6.16.2013

Hilfe, Deutschland will die junge Generation retten!

Trotz der explodierenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa – mit Griechenland an der Spitze – existiert kein ernsthaftes Konzept, dieser tickenden Zeitbombe zu begegnen.
Nachdem sie Griechenland, Portugal, Irland und Zypern “gerettet” haben, werden die Deutschen nun auch die jungen Griechen “retten”. Wie sie dies tun werden? Na, natürlich mit 6 Mrd. Euro (ach ja, und einer Reihe von Gipfelkonferenzen, Tourneen und wehleidigen Erklärungen)!
Es reichte uns nicht das leere Geschwätz, das wir jeden Tag im Rahmen der sich in vollem Gang befindlichen Aktion “Optimismus” hören, nun eilen sich die unterworfenen Führungen des ausgeschalteten europäischen Südens mit der Zunge auf dem Boden auch noch, das Knöchlein zu schnappen, welches ihnen Berlin zur … (angeblichen) Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit zuwirft, und es zur “Flagge” der neuen uns dämmernden Epoche – Gott stehe uns bei – zu machen.

Das neue “gesellschaftlich sensible” Profil Berlins

Wohin man sich auch dreht hört man seit einigen Tagen über die Schaffung einer “Front” gegen die Arbeitslosigkeit (23,6% bei den jungen Leuten in der EU), über “Abkommen”, welche die Beschäftigung der jungen Leute verstärken werden, über “Mittel”, die für diesen Zweck bereitgestellt werden und über … die “Problematik” Schäubles, der fürchtet – hört, hört! -, das “europäische Gesellschaftsmodell” könne verloren gehen.
Wir sprechen von einer Ungeheuerlichkeit. Die “Kampagne” zur Rettung der neuen Generation, die sich in Wirklichkeit in eine übliche kommunikative “Charme-Offensive” (im Vorliegenden von Seite Berlins) einordnet, beruht offiziell auf den folgenden Säulen: Erleichterung des Zugangs der kleinen und mittleren Unternehmen zu Krediten (damit sie – angeblich – junge Leute einstellen), Entwicklung der Ausbildung (weil das, was den jungen Leuten heute fehlt, noch etwas mehr unbezahlte – diesmal legale – Beschäftigung ist) und geographische Mobilität (also Verstärkung des bereits heute beobachteten für den Süden katastrophalen Phänomens: der Massenauswanderung der jungen Wissenschaftler in den europäischen Norden).
Natürlich wird die E.U. auch in die Tasche greifen und mittels von “Programmen” den absurden Betrag von 6 Mrd. Euro geben … mit dem sie die Zuversicht (?) hegt, den … 7,5 Mio. jungen Arbeitslosen eine Lösung zu bieten. Soll man weinen oder lachen?
Zur Forcierung des genialen “Rettungsplans” für die junge Generation und zum Aufbau des “gesellschaftlich sensiblen” Profils Berlins (und seiner abhängigen Verbündeten) hat die Kanzlerin ihre Maßnahmen getroffen: Sie hat die Arbeitsministerin in der Rolle des “Klinkenputzers” von einem bis zum anderen Ende der europäischen Peripherie von der Leine gelassen, um von den guten Vorsätzen der Deutschen zu überzeugen. Ursula von der Leyen besuchte Paris, Madrid, Neapel, Lissabon, und es wird erwartet, dass sie auch in Griechenland auf einen Sprung vorbeikommt, um über den “neuen Deal” zur Beschäftigung der jungen Leute im Alter von 15 – 25 Jahren zu berichten … . In Spanien und Portugal fehlte es auch nicht an den medialen Fiestas rund um die “bilateralen Vereinbarungen” über den “Austausch von Auszubildenden” (also wirklich, das hat die Menschen gerettet).
Im selben Moment gibt Angela Merkel bekannt, mit Frankreich und Italien eine “gemeinsame Front” zur “Rettung” der 7,5 Mio. jungen Arbeitslosen in Europa zu schaffen … . Was sie tun werden? Das wissen noch nicht einmal sie selbst! Sie werden – wird gesagt – es im Juni 2013 bei der Gipfelkonferenz erörtern, zu der sie sich mit ihren … Notizen einstellen werden. Jetzt, wo ihnen klar wurde, dass sie ein Problem haben, werden sie ein anfängliches “Brainstorming” machen, ganz einfach um zu sehen, wo sie sich befinden.
Damit das neue von Berlin an den Mann gebrachte Bild “ankommt”, wird Berlin schließlich sicherstellen müssen, dass kein “würdiger” Rivale in Erscheinung tritt um die Flagge der “sozialen Sensibilität” höher als die eigene zu erheben. Angesichts der Tatsache, dass die Führungen des Südens sich als unfähig – und unwillig – erwiesen haben, eine gemeinsame Front zu bilden, ist die einzige “Sorge”, dass möglicherweise Francois Hollande, der verzweifelt einen Anstieg seiner Popularitätsquoten benötigt, den “Revolutionär” zu spielen wagen wird. So besuchte Merkel Paris, damit vor der Konferenz “die Dinge in eine Reihe gebracht werden”. Außerdem hatte den Boden für den Ausverkauf Hollandes die Kommission vorbereitet, indem sie von Frankreich in Gegenleistung für eine zweijährige Verlängerung der volkswirtschaftlichen Angleichung 6 Reformen forderte – auch wenn Paris heulen mag, dass angeblich “Brüssel uns nicht sagen wird, was wir tun werden”. Brüssel mag es ihnen nicht sagen … aber Berlin?

Also sprach Schäuble

Der Misserfolg im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit könnte Europa zur Auflösung bringen“, gestand Schäuble vor wenigen Tagen ein. Na und? Der deutsche Finanzminister versucht es, jedoch kann er sich nicht vor sich selbst verstecken. Außerdem warnte er unmittelbar danach, “den jungen Leuten dürfen keine Versprechen gemacht werden, die langfristig nicht einzuhalten sind“. “Seien wir aufrichtig“, endete er, “es gibt keinen großen Plan“. Leider, wir sehen es.
(Quelle: To Pontiki)
http://www.griechenland-blog.gr/2013/06/hilfe-deutschland-will-die-junge-generation-retten/15027/

6.07.2013

Rippchen mit Doppelnamen

Hannelisa Butterberg-Harkenstein, ihres Zeichens Redakteurin in einer unser "Intelligenz"-Illustrierten, und angeblich auch Gewerkschafterin, plädierte bei einem Gespräch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für eine Frauenquote in den Medien. Mindestens 30 Prozent der Frauen sollten in Führungspositionen aufsteigen.
Bevor wir weitermachen, gehen wir mal kurz ein paar Schritte zurück in der Geschichte. Als Gott die Menschen schuf, hat er aus allerlei Kleinkram Adam zurechtgeknetet und ihm dann auch Leben eingehaucht. Und was hat er dann gemacht? Richtig. Aus einer überzähligen Adam-Rippe hat er Eva gebastelt. Wieso glauben Frauen darum eigentlich, sie könnten dem Manne gleichwertig sein?
Ich weiß, das ist bitter!
Was ich sagen will, ist, wir sollten solche Weiber nicht allzu voll nehmen. Denn es geht ihnen nicht um Gleichberechtigung schlechthin, sondern nur um eine ausgeprägte kleinbürgerliche Auffassung davon. Hätten sie Gleichberechtigung im Fokus, müssten sie auf die Barrikaden gehen, weil sehr viele Frauen beispielsweise in der Gastronomie der unteren Hälfte für Stundenlöhne ab 3,40 Euro arbeiten, dass heisst, sich gnadenlos ausbeuten lassen müssen.
Oder ist es niemanden bekannt, dass osteuropäische Frauen, die wir zur Behebung des Pflegenotstandes nach Deutschland holen, deren Dienstbereitschaft in privaten Haushalten 24 Stunden beträgt, sogar nur um die 2,50 Euro bekommen.
Dafür aber interessieren sich die kleinbürgerlichen Weiblein freilich nicht. Sie wollen nur eins, unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung näher an die Futtertröge.  Ich sag ja, Rippchen, nix anderes als Rippchen!


Bunker unter Wasser!

Mein Handy ist weg. Verloren, liegengelassen, geklaut? Was weiß ich? Nicht so schlimm, dachte ich, weil da noch ein ein paar Jahre altes "Nokia" rumlag, dass ich reaktivieren könnte. Also auf zum Vodafone-Laden, Prepaid-Karte kaufen.
"Ja haben wir", sagte die Verkäuferin. "Geben sie mir einfach ihren Personalausweis und alles geht klar". Meine Gegenfrage: "Wieso Personalausweis?"
Das sei Vorschrift, sagte sie.
Ich raus aus dem Laden und weiter zum nächsten. Ja, ihren Personalausweis brauche ich schon, sagt die Verkäuferin dort. Im dritten Laden dasselbe und die Erklärung dazu: "Mit ihrer Personalausweisnummer können Sie dann ihre Prepaid--Karte freischalten!"
So was kommt von sowas! Da sitzt der Bundesinnenminister wie fast immer mit seinem Beamtengeschwurbel im abhörsicheren Bunker unter dem Innenministerium und verkündet: Die Terroristen sind im Land. Da müssen wir etwas dagegen tun, dass die unabgehört miteinander kommunizieren können.
Da gibts nur eins: Der Mann mit seinen Bürokratengeschwurbel gehört auf den Tisch, der Tisch in den abhörsicheren Keller und der Keller unter Wasser.

5.28.2013

Wieso das denn?

Wieso verstärkt sich in meinem Denken der Eindruck, das die ARD und die DPA die Grundlage für ein neues Reichspropagandaministerium sind oder werden könnten?

Bankrott der EU-Außenpolitik oder Strategie?

Das ZDF berichtete gestern wie viele anderen Sender vom EU-Gipfel zu Syrien. Während das ZDF über eine "Bankrotterklärung der europäischen Außenpolitik" (Udo van Kampen) berichtete und die bei diesem Gipfel für Frankreich und England möglich gemachten Waffenlieferungen an die syrischen "Aufständischen" sprachen, machte es sich die ARD leichter: Hier sprach man (Tagesschau 9.00 Uhr, 28.05.2013) davon, dass England und Frankreich von nun an Waffen nach Syrien liefern dürfen, die nach der ebenfalls in der ARD zitierten Ashton "dem Schutz der Zivilbevölkerung dienen" sollen. Und Bundesaußenminister Westerwelle kommentierte den Bankrott der europäischen Außenpoltik mit den Worten "es stand Spitz auf Knopf". Soll wohl heißen, dass es auch anders hätte kommen können?
Die EU jedenfalls konnte sich in der außerordentlich wichtigen Frage der Waffenlieferung für die "Rebellen" nicht einigen, zumindest nicht nach demokratischen Verständnis.
Andererseits  bleibt  ohnehin die Frage, ob es sich bei dem von Udo van Kampen angenommenen  Bankrott der euopäischen Außenpolitik um ein Versagen der EU handelt oder es sich nicht einfach um eine Strategie handelt. Wir kennen das doch aus der Vergangenheit auch aus anderen EU-Bereichen. "Wir hätten ja gerne. . . ,  konnten uns aber gegen die anderen Mitgliedsländer nicht durchsetzen. Oder erinnern wir uns heute schon nicht mehr an die Kriege gegen den Irak und Lybien?
Dieses Beispiel von gestern verstärkt den Eindruck, dass wir nicht in einer europäischen Demokratie leben, sondern in einer sich langsam entwickelnden eigenen Diktatur.

5.25.2013

Citprotect legt EU-Vorhaben lahm!

Der Softwareentwickler CitProtect (Citizen-Protect) im badenwürtembergischen Wisperdingen hat eine App entwickelt, die in der Lage ist, zunächst beispielsweise Europäische Beamte, EU-Kommissare und notfalls auch EU-Abgeordnete per Anruf auf dem Handy oder über das Diensttelefon schlicht und einfach "abzuschalten".  "MobbiDiggi", verantwortlich für die App-Entwicklung, informierte in einem Gespräch mit ADN-Korrespondenten G. Hauwech über erste erfolgreiche Versuche mit der neuen Software. "Gestestet haben wir die App an jenen EU-Beamten und EU-Kommissaren, die in den vergangenen Wochen an der neuen Olivenölverordnung gearbeitet, sie abgesegnet hatten und sie dieser Tage allen Ernstes in Kraft setzen wollten. Wir haben sowohl über die uns schon bekannten Handyanschlüsse und die Festnetzgeräte in den Relax-Büros verschiedener Verantwortlicher angerufen, die App gestartetet und damit die Ausgewählten "lahmgelegt".
Und woran messen Sie den Erfolg? "MobbiDiggi": "Die EU hat die geplante neue Olivenölverordnung gestern überraschend zurückgezogen".
Auf die Korrespondentennachfrage, ob mögliche gesundheitliche Schäden durch den Einsatz der App berücksichtigt wurden, erklärte "MobbiDiggi": "Das kann durchaus passieren. Es ist ja unsere Absicht, die europäischen und deutschen Bürger vor diesen Leute zu schützen. Das kann man aber eben nur erreichen, wenn man deren eigentlich ohnehin nur rudimentär vorhandenen geistigen Fähigkeiten endgültig abschaltet. Nur dann können wir auch einen effektiven Schutz der Bürger der EU garantieren".
Nach den nächsten Projekten gefragt, schmunzelte "MobbiDiggi". "Nun wir haben eine lange Liste potentieller Kandidaten, aber noch keine Prioritätenliste. Vielleicht versuchen wir es in der nächsten Zeit mal beim Bundesverteidigungsminister. Das würde dem deutschen Steuerzahler vielleicht hunderte Millionen Verluste ersparen. Oder - es gibt noch anderes dringendes Beispiel - den  spanischen Veteiidigungsminister. Der hat für 500 Millionen Euro ein neues U-Boot entwickeln lassen. Das Ergebnis: Es ist so schwer, dass man es nicht ins Wasser lassen kann. Täte man das, würde  es mit seinen 100 Tonnen Eigengewicht sofort wie ein Stein auf den Meeresgrund sinken." (ADN)

5.23.2013

EURO-HAWK notlandet auf Willi-Brandt(schutz)Flughafen


Glück gehabt: Weil auf dem BER-Flughafen nix startet und landet, konnte diese Drohne vom Typ EURO-Hawk hier notlanden. Bei dem Zwischenfall gab es keine Toten, sondern lediglich schwer verletzte Steuerzahler und einen beleidigten Verteidigungsminister.                              Foto: ADN.