

1.30.2014

Wissenschaft auf dem Weg nach nirgendwo

Geht das Ihnen auch machmal so? Sie haben eine Pause vor sich und denken: "ach, da mache ich mal den Fernseher an. Vielleicht. . .". Und Sie landen in einer sogenannten Wissenschaftssendung auf ZDF-Info. Und in der wird gerade erklärt, es gäbe vielzuviel dicke Menschen, in den USA beispielsweise (Foto), aber auch in Deutschland. In Deutschland aber könnte sich das schnell ändern. Man sei in der Theorie so weit vorangekommen, dass man jetzt praktisch bei Probanden per DNA-Test jene Gene suche, die die Nahrungsaufnahme beeinflussen. Dazu brauche man nur einen Speichel- und eine Bluttest. Und man habe beispielsweise ein Gen gefunden, das den Träger beeinflusse, sich übermäßig fett zu ernähren. Darum müsse dann das Gespräch mit dem überfetteten Gen-Träger gesucht werden. Er dürfe beispielsweise nicht mehr soviel Fett und fettes Fleisch zu sich nehmen, nur weil ihn das Gen dazu "überrede". Aha! Das hat mein Hausarzt vor 25 Jahren schon zu mir gesagt, obwohl der mein Fress-Gen noch gar nicht kennen konnte: "Du musst mehr darauf achten, was du isst. Du hast eine Eigenverantwortung für deine Gesundheit. Na jedenfalls dachte ich beim Fernsehkonsum (der auch immer häufiger "dummfett" macht), die "Wissenschaftler" ersetzen beim vorgeführten Patienten das Fett-Gen einfach durch ein Kuh-Gen. Dann würde der Dicke, sich dann möglicherweise nur noch auf einer Weide ernähren.
Ja, der Wissenschaftsbereich Genetik hat sich zu einer Modedisziplin entwickelt und wird großzügig gefördert, um solche Fragen zu klären, ob ein Hummer beispielsweise von der Gattung der Raubsauriere abstammen oder ob eine Dampflok möglicherweise mit einem Feuerdrachen verwandt sein könnte.

1.27.2014

Vergessene Geschichten . . .

Quelle: Russischer Aktionskünstler nagelt seine Hoden am Roten Platz fest - Russland - derStandard.at › International

Frankreich schreibt NSA-Chef zur Fahndung aus

Auch Frankreich hat von der NSA die Schnauze voll, allerdings aus einem anderem nachvollziehbaren Grund. Erdward Snowden hatte kürzlich in einem Interview mit
"adn" berichtet, dass die NSA aus einem nicht nachvollziehbaren Grund Frankreich nicht überwacht und abgehört habe. Spät, aber umso verärgerter reagiert Frankreich auf diese neuen Enthüllungen über den ausgefallenen Lauschangriff der amerikanischen NSA. Der US-Botschafter in Paris wurde umgehend ins Außenministerium zitiert. Ein solches Verhalten war der amerikanische Gesandte in Paris von den sonst so eleganten französischen Diplomaten nicht gewohnt: Er solle doch bitte "umgehend" im Außenministerium erscheinen, bedeutete ihm die französische Regierung nur kurze Zeit nach den neusten Snowden-Enthüllungen in Sachen "National Security Agency" (NSA). Außenminister Laurent Fabius, am Montag auf EU- Termin in Luxemburg, bemühte sich nicht selbst nach Paris zurück, sondern ließ den US-Botschafter von einem Untergebenen empfangen. "Die Nichtüberwachung Frankreichs zerstöre die Sicherheit des Landes", verkündete dieser. Und er gab bekannt, dass aus diesem Grund der Chef der NSA in Frankreich zur Fahndung ausgeschrieben sei. Angela Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin, kommentierte mittlerweile die französische Entscheidung unter anderem mit den Worten "Das ist alternativlos". (adn)

1.25.2014

196.834 ZDF-Zuschauern reichts!

Die Bürgerinitiative "OpenPetition" hat großen  Erfolg mit der Petition gegen den Verbleib des gleichnamigen Moderators "Lanz" (ZDF) als Moderator dieser Talkshow. Bis heute unterzeichneten 196834 Aktionsteilnehmer den Appell an das ZDF, Lanz abzulösen.
Voraussichtlich wird das ZDF dem Ansinnen nicht folgen. Die Petition steht übrigens unter der Überschrift  Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!. Sollte das ZDF den Willen der Unterzeichner nicht folgen, dann sollte man den Titel einfach ändern in "Mein Rundfunkbeitrag raus aus Markus Lanz!" . Das machte eine Mindereinnahme von rund 3,5 Millionen Gebühren oder noch mehr, wenn die Zahlen der Unterzeichner weiter so zügig steigt wie in den vergangenen Tagen. ;-))

1.23.2014

Hilfreicher Datenbeutezug oder was?

Das Gegacker in den Medien macht abhängig, jedenfalls manchmal. Als es hieß, über ein Bot-Net hätten Hacker Millionen Email-addis und Passwörter abgefischt, da war auch mir nicht ganz wohl, obwohl das Wort "Password" nie mein Passwort war.  Also ging ich - wie von ARD bis zu meiner Leib- und Magenzeitung empfohlen -  auf die Seite www.sicherheitstest.bsi.de. Dort könne ich überprüfen lassen, ob meine Mail-addis unter den abgefischten seien oder nicht. Und ich war drauf und dran. . . . . . .  Bis ich das hier sah:



 Na, so kann man es auch machen, wenn man sich nicht Krimineller bedienen will.
Oder: Wer fischt hier eigentlich Daten?  Das Ministerium des BSI?

Kriegsgefahr hypothetisch, aber sehr ernst

Wie hat sich die Situation in der Ukraine so zuspitzen können? Ich dachte, die Regierung des Landes hat das Assozierungsabkommmen mit der EU nicht unterzeichnet. Damit haben sich Regierung der Ukraine, Land und Menschen in den Augen der Globalisierer als Transformationsverweigerer entblößt. Anzunehmen ist, dass allein darum der Landesname im Bertelsmann Transformation-Index (heute noch auf Platz 57 von 128 Staaten) wahrscheinlich auf einem der letzten Plätze des nächsten BTI landen wird und folgerichtig ein ähnliches oder gleiches Schicksal erleiden könnte wie Libyen, Syrien (mittendrin) und (perspektivisch) der Iran (siehe BTI 2008).
Und so ist es tatsächlich. Jetzt erleidet die Ukraine mit den Straßenkämpfen wie Libyen seinen "arabischen Frühling". Der Zeitpunkt für den Aufruhr der "europafreundlichen" Ukrainer wurde von ihren Auftraggebern (Deutschland?) gut gewählt. Der einzig mögliche Garant für den Erhalt der Ukraine als unabhängiger Staat und der demokratisch gewählten Regierung ist Russland. Russland aber hat selbst erhebliche Probleme mit den Olympischen Winterspielen (siehe Marktführer des Propagadaministeriums ARD und ZDF) oder anders gesagt mit den Dagestanischen Terroristen. Russland ist abgelenkt, glauben die Gegner von Ukraine und Russland.
Wie auch immer:  Interessanterweise ist es ausgerechnet "Oppositionsführer" Klitschko, der meinem Eindruck, in der Ukraine wiederhole sich in diesen Tagen das lybisch/syrische Todesspiel, bestätigt. Bei einer der gewaltvollen Demonstrationen spricht er zu den Medien und gibt folgenden Kommentar ab:


(1) Klitschko warnt Janukowitsch vor Wiederholung von Gaddafis Schicksal - Nachrichten - Politik - Stimme Russlands 20.01.14 18:43

Dem schließen sich zwei Tage später ukrainische, extrem gewaltbereite Ultranationalisten an. Sie fordern Janukowitsch auf, ins Exil zu gehen. Andernfalls könnten Leib und Leben des Präsidenten und seiner Familie nicht mehr garantiert werden, berichtet "Der Standard" (Wien) am 22. Januar.
Diese Ultranationalisten haben mittlerweile die führende Rolle in den gewaltsamen Auseinandersetzungen übernommen.
Auszugehen ist davon, dass die Konflikte in der Ukraine sich weiter zuspitzen werden - möglicherweise schon in den nächsten Stunden - denn nach Klitschko will man, wenn die Regierung nicht nachgibt, zur Offensive übergehen.
Wenn Russland aber gar nicht so sehr abgelenkt ist, sondern die Vorgänge im Nachbarland aufmerksam im Blick hat? Wie wird es auf weiteren Terror reagieren? Mit polizeilicher oder militärischer Hilfe. Und  was wird dann?

Ich hätte schon einen Tipp für Wladimir Putin: Einfach die Winterolympiade in Sotschi absagen, einen Tag vorher!